-
Trump verspricht US-Bürgern je 5000 Dollar bei Sieg der Republikaner bei US-Kongresswahl
-
MLS: Müller liefert Assist und muss raus
-
Raserunfall mit drei Toten in Hessen: Sieben Jahre Haft für 32-Jährigen
-
Giffey: Berliner SPD steht trotz Ermittlungen hinter Spitzenkandidat Krach
-
Mieterbund klagt erfolgreich gegen Stromklausel in Mietverträgen von Vonovia-Töchtern
-
RKI: Zahl der Hitzetoten beträgt weiter 16.300
-
Hohe Ölpreise treiben Inflation in die Höhe - Anstieg im August bei 2,9 Prozent
-
Juso-Chef Türmer: Die Regierungskoalition braucht einen Neustart
-
Zahl der Beziehenden von Asylbewerberleistungen 2025 um 15 Prozent gesunken
-
New York startet mit Ralph-Lauren-Schau in die Fashion Week - erstmals ohne Pelze
-
Weinbaubetriebe in Rheinland-Pfalz können Prämie für dauerhafte Rodung bekommen
-
"Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel": Trump wirbt bei Republikaner-Parteitag um Wähler
-
NFL: Seahawks siegen zum Auftakt - aber bangen um Darnold
-
Demirovic überwältigt: "Unfassbar, unbeschreiblich"
-
Leipzig setzt am Comer See auf schnelle Wiedergutmachung
-
Neuer warnt vor Bodö: "Die haben keine Angst vor großen Namen"
-
Heißester August weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
-
Glatt in drei Sätzen: Zverev stürmt ins Halbfinale
-
"Tut so, als stünde ich auf dem Stimmzettel": Trump wirbt bei Parteitag um Wähler
-
Bundesweiter Test von Alarmsystemen an sogenanntem Warntag
-
EZB gibt Leitzinsentscheidung bekannt - Weitere Erhöhung erwartet
-
Bundestag setzt Haushaltsberatungen fort
-
Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate zu Staatsbesuch in Deutschland
-
Rubio verteidigt bei Besuch in Ecuador US-Einsätze gegen mutmaßliche Drogenboote
-
Schleswig-Holstein: Eine Tote bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt
-
PSG feiert Traumduo Dembélé/Torres - Wirtz und Havertz siegen
-
Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff
-
Prämie: Trump schenkt Assistentin Natalie Harp 45.000 Dollar
-
IAEA verweist Iran wegen Nichteinhaltung von Atom-Vereinbarungen an UN-Sicherheitsrat
-
Falscher Alarm: Autobahn in die Schweiz nach mehrstündiger Sperrung wieder freigegeben
-
Fernsehpreis-Verleihung mit politischen Botschaften - Lanz: "Fürchtet euch nicht"
-
Erstmals vor Kongresswahlen: Republikaner halten Parteitag ab
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: BSW will mit AfD sprechen
-
Trump: Iran-Krieg endet "sofort" nach US-Kongresswahlen im November
-
Noosha Aubel, CDU och SPD: Fallet med ett svårt funktionshindrat barn i Potsdam är ett politiskt misslyckande
-
Noosha Aubel, CDU i SPD: Sprawa ciężko niepełnosprawnego dziecka w Poczdamie to polityczne przyznanie się do porażki
-
Нооша Аубель, ХДС та СДПН: Випадок з дитиною з тяжкою інвалідністю в Потсдамі є визнанням політичного банкрутства
-
Noosha Aubel, CDU a SPD: Případ těžce postiženého dítěte v Postupimi je politickým přiznáním bankrotu
-
Noosha Aubel, CDU και SPD: Η υπόθεση ενός παιδιού με σοβαρή αναπηρία στο Πότσδαμ αποτελεί πολιτική παραδοχή αποτυχίας
-
नूशा ऑबेल, सीडीयू और एसपीडी: पॉट्सडैम में एक गंभीर रूप से विकलांग बच्चे का मामला, विफलता की एक राजनीतिक स्वीकारोक्ति है
-
누샤 아우벨, 기민당(CDU) 및 사민당(SPD): 포츠담의 중증 장애 아동 사건은 정치적 파산을 선언한 것과 다름없다
-
Noosha Aubel, CDU ve SPD: Potsdam’daki ağır engelli bir çocuğun durumu, siyasi bir iflas ilanıdır
-
نوشا أوبيل، حزب الاتحاد الديمقراطي المسيحي (CDU) والحزب الاشتراكي الديمقراطي (SPD): قضية طفل يعاني من إعاقة شديدة في بوتسدام هي إعلان إفلاس سياسي
-
努莎·奧貝爾(Noosha Aubel)、基民盟(CDU)與社民黨(SPD):波茨坦一名重度殘障兒童的案例,等同於政治上的破產宣言
-
ヌーシャ・オーベル、CDUおよびSPD:ポツダムで起きた重度障害児の事例は、政治的な破綻を露呈している
-
Sieben Jahre nach Samsung: Apple stellt faltbares iPhone vor
-
Norwegischer Regierungschef: Selenskyjs Flugzeug nur knapp von Drohne verfehlt
-
Noosha Aubel, CDU und SPD: Der Fall eines schwerbehinderten Kindes in Potsdam ist eine politische Bankrotterklärung
-
Überragender Demirovic mit Dreierpack: VfB gewinnt
-
Autobahn in die Schweiz wegen Polizei-Einsatzes gesperrt - SWR meldet zwei Festnahmen
Staatschef Maduro durch US-Militärintervention in Venezuela entmachtet
Die USA haben einen groß angelegten Militärangriff gegen Venezuela ausgeführt und nach Angaben von Präsident Donald Trump den seit Jahren amtierenden linksnationalistischen Staatschef Nicolás Maduro entmachtet. Er habe Maduros Gefangennahme in der Nacht zum Samstag live mitverfolgt, sagte Trump dem Sender Fox News. Russland als Maduros wichtigster Verbündeter verurteilte die "bewaffnete Aggression" und forderte dessen Freilassung. Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado pries in einer ersten Reaktion an ihre Landsleute die "Stunde der Freiheit".
Laut Trump wurden Maduro und seine Frau Cilia Flores von US-Elitesoldaten gefangen genommen und außer Landes gebracht. Laut US-Medienberichten wurde das Präsidentenpaar von Spezialkräften der Eliteeinheit Delta Force gefasst. Dem Sender Fox News sagte Trump, Maduro habe sich in einer schwer bewachten "Festung" aufgehalten. Er selbst habe die Festnahme live "wie eine Fernsehshow" verfolgt. Bei dem Einsatz sei kein US-Soldat ums Leben gekommen.
Maduro und seine Ehefrau seien nach ihrer Gefangennahme mit einem Hubschrauber zu einem Schiff geflogen worden und sollten nach New York gebracht werden, sagte Trump. Dort seien sie bereits angeklagt worden. Zuvor hatte US-Justizministerin Pam Bondi angekündigt, dass Maduro in New York wegen "Verschwörung zum Drogen-Terrorismus" vor Gericht gestellt werden solle.
Trump sagte Fox News zudem, Maduro solle kein Vertreter von dessen Regierung nachfolgen. Er werde niemandem erlauben, "dort weiterzumachen, wo er aufgehört hat", sagte Trump über Maduro. "Wir werden uns sehr stark einbringen. Und wir wollen Freiheit für das Volk." Wen er als Maduros Nachfolger unterstützen würde, ließ Trump offen.
Die Hauptstadt Caracas war seit etwa 02.00 Uhr nachts von schweren Explosionen erschüttert worden, Kampfhubschrauber waren zu hören. Angegriffen wurden unter anderem der wichtigste Militärstützpunkt des Landes in Fort Tiuna südlich von Caracas sowie der Luftwaffenstützpunkt La Carlota nördlich der Hauptstadt. Detonationen wurden zudem aus Guaira gemeldet, wo sich der internationale Flughafen und der Hafen von Caracas befinden. Angaben zu möglichen Opfern lagen zunächst nicht vor.
Mehrere Stunden nach Maduros Gefangennahme äußerte sich erstmals auch die im Dezember mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete venezolanische Oppositionsführerin Machado zu den Entwicklungen in ihrem Land. "Venezolaner, die Stunde der Freiheit ist gekommen", erklärte sie in Onlinediensten. Sie sprach sich dafür aus, den Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia als neuen venezolanischen Staatschef auszurufen.
Venezuelas Regierung warf Washington eine "extrem schwerwiegende militärische Aggression" vor. Sie verhängte den Ausnahmezustand und verkündete die Mobilisierung des ganzen Landes. Das Verteidigungsministerium kündigte den "massiven" Einsatz aller militärischen Mittel an. Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez verlangte nach dem US-Einsatz "ein Lebenszeichen" Maduros. Der venezolanische Außenminister Yván Gil beantragte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats.
Russland und andere enge Verbündete Maduros wie der Iran und Kuba verurteilten den US-Einsatz scharf. Das russische Außenministerium forderte die US-Regierung zudem "nachdrücklich" auf, "ihre Position zu überdenken" und Maduro und seine Frau freizulassen.
Die EU-Außenbeauftragte Kallas rief zur "Zurückhaltung" auf und verwies auf die Einhaltung des Völkerrechts. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, Deutschland verfolge die aktuellen Entwicklungen "mit größter Sorge". Das Ministerium erließ eine Reisewarnung für ganz Venezuela und forderte deutsche Staatsangehörige dort auf, an einem sicheren Ort zu bleiben.
Trump hatte Venezuela in den vergangenen Monaten mehrfach vorgeworfen, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Seit September hatte das US-Militär seine Präsenz in der Karibik massiv ausgebaut und immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Region angegriffen. Bereits vor wenigen Wochen hatte Trump gesagt, Maduros Tage seien "gezählt".
Washington wirft Maduro vor, er leite den Drogenhandel für das "Kartell der Sonnen", dessen Existenz zahlreichen Experten zufolge jedoch noch bewiesen werden muss. Maduro weist alle Anschuldigungen zurück und wirft seinerseits den USA vor, sie wollten nur das Öl seines Landes unter ihre Kontrolle bringen. Außer den USA erkennen auch viele europäische Staaten wie Deutschland und die EU die Legitimität der Regierung Maduro nicht an.
C.Meier--BTB