-
Für viele Frauen in Teilzeit lohnt sich wegen Ehegattensplittings Aufstocken nicht
-
Koalition verteidigt neue Grundsicherung - scharfe Kritik der Opposition
-
Prozess um mutmaßliche Anschläge von rechtsextremer Zelle in Hamburg begonnen
-
Besitzer von Chihuahua muss für Verletzungen von schwangerer Frau durch Sturz haften
-
Italien sagt Golfstaaten Hilfe bei Luftabwehr im Iran-Krieg zu
-
Kasse muss nicht zahlen: Arzt darf sich keine Gebührenziffer ausdenken
-
BVB: Neuer Vertrag für verletzten Kapitän Can
-
Verivox: Starker Nachfrage nach neuen Gastarifen - Neukundenpreise noch niedrig
-
Neue Angriffe erschüttern Katars Hauptstadt Doha
-
Iran-Krieg: Erster Evakuierungsflug in Deutschland eingetroffen
-
China rechnet mit weniger Wachstum und steigert Verteidigungsausgaben
-
Frankreich erlaubt US-Flugzeugen in Golfregion Nutzung seiner Militärstützpunkte
-
Ministerpräsidenten machen Druck auf Bund wegen Kommunalfinanzen
-
Studie: Mindestlohn in vielen EU-Staaten deutlich gestiegen - auch in Deutschland
-
Sozialhilfe für Nicht-EU-Bürger: Langfristiger Aufenthaltstitel darf verlangt werden
-
US-Schauspieler Danny Trejo will sich durch gute Taten Platz im Himmel sichern
-
Bundestag billigt Freundschaftsvertrag mit Großbritannien
-
Französischer Polizist erschoss Jugendlichen: Berufungsgericht schwächt Straftatbestand ab
-
Razzia gegen Schrottimmobilien in NRW - Vermietung für 42 Euro pro Quadratmeter
-
Nahost-Krieg: Entscheidung über Finalissima kommende Woche
-
DAK warnt vor "Pflegekollaps": Rekordwert bei Sozialhilfequote in Heimen
-
Kane fehlt Bayern gegen Gladbach
-
Aus Italien weitergereiste Asylbewerber: Deutschland nicht sofort zuständig
-
Spritpreise steigen weiter - Diesel und Benzin über zwei Euro
-
Messerattacke an Berliner Holocaust-Mahnmal: 13 Jahre Haft für jungen IS-Anhänger
-
Bundeswehrlastwagen in Niedersachsen durch Feuer zerstört - Ursache wird geprüft
-
Ministerpräsidentenkonferenz: Schweitzer macht Druck wegen Kommunalfinanzen
-
13 Jahre Haft für Messerattacke an Berliner Holocaust-Mahnmal
-
Deutsche nutzen Smartphone im Schnitt drei Stunden am Tag
-
Duo soll illegal mit Pyrotechnik gehandelt haben - rund 20 Tonnen beschlagnahmt
-
Hürzeler kritisiert Arsenal: "Kein Fußball"
-
Irans Außenminister Araghtschi: USA werden Versenkung von Kriegsschiff "bitter bereuen"
-
Zollbeamte entdecken in Hessen 700 Kilogramm Krebstiere in Kleintransporter
-
Djokovic über Williams-Comeback: "Ich denke, sie kommt zurück"
-
NHL: Grubauer und Seider kassieren Niederlagen
-
Indian Wells: Auch Seidel verliert in erster Runde
-
Gefahr von "Nervenschäden": Alarm bei Alonso und Aston Martin
-
NBA: Hartenstein feiert nächsten Sieg mit OKC
-
Außenminister der EU und der Golfstaaten beraten über Iran-Krieg
-
Bundestag stimmt über Umgestaltung von Bürgergeld zu Grundsicherung ab
-
Ministerpräsidentenkonferenz berät in Berlin über kommunale Finanzen
-
Italiens Weigerung zu Aufnahme von Dublin-Rückkehrern: EuGH urteilt über Folgen
-
Messerangriff an Berliner Holocaust-Mahnmal: Urteil gegen IS-Anhänger erwartet
-
Namensverbot für Veggie-Burger geht in die nächste Verhandlungsrunde
-
EU-Expertenkommission zu Social-Media-Verbot für Jugendliche nimmt Arbeit auf
-
Bundestag entscheidet über Jagd auf den Wolf
-
Halbes Jahr nach Protesten: Parlamentswahl in Nepal begonnen
-
Kanadischer Premier Carney schließt militärische Beteiligung an Iran-Krieg nicht aus
-
Iran-Krieg: Resolution zu Beschneidung von Trumps Befugnissen im US-Senat gescheitert
-
Konflikt zwischen Israel und Hisbollah spitzt sich weiter zu
Belarussische Oppositionelle Kolesnikowa: "Im siebten Himmel" nach Haftentlassung
Kurz nach ihrer Haftentlassung hat sich die bekannte belarussische Oppositionelle Maria Kolesnikowa auch in Deutschland zu Wort gemeldet. Sie sei "im siebten Himmel", endlich frei zu sein, sagte Kolesnikowa in den ARD-"Tagesthemen" am Sonntagabend. Am Wochenende war Kolesnikowa überraschend mit mehr als 120 weiteren politischen Gefangenen freigelassen worden und soll nach Aussage von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) politisches Asyl in Deutschland erhalten.
Erst am Samstagmorgen habe sie von ihrer bevorstehenden Freilassung erfahren, erzählte Kolesnikowa. "Bis zum letzten Moment habe ich das nicht geglaubt." Nun sei sie "unglaublich froh", in Kürze ihre Familie und Freunde umarmen zu können. Es sei ein "unglaubliches, unbeschreibliches Gefühl".
Über ihre Haftbedingungen wollte Kolesnikowa nicht im Detail sprechen, darüber sei bereits hinreichend berichtet worden. "Es war eine sehr schwierige Zeit für mich und meine Gesundheit, aber nicht für meine psychische Gesundheit", sagte die Oppositionspolitikerin. Im Inneren sei sie "immer frei gewesen". "Mein Ziel ist es, die Aggression und den Hass zu stoppen."
Die 43-Jährige gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Opposition in Belarus. Sie hatte an der Seite der im Exil lebenden belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja die Massenproteste gegen Machthaber Alexander Lukaschenko im Jahr 2020 mit angeführt. Als eine der wenigen führenden belarussischen Oppositionellen entschied sie sich gegen die Flucht ins Exil. 2020 wurde sie inhaftiert, später zu elf Jahren Straflager verurteilt.
Kolesnikowa, der Oppositionelle Viktor Babariko und der Friedensnobelpreisträger Ales Bjaljazki gehören zu den Freigelassenen, die im Rahmen eines Abkommens mit den USA begnadigt worden waren. Die meisten der Freigelassenen wurden zunächst in die Ukraine gebracht, darunter auch Kolesnikowa. Bjaljazki wurde nach Litauen abgeschoben.
Bundesinnenminister Dobrindt hatte am Sonntag bekanntgegeben, den beiden "herausragenden Persönlichkeiten" der Demokratiebewegung in Belarus, Kolesnikowa und Babariko, in Deutschland politisches Asyl zu gewähren.
E.Schubert--BTB