-
Bund greift verschuldeten Kommunen unter die Arme - Gesetz am Mittwoch im Kabinett
-
Gesundheitsstudie: Großteil der Kinder in Deutschland ist kariesfrei
-
Nachwahlen in Kanada: Premier Carney verfügt nun über absolute Mehrheit
-
CDU-Generalsekretär Linnemann fordert Abschaffung der meisten Krankenkassen
-
Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig
-
Umfrage: Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung in Kliniken großes Problem
-
Langer Streit um Schnipsel aus Stück von Kraftwerk: Bundesgerichtshof wieder am Zug
-
Oasis und Phil Collins werden in Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen
-
Filmstars wenden sich in offenem Brief gegen Warner-Bros.-Übernahme durch Paramount
-
Zahl der in Deutschland an Folgen von Zeckenstich gestorbenen Menschen steigt
-
Importabhängigkeit bei Seltenen Erden aus China etwas zurückgegangen
-
Merz empfängt Selenskyj zu deutsch-ukrainischen Konsultationen
-
Kretschmer kritisiert Koalitionsbeschlüsse scharf: 1000-Euro-Entlastung "Hohn"
-
Spritpreiskrise: 51 Prozent der Deutschen für zeitlich begrenztes Tempolimit
-
Kabelschaden legt Gelsenkirchener Hauptbahnhof lahm - Polizei prüft Sabotage
-
Chinas Exporte schwächeln - Importe wegen hoher Energiepreise im März gestiegen
-
Prinz Harry und Meghan in Australien - Erster Besuch seit Bruch mit Königshaus
-
Kurz vor Playoff-Start: Draisaitl zurück auf dem Eis
-
Russischer Außenminister zu Gesprächen über Iran-Krieg in China
-
Kanada: Partei von Premier Carney sichert sich in Nachwahlen Mehrheit im Parlament
-
Teheran: US-Teilblockade der Straße von Hormus verletzt Souveränität des Iran
-
WNBA-Draft: Bühner als Nummer 17 nach Portland
-
Staatsmedien: Nordkorea feuert Raketen von Marinezerstörer ab
-
Gwinn über WM-Quali: "Die eigene Identität stärken"
-
Reiter erwartet "steinigen" Weg zurück an die Weltspitze
-
Figo schwärmt von Olise: "Ich liebe ihn"
-
US-Vize Vance: Vatikan sollte sich "auf moralische Fragen beschränken"
-
Grüne für mehr Ukraine-Unterstützung: "Merz ist der neue Scholz"
-
Minister Wildberger will Einsatz von Microsoft in Verwaltung verringern
-
Vor Sudan-Konferenz: Merz empfängt Chef der Kommission der Afrikanischen Union
-
Israel und Libanon wollen in Washington verhandeln
-
Vorläufiges Ergebnis: Regierungskandidat Wadagni gewinnt Präsidentenwahl in Benin
-
Hausärzte warnen vor Zweckentfremdung der Tabaksteuer
-
US-Vize Vance: Teheran ist in Friedensverhandlungen am Zug
-
BioNxt beginnt mit der GMP-konformen Herstellung eines sublingualen Cladribin-Films in klinischer Qualität zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS)
-
US-Vize Vance: "Traurig" über Wahlniederlage von Orban
-
IEA-Chef: April könnte für Weltwirtschaft schwieriger werden als März
-
Kongressabgeordneter der Demokraten tritt wegen Vergewaltigungsvorwürfen zurück
-
Nach Putsch-Prozess geflohen: Brasiliens Ex-Geheimdienstchef in den USA festgenommen
-
Doppelpack Okafor: ManUnited verliert gegen Farkes Leeds
-
US-Teilblockade der Straße von Hormus: Trump droht mit Zerstörung iranischer Boote
-
Merz ruft Netanjahu zu Beendigung der Angriffe im Südlibanon und zu Friedensgesprächen auf
-
Frau von Spaniens Regierungschef Sánchez wegen Korruptionsvorwürfen angeklagt
-
Guter Start auf Sand: Siegemund im Achtelfinale von Stuttgart
-
Nach scharfer Kritik: Trump löscht KI-Bild von sich als Jesus
-
SCANDIC COIN — цифровая валюта в рамках закрытой экосистемы
-
ATP-Turnier in München: Hanfmann bereits ausgeschieden
-
SCANDIC COIN, digitale Währung innerhalb eines geschlossenen ECO-Systems
-
Flugbegleitergewerkschaft will Lufthansa Mittwoch und Donnerstag bestreiken
-
Epstein-Skandal: Trump-Klage gegen "Wall Street Journal" vorerst gestoppt
Ex-US-Präsident Bill Clinton sagt vor Kongress über Beziehung zu Epstein aus
Der frühere US-Präsident Bill Clinton soll am Freitag erstmals vor dem US-Kongress über seine Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagen. Die Republikaner im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses fordern Aufklärung über die Rolle des 79-Jährigen, der auf mehreren Fotos aus den sogenannten Epstein-Akten zu sehen ist. Am Donnerstag war die frühere Außenministerin Hillary Clinton, die Ehefrau des Ex-Präsidenten, verhört worden. Im Anschluss nahm sie ihren Mann in Schutz.
Die Anhörung Bill Clintons ist für einen früheren Präsidenten außergewöhnlich. Sie findet in einem Kulturzentrum in Chappaqua im Bundesstaat New York statt, dem Wohnort der Clintons. Dutzende Journalisten reisten in die Ortschaft.
Die Clintons hatten sich zunächst gegen die Vorladung gewehrt und gaben erst nach, als die Republikaner mit einem Verfahren wegen Missachtung des Kongresses drohten. Die oppositionellen Demokraten sehen in der Vorladung der Clintons ein politisches Manöver, um von der Verstrickung von US-Präsident Donald Trump in den Epstein-Skandal abzulenken.
Später drängten Bill wie Hillary Clinton darauf, dass die Anhörungen öffentlich stattfinden - was der Ausschuss jedoch ablehnte. Bill Clinton verglich die Anhörung daraufhin mit einem "Scheingericht".
Viele Fotos aus den Epstein-Akten zeigen den von 1993 bis 2001 im Weißen Haus amtierenden Politiker der Demokraten. Auf einem Bild liegt dieser in einem Whirlpool, auf einem anderen schwimmt er neben einer dunkelhaarigen Frau, womöglich Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell.
Clinton selbst bestätigte, zu Beginn der 2000er Jahre mehrmals in Epsteins Privatflugzeug mitgereist zu sein. Dies sei jedoch im Zusammenhang mit der Arbeit für seine humanitäre Stiftung geschehen. Epsteins berüchtigte Privatinsel besuchte Clinton nach eigenen Angaben nie.
Trump hatte sich im vergangenen Jahr monatelang gegen die Veröffentlichung der Epstein-Akten gewehrt, bevor der Kongress auch mit den Stimmen seiner Republikaner deren Freigabe erzwang. Bisher veröffentlichte Fotos und Dokumente legen eine enge Beziehung zwischen Epstein und Trump nahe. Weder ihm noch Bill Clinton konnte bisher allerdings ein Fehlverhalten nachgewiesen werden. Beide erklärten, bereits vor Epsteins Verurteilung wegen sexueller Gewalt in einem Prozess in Florida im Jahr 2008 mit ihm gebrochen zu haben.
Der Vorsitzende des Aufsichtsausschusses, der Republikaner, James Comer, sagte zur Befragung Bill Clintons, es gebe "jede Menge Fragen" an den Ex-Präsidenten. Ziel der gesamten Ermittlungen sei es, "vieles über Epstein zu verstehen". Bei der Befragung Hillary Clintons am Donnerstag seien die Ausschussmitglieder "nicht zufrieden" mit den Antworten auf "zahlreiche Fragen" gewesen.
Nach ihrer Befragung nahm die frühere Außenministerin vor Journalisten ihren Ehemann in Schutz. Auf die Frage, ob sie sicher sei, dass ihr Ehemann nichts von Epsteins Verbrechen gewusst habe, antwortete sie: "Das bin ich." Die Verbindung, die ihr Ehemann zu Epstein gehabt habe, "endete mehrere Jahre bevor irgendetwas über Epsteins kriminelle Aktivitäten bekannt wurde", sagte Clinton weiter.
Ihre Anhörung vor dem Kongressausschuss bezeichnete die ehemalige Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin als "lang und von vielen Wiederholungen geprägt". "Ich weiß nicht, wie oft ich sagen musste, dass ich Jeffrey Epstein nicht gekannt habe", sagte sie.
Clinton forderte zudem eine Kongressanhörung Trumps. Der Aufsichtsausschuss solle den US-Präsidenten "unter Eid zu den zehntausenden Malen befragen, die er in den Epstein-Akten auftaucht".
Epstein stand unter Verdacht, mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Er wurde 2008 erstmals verurteilt, weil er eine Minderjährige zur Prostitution angestiftet hatte. Nach einem umstrittenen Deal mit der Staatsanwaltschaft musste er damals aber nur 13 Monate im Gefängnis absitzen.
Einen Monat, nachdem Epstein 2019 unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen worden war, wurde er tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden. Nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben.
L.Janezki--BTB