-
Beim Doppelpack: DBB-Frauen verpatzen Generalprobe für Heim-WM
-
Zwei Todesopfer an Brandenburger Schule: 19-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
-
UEFA gibt Boykott-Drohung auf - und fordert Infantino-Rückzug
-
Aktivisten: Mehr als 500 Menschen seit Jahresbeginn im Iran hingerichtet
-
Rechtspopulistin Le Pen will Frankreichs EU-Beitrag herunterfahren
-
Koalitions-Klausur in Münster, Razzia gegen Artgemeinschaft und Tod von Yayoi Kusama
-
Merz: Werden Urheber von Leipziger Drohnenvorfall "in nächsten Tagen" feststellen
-
Bosnisch-serbischer Kriegsverbrecher Ratko Mladic ist tot
-
"Lange Ferien" beendet: Goretzka wechselt zu Aston Villa
-
Sebastian Polter wechselt als Spieler-Trainer nach Wilhelmshaven
-
"Beziehungstat": 19-Jähriger tötet an Brandenburger Schule zwei Menschen
-
Trotz Schrecksekunde: Pogacar mit nächstem Etappensieg
-
UNO fordert nach Meta-Vergleich besseren Kinderschutz in allen Social-Media-Apps
-
Suche beendet: Goretzka wechselt zu Aston Villa
-
Quallenplage in Frankreich führt erneut zu Abschaltung von Atomreaktoren
-
UNO fordert 1,1 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola in DR Kongo
-
FIFA-Machtkampf: UEFA bereitet Anzeige gegen Infantino vor
-
Medien: Zwei Menschen bei Gewalttat an Brandenburger Schule getötet
-
Anhörung von NSU-Mittäterin Zschäpe: OLG München entscheidet über weitere Haftdauer
-
Koalitionsfraktionen wollen Tabaksteuer stärker erhöhen als geplant
-
Aus Abschiebehaft in Bayern geflohener 26-Jähriger am Hauptbahnhof Köln gefasst
-
Deutschland und fünf weitere EU-Länder: EU-Budgetentwurf muss deutlich schrumpfen
-
Früherer PKK-Kader in Hamburg angeklagt
-
Nach Sturzflut am Himalaya: Helfer suchen nach 1400 Vermissten - Mehr als 360 Tote geborgen
-
Gewalttat an Brandenburger Schule - vermutlich Verletzte
-
Anschläge vom 11. September 2001: Prozess gegen Drahtzieher beginnt 2028
-
Diebe stehlen chemischen Stoff und bieten ihn geschädigter Firma zum Kauf an
-
Sender: Früherer bosnisch-serbischer Armeechef Ratko Mladic tot
-
Auftrag Heim-WM: Rankel ist neuer Eishockey-Bundestrainer
-
Atubolu-Wechsel nach Frankfurt vor Abschluss
-
Deutschland und fünf weitere EU-Länder: EU-Budget muss um hunderte Milliarden gekürzt werden
-
Union und SPD bei Fraktionsklausur: Auf der Suche nach dem "Mut von Münster"
-
Ermittlungen nach Bränden in Hürtgenwald dauern an: Ursache weiter unklar
-
Nordzucker schließt Zuckerfabrik in Dänemark: 150 Jobs betroffen
-
Rheinland-Pfalz: Fast fünf Jahre Haft für Erzieher wegen sexuellen Missbrauchs
-
Nach Sturzflut: Bereits mehr als 350 Todesopfer in Nepal geborgen
-
Formel 1: Colapinto auch 2027 im Alpine
-
Russland greift Kiew am helllichten Tag mit Drohnen an
-
Demokratiefestival in Magdeburg einen Tag vor der Landtagswahl
-
Forschungseisbrecher "Polarstern" legt zwei Millionen Seemeilen zurück
-
Norwegen bangt um König Harald V. - Palast: König in "extrem ernstem" Zustand
-
Berichte: CIA-Chef warnte in Moskau vor Angriff auf Nato - Kreml dementiert
-
Saisonaus für Deutschlands Top-Sprinter Ansah
-
Was vielen unbekannt ist: Schimmelpilzgifte werden beim Kochen nicht zerstört
-
Steinmeier warnt bei Gamescom vor Extremismus und Gewalt in Videospielen
-
Betriebsräte im Schiffbau sehen Aufschwung bei Werften - vor allem Marineschiffbau
-
Arbeiter in Brandenburg stürzt von Baugerüst und stirbt
-
Digitalstudie: KI weit verbreitet, Skepsis bleibt aber bei Finanzfragen
-
Sorge um König Harald V.: Norwegens Regierungschef sagt Besuch in Berlin ab
-
Milliardeninvestition: Schwarz Gruppe plant riesiges Rechenzentrum bei Rostock
Israel startet "groß angelegte Angriffswelle" auf Teheran - Iran droht mit weiteren Attacken
Am vierten Kriegstag hat Israel Teheran mit einer "groß angelegten Angriffswelle" attackiert. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Dienstag von Explosionen in der iranischen Hauptstadt, daneben griff Israel nach Armeeangaben auch Produktionsstätten für ballistische Raketen im Iran an. Die iranischen Revolutionsgarden drohten ihrerseits nach einer Serie von Angriffen auf Botschaften, Industrieanlagen und Flughäfen in der Golfregion weitere massive Angriffe gegen die USA und Israel, aber auch "alle Wirtschaftszentren" im Nahen Osten an.
Die "groß angelegte" Angriffswelle auf Teheran ziele "auf die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" in der iranischen Hauptstadt ab, erklärte die israelische Armee. Sie teilte mit, einen hochrangigen iranischen Kommandeur in Teheran angegriffen zu haben.
Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von Explosionen in Teheran. Über der Stadt stiegen Rauchwolken auf. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, Kampfjets Israels und der USA hätten Angriffe im Stadtzentrum geflogen.
Auch einer der beiden Hauptstadtflughäfen in Teheran, der Flughafen Mehrabad, wurde einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Mehr bei US-israelischen Angriffen attackiert. Die Agentur veröffentlichte Bilder einer grauen Rauchwolke, die offenbar hinter einer Landebahn aufstieg.
Iranische Medien meldeten zudem Angriffe der USA und Israels auf ein Gebäude des Expertenrats, der einen Nachfolger des getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei wählen soll. Die "amerikanisch-zionistischen Verbrecher" hätten das Gebäude in der südlich von Teheran gelegenen Stadt Ghom angegriffen, berichtete Tasnim. Örtliche Medien zeigten Aufnahmen des schwer beschädigten Gebäudes.
Unklar war zunächst, ob sich zum Zeitpunkt des Angriffs Menschen in dem Gebäude aufgehalten hatten. Angaben zu möglichen Opfern wurden nicht gemacht. Mehr berichtete, das Gebäude in Ghom sei nicht mehr für Sitzungen des Expertenrats genutzt worden. Laut Tasnim war der Hauptsitz des Expertenrats in der Hauptstadt Teheran bereits am Montag angegriffen worden.
Nach Chameneis Tod soll der Expertenrat schnell einen Nachfolger bestimmen. Das Gremium besteht aus 88 Juristen, die alle acht Jahre von den iranischen Bürgern gewählt werden. Der Expertenrat bestimmt den obersten Führer des Landes auf Lebenszeit.
Israel griff derweil nach Armeeangaben auch mehrere Produktionsstätten für ballistische Raketen im Iran an. Insbesondere im zentraliranischen Isfahan seien "dutzende Ziele" ins Visier genommen worden, darunter Abschussrampen und Lagerstätten, erklärte die israelische Armee.
Der Iran setzte seine Angriffe am Dienstag ebenfalls fort. Bei Attacken auf Israel wurden nach Angaben israelischer Rettungskräfte zwölf Menschen verletzt. Jerusalem wurde von mehreren Explosionen erschüttert, nach Angaben der israelischen Armee wurden Raketen aus dem Iran von Luftabwehrsystemen abgefangen. Daneben nahm Teheran wie bereits in den Vortagen auch die Golfregion ins Visier und griff US-Einrichtungen und weitere Ziele an.
Die US-Botschaft in Saudi-Arabien wurde mit Drohnen attackiert. Die US-Botschaft des Golfstaates Kuwait blieb "bis auf Weiteres" geschlossen, nachdem sie am Montag bei einem Drohnenangriff direkt getroffen worden war.
In Bahrains Hauptstadt Manama sowie der katarischen Hauptstadt Doha waren nach Angaben von AFP-Reportern mehrere Explosionen zu hören. Mehrere Angriffe auf den internationalen Flughafen von Doha wurden nach Angaben des katarischen Außenministeriums abgewehrt.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden bei Angriffen Rechenzentren des US-Technologieriesen Amazon beschädigt. Zwei Rechenzentren seien "direkt von Drohnen getroffen" worden, teilte das Unternehmen mit. In Bahrain sei zudem eine weitere Einrichtung des Konzerns durch einen "Drohnenangriff in unmittelbarer Nähe" beschädigt worden.
Die iranischen Revolutionsgarden drohten derweil mit weiteren massiven Angriffen. "Das Tor zur Hölle wird sich für die USA und Israel weiter und weiter öffnen", sagte Sprecher Ali Mohammad Naini. Ein Revolutionsgarden-General drohte damit, "alle Wirtschaftszentren in der Region" anzugreifen, sollten die Attacken auf den Iran anhalten. Der Iran-Krieg hat bereits jetzt zu einem deutlichen Anstieg des Ölpreises geführt.
Die USA und Israel hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurde unter anderem Irans oberster Führer Chamenei getötet. Als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA greift der Iran seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.
Sowohl die USA als auch der Iran erteilten Verhandlungen eine Absage. "Sie wollen reden", schrieb US-Präsident Donald Trump am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social. "Ich habe gesagt: 'Zu spät!'" Am Sonntag hatte Trump noch grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisiert. Irans einflussreicher Sicherheitsratschef Ali Laridschani hingegen hatte am Montag bereits jegliche Verhandlungen mit der US-Regierung abgelehnt.
Der US-israelische Krieg gegen den Iran ließ auch den Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Miliz Hisbollah im Libanon wieder eskalieren. Die vom Iran finanzierte Miliz, die im November 2024 einen Waffenstillstand mit Israel geschlossen hatte, begann in der Nacht zum Montag, Ziele im Norden Israels mit Raketen und Drohnen anzugreifen.
Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen und weitete seine Militäroffensive gegen die Hisbollah am Dienstag aus. Nach AFP-Informationen rückten israelische Soldaten in Grenzregionen im Südlibanon vor, Verteidigungsminister Israel Katz kündigte die Einrichtung einer Pufferzone zum Schutz von Gemeinden im israelischen Grenzgebiet an. Die israelische Luftwaffe flog weitere Angriffe auf Hisbollah-Hochburgen. Die Hisbollah gab ihrerseits weitere Angriffe auf Ziele in Israel bekannt.
M.Furrer--BTB