-
Desolater HSV geht gegen Mainz unter
-
Hohe Beteiligung bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
-
Antonelli siegt mit historischer Aufholjagd - Ferraris Fiasko
-
Mehr als 140 Tote bei neuen Kämpfen im Jemen
-
Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 16.00 Uhr über 65 Prozent
-
Libanons Präsident ruft nach neuen israelischen Angriffen USA um Hilfe an
-
Lawrow nach Leipziger Drohnenvorfall: "Letztlich der Beginn eines echten Krieges"
-
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mobilisiert Wähler
-
Hertha historisch gut und an der Spitze
-
Lawrow: Deutschland will "wieder Krieg" gegen Russland
-
Sachsen-Anhalt: Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr doppelt so hoch wie 2021
-
US-Gesandte Witkoff und Kushner erstmals in Kiew zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Anschläge auf Umspannwerke: Polizei rückt zu Einsatz nahe Hambacher Forst aus
-
Iran-Krieg: Mehrere Öltanker und andere Schiffe attackiert
-
Vettels Ehrenrunden für Schumacher: "Ich vermisse Michael"
-
Nach Drohnenvorfall: Innenminister Dobrindt kündigt Schutzschirm gegen Sabotage an
-
Startup aus Bayern schreibt mit erfolgreichem Flug von Trägerrakete Weltraumgeschichte
-
Soforthilfe für die Füchse: Franzose Zaepfel kommt
-
US-Gesandte Witkoff und Kushner per Zug in Kiew eingetroffen
-
Bei Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeichnet sich deutlich höhere Wahlbeteiligung ab
-
Isar Aerospace: Erfolgreicher Start von Trägerrakete "nur ein erster Schritt"
-
Anschläge auf Umspannwerke: Fahndung nach Tatverdächtigem läuft auf Hochtouren
-
Explosionen in Militärgebäude in Bolivien: Drei Tote und mehr als 80 Verletzte
-
CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze gibt seine Stimme in Magdeburg ab
-
Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Siegmund gibt Stimme in Tangermünde ab
-
Kroatien: Zehntausende gehen wegen illegaler Giftmülldeponie auf die Straße
-
Vulkanausbruch führt in Indonesien zu schweren Störungen des Flugverkehrs
-
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Baum in Berliner Tiergarten herausgerissen
-
Tausende pilgern an Freddie Mercurys 80. Geburtstag nach Montreux
-
Pfefferspray in niedersächsischer Disko versprüht - Sechs Verletzte
-
Wahllokale geöffnet: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt begonnen
-
Nach Landgang in Thailand: US-Flugzeugträger "Abraham Lincoln" wieder auf See
-
Trotz Schläger-Wurf: Zverev im Achtelfinale der US Open
-
US-Gesandte und Putin erörtern in Moskau "konkrete Pläne" zur Beendigung des Krieges
-
Jovic gewinnt Duell der Toptalente - Osaka nun gegen Rybakina
-
"Deutschland kann Raumfahrt": Rakete von bayerischem Unternehmen erreicht Orbit
-
Von der Leyen reist nach Grönland
-
Wählerinnen und Wähler stimmen in Sachsen-Anhalt über neuen Landtag ab
-
Weißes Haus: US-Gesandte und Putin erörterten "konkrete Pläne" zur Beendigung des Kriegs
-
"Deutschland kann Raumfahrt": Trägerrakete Spectrum hat Orbit erreicht
-
Wirtschaftsweise: AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt würde Fachkräfte abschrecken
-
Özdemir fordert "Hochdruck" beim Schutz sicherheitsrelevanter Infrastruktur
-
Revolutionsgarden: Iran nimmt nach US-Angriff Tanker in Hormus-Meerenge ins Visier
-
Nach Drohnenvorfall: Innenministerium plant Schutzschirm gegen russische Sabotage
-
Putin führt Gespräche mit US-Gesandten über Ukraine
-
Putin empfängt US-Gesandte zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Bei Musiala-Comeback: Bayern patzt auf Schalke
-
Russisches Fernsehen: Putin empfängt US-Gesandte zu Gesprächen über Ukraine-Krieg
-
Knoten platzt gegen Japan - wieder alles drin für DBB-Frauen
-
Mit Moral und Glück: BVB siegt nach Comeback
Sachsen-Anhalt: Haseloff verteidigt geplanten Rücktritt in zwei Wochen
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat seinen geplanten Rücktritt und die Wahl von CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze zu seinem Nachfolger verteidigt. "Unser Signal ist: Wir wollen hier keine Experimente, wir wollen die Kontinuität", sagte der 71-Jährige am Dienstag vor Journalisten in Magdeburg.
Haseloff will nach rund 15 Jahren Amtszeit am 27. Januar seinen Rücktritt erklären. Schulze soll tags darauf im Landtag zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden.
Der Amtswechsel soll damit nur wenige Monate vor der Landtagswahl am 6. September erfolgen. Er lasse sich "nie unter Druck setzen", sagte Haseloff mit Blick auf Umfragen, welche die AfD zuletzt weit vor der CDU sahen. Zur Politik gehöre aber auch, "dass man den Realitäten ins Auge sieht". Es gehe um Signale, "ein Land wie Sachsen-Anhalt nicht dem freien Spiel der Kräfte zu überlassen".
Haseloff ist seit 2011 Regierungschef in Sachsen-Anhalt, der 46-jährige Schulze ist derzeit Wirtschaftsminister in seinem schwarz-rot-gelben Kabinett.
Die Landesvorstände und Fraktionen der drei Koalitionspartner CDU, SPD und FDP hatten zuvor den Weg für die Wahl des 46-jährigen Schulze zum Ministerpräsident frei gemacht. Der Koalitionsvertrag von 2021 bleibt weiter Grundlage der Zusammenarbeit, auch der Ressortzuschnitt bleibt weitgehend bestehen.
Schulze sagte in Magdeburg, die Koalition wolle in den kommenden Monaten ein klares Zeichen setzen, "mit dieser Mannschaft auch zur Verfügung zu stehen über den 6. September hinaus".
SPD und FDP, deren Spitzenkandidaten mit am Kabinettstisch sitzen, sehen keine Nachteile für ihren Wahlkampf. Wissenschaftsminister und SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann betonte, es sei "jetzt keine Zeit für parteitaktische Spielereien und die Überlegung, wo kann ich kleine Geländegewinne dadurch erzielen, dass ich es dem Koalitionspartner schwer mache". An die Wählerinnen und Wähler solle ein "deutliches Zeichen" gesendet werden, "dass wir handlungsfähig sind".
Ähnlich äußerte sich Infrastrukturministerin und FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens. Sie betonte, die Liberalen wollten die sogenannte Deutschland-Koalition auch über die Wahl hinaus fortsetzen.
Die Nachricht vom geplanten Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten nur wenige Monate vor der Wahl kam überraschend. Haseloff hatte ursprünglich gesagt, er wolle seine letzte Legislaturperiode "bis zum Ende" fortführen.
Eine Umfrage vom September sah die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD in Sachsen-Anhalt mit 39 Prozent weit vor der CDU, die mit großem Abstand mit 27 Prozent folgte. Die Linkspartei erreichte in der Umfrage 13 Prozent, die SPD sieben Prozent und das BSW sechs Prozent. Die Grünen lagen bei drei Prozent, auch die FDP wäre nicht mehr im Parlament vertreten.
I.Meyer--BTB