-
US-Berufungsgericht stoppt Lieferung von Abtreibungspille Mifepriston per Post
-
USA kündigen Abzug von rund 5000 US-Soldaten aus Deutschland an
-
McLaren meldet sich zurück: Norris holt Sprint-Pole
-
Nach Trumps Zollankündigung: EU hält sich "alle Optionen offen"
-
Wieder gegen Sinner: Zverev im Endspiel von Madrid
-
Keine Einigung: Verhandlungen zu Pandemie-Abkommen sollen verlängert werden
-
Trump weist neuen Vorschlag des Iran zurück - "USS Gerald R. Ford" verlässt Golfregion
-
Trump erlässt neue Sanktionen gegen Regierungs- und Wirtschaftsvertreter Kubas
-
Im Klassiker gegen Alba: Bayern feiern Hauptrundensieg
-
Verlängertes Training: Ausrufezeichen von Leclerc
-
Sechs Tote bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon
-
Trump "nicht zufrieden" mit neuem iranischen Verhandlungsvorschlag
-
Streit mit Anthropic: Pentagon schließt Vereinbarung mit anderen KI-Firmen
-
Zimmermann triumphiert in Frankfurt: "Das Nonplusultra"
-
22. Sieg in Folge: Sinner im Finale von Madrid
-
Trump will Zölle auf Autos und Lkw aus der EU auf 25 Prozent erhöhen
-
Staatsmedien: Iran hat den USA neuen Vorschlag übermittelt - Washington schweigt
-
Unglücksfall in Höhle auf der Schwäbischen Alb - Mann stirbt
-
Dschihadisten in Mali rufen zu "gemeinsamer Front" gegen Junta auf - Tuareg rücken vor
-
Motorflugzeug und Segelflieger nahe Baden-Baden abgestürzt - ein Toter
-
Lufthansa entschuldigt sich für verbummelte Oscar-Statue
-
Riera teilt aus: Berichterstattung "totaler Bullshit"
-
Hunderte Festnahmen bei Demonstrationen am 1. Mai in Istanbul
-
Furcht vor neuer Eskalation des Iran-Krieges wächst
-
Tankrabatt in Kraft: Spritpreise an den Zapfsäulen sinken
-
Bundesbankpräsident Nagel bei unveränderter Lage für Zinserhöhung im Juni
-
Trump übt erneut scharfe Kritik an Merz: "Soll sein marodes Land in Ordnung bringen"
-
Moschee in Memmingen mit Schweinekopf und Tierblut geschändet
-
Großbritannien hebt Terrorwarnstufe nach Angriff auf britische Juden auf "hoch" an
-
EU begrüßt vorläufiges Inkrafttreten des Mercosur-Abkommens
-
DGB-Chefin zum Tag der Arbeit: Beschäftigte nicht zum Sündenbock der Krise machen
-
Kartellamt: Spritpreise bis 10.00 Uhr um circa 14 Cent gesunken
-
Zentralrat: Solidarität mit Jüdinnen und Juden in Deutschland schwindet
-
Dutzende Festnahmen bei Demonstrationen zum 1. Mai in Istanbul
-
Israel stoppt Boote von Gaza-Hilfsflotte - Über 170 Aktivisten nach Kreta gebracht
-
Waltransport Richtung Nordsee: Zwischenstopp aufgrund der Wetterlage
-
"Top-Job gemacht": Freund bestätigt HSV-Gespräche mit Krüger
-
IGBCE-Chef Vassiliadis warnt am Tag der Arbeit vor "sozialpolitischem Rollback"
-
FC Bayern in "guten Gesprächen" mit Neuer
-
Unfall in Lederfabrik in Hessen: Zahl der Toten steigt auf fünf
-
Tankrabatt in Kraft - Preise an den Zapfsäulen gesunken
-
Berauscht am Steuer: US-Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Britney Spears
-
"Es schmerzt": Frühes Playoff-Aus für Draisaitl
-
Mali: Dschihadisten rufen zu "gemeinsamer Front" gegen Militärjunta auf
-
NHL-Playoffs: Frühes Aus für Draisaitl
-
Streit über Iran-Krieg: Trump erwägt auch Truppenabzug aus Spanien und Italien
-
Fünfter Champions-League-Platz: Dämpfer für die Bundesliga
-
NHL-Playoffs: Sturm mit Minnesota weiter
-
Neuendorf lässt DFB-Entscheidung zu Infantino offen
-
NBA-Playoffs: Hukportis Knicks im Viertelfinale
Erleicherung an den Börsen - trotz gesunkenen Ölpreises aber kein billigerer Sprit
US-Präsident Donald Trump hat ein baldiges Kriegsende angedeutet, die Öl- und Gaspreise sind daraufhin deutlich gesunken und die Börsen starteten mit Kursgewinnen in den Handel. An den Zapfsäulen in Deutschland machte sich dies nicht bemerkbar. Der Iran zeigte sich am Dienstag weiter kampfbereit. Insbesondere in Asien, wo viele Länder von Brennstoffimporten aus Nahost abhängen, nimmt die Sorge um die Versorgungssicherheit zu.
Trump sagte am Montag, dem zehnten Tag der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran, der Krieg sei "so gut wie" beendet. Er begründete dies mit der militärischen Schwächung Teherans. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Äußerungen gaben die zuvor massiv gestiegenen Ölpreise nach, die US-Börse schloss im Plus.
Am Dienstag gegen Mittag kostete ein Barrel Öl der Nordsee-Referenzsorte Brent rund 91 Dollar - sieben Prozent weniger als am Vorabend. Noch deutlicher sank der TTF-Index, der als Referenzwert für den Gaspreis in Europa gilt: Der Preis pro Kilowattstunde ging um gut 13 Prozent auf 49 Euro zurück.
Der Deutsche Aktienindex (Dax) notierte zum Handelsauftakt gut zwei Prozent höher, auch die wichtigsten Indizes in Paris, London und Mailand lagen deutlich im Plus. Die stark unter Druck geratenen asiatischen Börsen erholten sich ebenfalls. In Südkorea schloss der Leitindex Kospi mehr als fünf Prozent im Plus, in Tokio ging es für den Nikkei um 2,9 Prozent nach oben.
An Deutschlands Tankstellen stieg der Tagesdurchschnittspreis für Benzin am Montag auf über zwei Euro, der Preis für Diesel lag bei 2,171 Euro, wie der ADAC mitteilte. Die Mineralölwirtschaft dämpfte die Hoffnung, dass der Ölpreisrückgang bei den Autofahrern ankommen könnte.
Die Spritpreise könnten "leider nicht so schnell sinken, wie sie steigen", erklärte der Wirtschaftsverband Fuels und Energie. An den Zapfsäulen seien nicht die Rohölpreise ausschlaggebend, sondern die Produktpreise für Benzin und Diesel in Europa. "Hier sehen wir noch keine Entspannung." Denn der Persische Golf sei für Öltanker und Produktexporte weiterhin gesperrt. Ein Teil der globalen Nachfrage greife daher auf die in Europa verfügbaren Kraftstoffe zurück.
Die USA und Israel hatten Ende Februar Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. In der Folge ist der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormus, wo normalerweise fast 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert werden, nahezu lahmgelegt.
Nach Angaben aus Teheran soll dies auch so bleiben. "Die iranischen Streitkräfte werden bis auf Weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird", sagte Revolutionsgarden-Sprecher Ali Mohammad Naini laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.
Viele asiatische Länder sind besonders abhängig von Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten. Sorgen um die Versorgungssicherheit nehmen dort vielerorts spürbar zu. Am Dienstag reagierten weitere Länder mit Rationierungen und anderen Maßnahmen: In Indien verschärften die Behörden die Kontrolle der Gasverteilung, Taiwan aktivierte ein Notfallinstrument für Ölprodukte und in Thailand wurden staatliche Bedienstete zum Homeoffice aufgerufen.
In Deutschland forderte Unionsfraktionsvorsitzende Sepp Müller (CDU) ein hartes Vorgehen gegen die Mineralölkonzerne, denen er "Abzocke" vorwirft. "Das Kartellamt muss jetzt mit dem schärfsten Schwert drohen", sagte er dem Portal t-online. Einen Tankrabatt lehnte Müller ab: Die Konzerne hätten womöglich "darauf gezockt, dass wir wieder einen Tankrabatt einführen, der den Steuerzahler letztes Mal 3,3 Milliarden Euro gekostet hat". Doch die schwarz-rote Bundesregierung werde das Problem "mit den klaren Regeln der Marktwirtschaft lösen".
Die Vorsitzende des Rats der sogenannten Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, sprach sich für die Freigabe der strategischen Ölreserven in den G7-Staaten aus. Diese seien "genau für solche Krisensituationen als strategische Reserve aufgebaut worden", sagte Schnitzer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Die G7-Staaten hatten eine Freigabe ihrer Ölreserven am Montag vorerst abgelehnt.
F.Pavlenko--BTB