-
Heilerziehungspfleger soll in bayerischer Kita Kinder sexuell missbraucht haben
-
Lebenslange Haftstrafen wegen Anschlags auf Crocus City Hall bei Moskau
-
Erfurter Altbischof Wanke mit 84 Jahren gestorben
-
Gespräch über Ukraine-Krieg: Macron empfängt Selenskyj am Freitag in Paris
-
Tischplatte fliegt von Anhänger und bleibt in Auto von 47-Jähriger stecken
-
Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen
-
IW-Studie: Iraner überdurchschnittlich gut in deutschen Arbeitsmarkt integriert
-
Eckernförde: Jugendlicher stirbt nach Auseinandersetzung auf Supermarkt-Parkplatz
-
BMW macht 2025 etwas weniger Gewinn - Geschäft in China deutlich rückläufig
-
Frauenleiche in Wald bei Mannheim entdeckt - Polizei bittet um Hinweise
-
Zweitägiger Streik der Lufthansa-Pilotinnen und -Piloten hat begonnen
-
Sieben Tote bei israelischen Angriffen im Libanon - Attacken auf Schiffe im Golf
-
Indian Wells: Djokovic scheitert an Draper
-
Da Silva trumpft auf: Magic schlagen Schröders Cavs
-
Transportgewerbe warnt vor steigenden Verbraucherpreisen durch höhere Diesel-Kosten
-
Dreierpacker Valverde im Glück: "Von diesen Nächten träumt man"
-
"Glasklar": Bayer hadert mit spätem Elfmeterpfiff
-
"Verrückte Geschichte": Havertz sorgt für Bayer-Dämpfer
-
Kommission zu Social Media will "in Ruhe arbeiten" und bittet um Respekt
-
Merz reist zu zweitägigem Besuch nach Norwegen
-
CDU- und SPD-Politiker wollen Einführung des Österreich-Benzinmodells nächste Woche
-
Senegal beschließt Verdopplung von Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Paare
-
LiberNovo: Vom Frühjahrsputz zur körperlichen Erneuerung
-
LiberNovo Omni erhält den iF DESIGN AWARD 2026 für bahnbrechendes ergonomisches Design
-
Explosion an US-Botschaft in Oslo: Polizei nimmt drei Brüder fest
-
Hattrick Valverde: Real vor Duell mit Bayern - Bodö furios
-
Trump: Auch USA geben strategische Ölreserven teils frei
-
UN-Sicherheitsrat fordert sofortiges Ende iranischer Angriffe auf Golfstaaten
-
Auswärtiges Amt: Mehr als 1100 Deutsche mit Evakuierungsflügen aus Golfregion nach Hause gebracht
-
Traum-Finale möglich: Bayern und Wolfsburg im Pokal-Halbfinale
-
Havertz verhindert Bayer-Überraschung gegen Arsenal
-
Bayern und Wolfsburg im Pokal-Halbfinale - Underdog Sand raus
-
Köln: Mittelfeldspieler Kainz beendet Karriere im Sommer
-
Iran-nahe Gruppe bekennt sich zu Cyberangriffen auf zwei US-Konzerne
-
Klöckner bekräftigt bei Ukraine-Besuch Deutschlands Unterstützung
-
Erbschaftsteuer und Rundfunkbeitrag: Worüber Karlsruhe 2026 entscheiden will
-
Biathlon: Krebsdiagnose bei DSV-Trainer Röiseland
-
Bei Lange-Debüt: DBB-Frauen dominieren in Villeurbanne
-
Ultrarechter Wahlsieger Kast in Chile als Präsident vereidigt
-
Presse: US-Militärfehler führte zu Angriff auf Schule im Iran
-
Spitzen der Koalition beraten in Berlin über weiteres Vorgehen
-
Macron: G7 schließen Lockerung der Sanktionen gegen Russland trotz hoher Energiepreise aus
-
UN-Experten prangern "Hassrede" führender US-Politiker an
-
Iranischer Botschafter: Chamenei-Sohn bei Angriff am 28. Februar verletzt
-
"Signal": BVB verlängert mit umworbenem Nmecha
-
Bayern "zunächst" ohne Musiala, Davies und Urbig
-
Straße von Hormus: US-Armee warnt vor möglichen Angriffen auf Irans Häfen
-
Berlin: 17-jähriger Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei
-
Weimer in Buchpreisaffäre unter Druck: Klagen eingereicht - Linke will Rücktritt
-
IEA-Staaten wollen 400 Millionen Barrel aus Ölreserven freigeben
Klöckner bekräftigt bei Ukraine-Besuch Deutschlands Unterstützung
Bei ihrem Besuch in Kiew hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) der Ukraine am Mittwoch die fortlaufende Unterstützung Deutschlands zugesichert. "Wir verlieren sie in der Ukraine nicht aus dem Blick, im Gegenteil", sagte Klöckner in einer Rede vor dem Parlament in der ukrainischen Hauptstadt. Über den US-israelischen Krieg gegen den Iran sagte Klöckner später bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der russische Präsident Wladimir Putin sei darüber "alles andere als erfreut".
Vor den Abgeordneten der Rada in Kiew forderte Klöckner zudem, russische Kriegsverbrechen zu dokumentieren und zu ahnden. "Das schulden wir den Opfern und das schulden wir auch der Zukunft. Denn wo Verbrechen folgenlos bleibt, da wächst das nächste Unrecht heran." Dabei müsse bei der Sicherung von Beweisen auch "an der Front der Wahrheit" gekämpft werden. Der Kampf gegen Propaganda sei "kein Nebenschauplatz", sondern "Teil der Verteidigung der Demokratie".
Klöckner ist die erste Vertreterin Deutschlands, die eine Rede vor dem ukrainischen Parlament hielt. Der Besuch der protokollarisch zweitranghöchsten Vertreterin der Bundesrepublik erfolgte nach Angaben der Bundestags-Pressestelle auf Einladung des ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk.
Die Bundestagspräsidentin drückte vor den Parlamentariern zudem ihren Respekt für das Land aus, das "unter Angriffen auch handlungsfähig" bleibe - im Staat, in den Kommunen, in den Familien, an der Front, in Krankenhäusern und Schulen. Die Abgeordneten des Parlaments in Kiew träten "täglich den Beweis dafür an, dass die Ukraine demokratisch ist und demokratisch bleiben will". Klöckner fügte an: "Deutschland sieht das. Und Deutschland bleibt an Ihrer Seite." Beide Länder seien "wirklich eng zusammengerückt".
Kein Land solle "an Krieg und Teilung zugrunde gehen", sagte Klöckner. "Keine Demokratie darf sich daran gewöhnen, dass ein Nachbarstaat ihr Existenzrecht bestreitet." Die Ukraine werde daher von Deutschland weiter politisch, finanziell, humanitär und militärisch unterstützt. Zugleich rief Klöckner die Ukraine auf, den eingeschlagenen Reformkurs und den Kampf gegen Korruption fortzusetzen.
Bei der Pressekonferenz nach ihrem Treffen mit Selenskyj bekräftigte Klöckner, auch wenn die Welt "gerade Richtung Iran" schaue, schauten die Deutschen "weiterhin in die Ukraine" und fügte an: "Wir vergessen sie nicht." Die Bundesrepublik sei "mittlerweile der größte Unterstützer in absoluten Zahlen" der Ukraine.
Vor dem Parlament wie an Selenskyjs Seite würdigte Klöckner die Vorbildrolle, welche die Ukraine mittlerweile eingenommen habe. Das Land habe "unter den Bedingungen dieses Krieges Fähigkeiten aufgebaut, die für die Sicherheit Europas insgesamt relevant sind". Vor den Journalisten hob sie die "unglaubliche Expertise" hervor, die sich das Land bei Drohnenerkennung und Drohnenabwehr erarbeitet habe. Die Unterstützung für die Ukraine sei daher "nicht einseitig".
Neben Selenskyj traf Klöckner nach Angaben der Bundestags-Pressestelle in Kiew auch Oppositionsabgeordnete. Im Mittelpunkt der Gespräche sollten demnach die fortlaufende Unterstützung Deutschlands für die Ukraine, die geopolitische Lage sowie "die Widerstandsfähigkeit des Parlamentarismus in Kriegszeiten" stehen.
Bei der Pressekonferenz mit Selenskyj äußerte sich Klöckner auch auf die Frage eines Journalisten nach den Folgen des Iran-Krieges für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Ich glaube, Herr Putin ist alles andere als erfreut über den Angriff oder die Militäroperation gegen den Iran", da der Iran "ein großer Unterstützer auch Russlands" sei, sagte Klöckner. Über den Angriff auf den Iran habe sich "nicht nur das iranische Volk" gefreut, sondern es habe "zum Teil auch ein Aufatmen" in der Ukraine und "ein Stöhnen in Russland" gegeben. "Das ist dann schon mal gut so", fügte Klöckner an.
M.Odermatt--BTB