-
Russland bedroht als Terrorstaat den Weltfrieden
-
Klingbeil plant Milliarden-Entlastung von Ländern und Kommunen
-
Landgericht lehnt Anklage von Klimaaktivistin wegen krimineller Vereinigung ab
-
Studie: In vielen Weltregionen droht zunehmende Kombination aus Hitze und Dürren
-
Macron: Zwei im Iran inhaftierte Franzosen sind auf dem Weg nach Paris
-
Spanien: Korruptionsprozess gegen Ex-Verkehrsminister erschüttert Sozialisten
-
Mordurteile in Stuttgarter Raserprozess: Lebenslang und 13 Jahre Haft
-
Trump warnt vor Tod "einer gesamten Zivilisation" im Iran
-
Ungarn-Besuch: US-Vizepräsident Vance wirft EU "Wahl-Einmischung" vor
-
59-Jähriger zwei Jahre vermisst: Ermittler finden Leiche und verdächtigen Familie
-
Dieb stößt Senior in Hessen Treppe hinunter: 83-Jähriger stirbt
-
Vor Ablauf von Trumps Ultimatum: Weitere heftige Angriffe im Iran-Krieg
-
Schwarzfahren entkriminalisieren: Hubig-Vorstoß löst geteiltes Echo aus
-
WM unter Trump: Amnesty warnt vor "unmittelbaren Auswirkungen"
-
Schüsse vor israelischem Konsulat in Istanbul: Ein Angreifer getötet
-
Australischer Ex-Soldat soll Kriegsverbrechen in Afghanistan begangen haben
-
Zahl der Erstanträge auf Asyl im März deutlich zurückgegangen
-
In Deutschland geborener Türke darf nach tödlichem Raserunfall ausgewiesen werden
-
Dieselpreis erreicht Ostermontag erneut neues Allzeithoch im Tagesschnitt
-
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit niedersächsischer Landesmedaille geehrt
-
Im März erstmals mehr E-Autos als Benziner neu zugelassen
-
Artemis-2-Astronauten nach Rekord auf dem Rückweg zur Erde
-
Leichtathletik: Eigene Marathon-WM ab 2030
-
Korruptionsprozess gegen Spaniens Ex-Verkehrsminister begonnen
-
US-Milliardär Ackman will Musik-Label Universal für 55 Milliarden Euro kaufen
-
Umfrage: Mehr als jeder Zweite denkt zumindest gelegentlich an Auswanderung
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beteuert erneut Unschuld
-
Grünen-Vorsitzende im EU-Parlament: Ungarn-Wahl "entscheidend" für weiteren Weg der EU
-
Vietnam: Kommunistischer Parteichef Lam festigt mit Wahl zum Präsidenten seine Macht
-
Niederländisches Unternehmen weitet Gasförderung vor Borkum aus
-
Ex-Postminister Schwarz-Schilling gestorben
-
Wegen Russlandsanktionen eingefrorene Gelder: Insolvenzverwalter scheitert vor Gericht
-
Union lehnt Entkriminalisierung des Schwarzfahrens ab
-
Frankreich erwägt Spritrabatte für mobile Pflegekräfte und Landwirte
-
Deutsche essen wieder mehr Fleisch - vor allem Geflügel
-
Kubicki will FDP neu und weiblich aufstellen
-
Selfie-Kamera ist laut Umfrage wichtigste Kameraeigenschaft des Smartphones
-
Wenige Tage vor Ungarn-Wahl: US-Vizepräsident Vance zu Besuch bei Orban eingetroffen
-
Staatsdefizit in vergangenem Jahr um fast 23 Milliarden Euro gestiegen
-
Chef der Energieagentur: Iran-Krieg wird geopolitische Lage im Energiebereich ändern
-
Statistik: Altersunterschied zwischen erstem und zweitem Kind im Mittel 3,1 Jahre
-
Justizministerin Hubig fordert Entkriminalisierung des Schwarzfahrens
-
66-Jähriger stirbt bei Absturz von Ultraleichtflugzeug in Niedersachsen
-
Ifo-Umfrage: Geschäftsklima in der Autoindustrie im März leicht verschlechtert
-
Drei Deutsche im Finale: Michigan holt College-Titel
-
Artemis-2-Astronauten treten Rückflug an - Trump gratuliert
-
NHL: Grubauer bei nächster Pleite verletzt raus
-
Soldat in Australien wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Afghanistan festgenommen
-
NBA: Orlando siegt ohne Franz Wagner - Schröder glänzt
-
Matthäus warnt Bayern vor Bernabéu-Atmosphäre
Tote bei Protesten im Iran: Teheran warnt die USA vor Eingreifen
Nach dem Tod von sechs Menschen bei Protesten im Iran hat die iranische Führung die USA vor einem Eingreifen gewarnt. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi kritisierte am Freitag Äußerungen von US-Präsident Donald Trump als "leichtfertig und gefährlich", wonach die USA zum Schutz der Demonstranten im Iran intervenieren könnten.
"Wenn der Iran auf friedliche Demonstranten schießt und sie gewaltsam tötet, wie er es üblicherweise tut, werden die Vereinigten Staaten ihnen zur Hilfe kommen", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "We are locked and loaded and ready to go", ergänzte der US-Präsident (etwa: "Wir stehen mit geladener Waffe bereit").
Irans Sicherheitschef Ali Laridschani erklärte daraufhin, Trump solle "auf seine Soldaten Acht geben". Jegliche Einmischung der USA würde "die gesamte Region destabilisieren und Amerikas Interessen zerstören", warnte er. Ein Berater des obersten geistlichen Führers Ayatollah Ali Chamenei, Ali Schamchani, betonte, jegliches Eingreifen der USA werde eine entsprechende Reaktion auslösen. Die Sicherheit des Landes sei eine "rote Linie", die nicht überschritten werden dürfe.
Im Iran gibt es seit Tagen Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die schlechte Wirtschaftslage. Zunächst demonstrierten vor allem Händler, inzwischen schlossen sich auch zahlreiche Studierende der Protestbewegung an. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen in mehreren Städten wurden am Donnerstag mindestens fünf Demonstrierende sowie ein Mitglied der Sicherheitskräfte getötet.
Sowohl Sicherheitschef Laridschani als auch der iranische Präsident Masud Peseschkian hatten in den vergangenen Tagen Verständnis für friedliche Proteste angesichts der desolaten wirtschaftlichen Lage geäußert. Gleichzeitig warnten die Behörden vor Unruhen.
Ein Polizeisprecher betonte am Freitag, die Polizei unterscheide "zwischen den legitimen Forderungen des Volkes und zerstörerischen Aktionen". Die Behörden würden nicht zulassen, "dass Feinde die Protestbewegung in Chaos verwandeln".
Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Lorestan, wo es am Donnerstag gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gegeben hatte, warnte vor jeder Beteiligung an "illegalen Versammlungen". Jede Handlung gegen die "öffentliche Ordnung", Widerstand gegen Sicherheitskräfte und Sachbeschädigungen würden "mit der größten Härte behandelt", zitierte die Justiz-Website Misan den Staatsanwalt Ali Hasawand.
Am Mittwoch hatte der israelische Auslands-Geheimdienst Mossad die Menschen im Iran zur Fortsetzung ihrer Proteste aufgerufen und erklärt, er unterstütze die Demonstrationen "vor Ort". Der Iran und Israel hatten im Juni einen zwölftägigen Krieg gegeneinander geführt. Israel bombardierte dabei die Atomanlagen des Iran, um das iranische Nuklearprogramm auszuschalten. Der Iran feuerte Drohnen und Raketen auf Ziele in Israel ab. Die USA griffen militärisch an der Seite Israels in den Krieg ein.
Die spontanen Demonstrationen im Iran waren am Sonntag vom größten Handy-Markt in der Hauptstadt Teheran ausgegangen. Zunächst demonstrierten vor allem Händler wegen der desolaten Wirtschaftslage, der hohen Inflation und Wechselkursschwankungen. Rasch schlossen sich auch zahlreiche Studierende sowie Menschen in anderen Städten der Protestbewegung an. Einer auf Medienberichten basierenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP zufolge wurde bislang in mindestens 20 Städten vor allem im Westen des Landes protestiert.
Die Proteste erreichten bisher jedoch nicht das Ausmaß der Massendemonstrationen von 2022, die durch den Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini in Polizeigewahrsam ausgelöst worden waren. Damals waren hunderte Menschen, darunter dutzende Sicherheitskräfte, getötet worden. Tausende Menschen wurden inhaftiert und mehrere Festgenommene hingerichtet.
P.Anderson--BTB