-
FC Augsburg müht sich in Cottbus in die zweite Pokalrunde
-
Effizient in Wiesbaden: Bayer gewinnt bei Martinez-Debüt
-
Wadephul wirft Russland bei Ukraine-Besuch "wahllosen Mord an Zivilisten" vor
-
Nach BSW-Streit um Koalition: Thüringer CDU bestätigt Voigt als Parteichef
-
Russell gewinnt Sprint in Zandvoort
-
Hohe Spritpreise: Klingbeil dringt auf Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
-
Russell gewinnt Sprint in Zandvoort - Antonelli Dritter
-
Wadephul kündigt bei Ukraine-Besuch weitere deutsche Hilfe und Gespräch mit Rubio an
-
"Spiegel": Klingbeil startet weiteren Vorstoß für Übergewinnsteuer auf EU-Ebene
-
Antisemitismusbeauftragter Klein fordert "echte Gestaltungsrechte" für das Amt
-
Wadephul sagt Ukraine Hilfe zur Vorbereitung auf den Winter zu
-
Umfrage vor Abgeordnetenhauswahl sieht Linke in Berlin klar vorn
-
Wadephul-Besuch in Kiew: Tägliche Bilder der Zerstörung dürfen niemanden kalt lassen
-
Ausschreitungen in Mannheim: 35 Polizisten verletzt
-
Auswärtiges Amt: Bundesaußenminister Wadephul zu Gesprächen in die Ukraine gereist
-
US-Premiere: Tiafack gewinnt gegen Zavala durch K.o.
-
Erneut russische Luftangriffe auf die Ukraine - Mindestens zwei Tote
-
Barcala lobt Bühl: "Wieder eine der Schlüsselspielerinnen"
-
Mumbrú fordert: Gegen Kroatien muss mehr kommen
-
"Dann hört der Spaß auf": Entsetzen nach Tumulten in Mannheim
-
Nach Scheitern von Verhandlungen: Neue US-Zölle gegen Kanada in Kraft getreten
-
Keine Einigung im Zollstreit zwischen den USA und Kanada
-
Ministerpräsident Schulze schließt AfD-Mehrheit durch Überläufer aus der CDU aus
-
SPD besteht bei Steinmeier-Nachfolge auf Nominierung einer Frau
-
Merz besucht Hürtgenwald nach schwerem Waldbrand
-
Scheidende Trump-Sprecherin Leavitt schließt sich Maga-Organisation an
-
Wadephul schließt neue Sanktionen gegen Israel nicht aus
-
Ausschreitungen bei Fußball-Pokalspiel in Mannheim - 85 Verletzte
-
Verstöße gegen Datenschutz bei Kindern: Tiktok zahlt 400 Millionen Dollar
-
Oberstes Gericht in den USA erlaubt vorerst Weiterbau von Trumps Ballsaal
-
Ein Toter und drei Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Dank Pejcinovic: VfB souverän weiter
-
Schröder und Co. nach Offensiv-Spektakel im Supercup-Finale
-
Deutsche Springreiter nach 16 Jahren wieder Weltmeister
-
"Schadet dem Fußball": FCK gewinnt nach Ausschreitungen
-
Nach Ausschreitungen: FCK siegt in der Verlängerung
-
Mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
-
Statement zum Auftakt: Bayern verdirbt Eta-Debüt
-
Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
-
Historisches Schützenfest: Frankfurter Rekordsieg im DFB-Pokal
-
Ermittlungen zu Gaza-Hilfsflotte: Türkei erlässt internationalen Haftbefehl gegen Netanjahu
-
Danneberg patzt: Deutsche Hockey-Männer verlieren gegen Spanien
-
Mindestens sechs Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
-
Hockey-WM: Deutsche Männer verlieren gegen Spanien
-
Mindestens drei Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Formel 1: Russell schnappt sich die Sprint-Pole in Zandvoort
-
Deutschland Tour: Bauhaus Fünfter - Magagnotti überrascht
-
Waffenlager bei Berlin: Behörden vermuten Anschlagsplan - Spur nach Russland
-
Tumulte nach WM-Finale: Zehn Spiele Sperre für Paredes
-
Gericht: Blitzerergebnisse dürfen auch im Saarland ohne Rohdaten verwertet werden
Israels Armee: Stationierung entlang "Verteidigungslinie" im Südlibanon abgeschlossen
Israels Armee hat im Zuge ihres Militäreinsatzes gegen die pro-iranische Hisbollah im Libanon nach eigenen Angaben die Stationierung von Bodentruppen im Süden des Nachbarlandes abgeschlossen. Zum derzeitigen Zeitpunkt hätten die Soldaten ihre Posten "entlang der Verteidigungslinie gegen Panzerabwehrraketen" bezogen, erklärte die Armee am Dienstag. Beirut zufolge wurden seit Beginn des Iran-Krieges und der damit wiederaufgeflammten Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah mehr als 1500 Menschen im Libanon getötet.
Die israelische Armee erklärte, ihre nun im Südlibanon stationierten Truppen seien "weiterhin in dem Gebiet im Einsatz, um die vordere Verteidigungsstellung zu stärken und Gefahren für die Bewohner und Gemeinden im Norden Israels zu beseitigen". Genaue geografische Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.
Laut israelischen Medienberichten ist es derzeit nicht vorgesehen, Soldaten weiter auf libanesisches Territorium vorrücken zu lassen als etwa 20 Kilometer nördlich der Grenze. Die Streitkräfte hätten die "Frontlinie" erreicht, die in den genehmigten Einsatzplänen festgelegt worden sei, berichtete die linksgerichtete israelische Zeitung "Haaretz" unter Berufung auf Armeekreise. Diese Linie umfasst dem Bericht zufolge "südliche Dörfer, die etwa zehn Kilometer vom Litani-Fluss entfernt liegen - einem Gebiet, das unter israelischer Armeekontrolle steht".
Der Zeitung "Jediot Ahronot" zufolge bereitet die Armee derzeit einen Einsatzplan vor, den sie der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vorlegen will. Der Plan sieht demnach vor, die libanesischen Dörfer an der Front unter israelischer Kontrolle zu halten.
Aus libanesischen Armeekreisen erfuhr die Nachrichtenagentur AFP, dass die israelischen Streitkräfte in Küstennähe etwa neun Kilometer tief auf libanesisches Staatsgebiet vorgedrungen seien. Dort erreichten sie demnach die Stadt Bajada. Im zentralen Abschnitt der Grenze rückte Israels Armee demnach fünf Kilometer vor, im Osten sieben Kilometer. Aus all diesen Gebieten hatte sich die reguläre libanesische Armee zurückgezogen.
Weiter hieß es, Israel kontrolliere nunmehr die strategisch wichtige Stadt Chiam - dort hatten sich israelische Soldaten und die Hisbollah-Miliz zuletzt intensive Gefechte geliefert. Aus dem Gebiet, in das israelische Truppen eingedrungen seien, waren den libanesischen Angaben zufolge "heftige Explosionen" zu hören.
Die Hisbollah erklärte, ihre Kämpfer lieferten sich Gefechte mit israelischen Soldaten am östlichen Stadtrand von Bint Dschbeil. Dort war es bereits in früheren Kriegen zu heftigen Kämpfen gekommen.
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte in den vergangenen Wochen mehrfach vom Einrichten einer "Sicherheitszone" im Südlibanon bis zum Litani-Fluss gesprochen, der etwa 30 Kilometer von der Grenze entfernt verläuft. Ziel ist es demnach, Angriffe aus dem Libanon mit Raketen und Drohnen auf Städte und Dörfer im Norden Israels zu verhindern.
Laut "Haaretz" zielt der derzeitige Einsatz darauf ab, den Beschuss nordisraelischer Ortschaften mit Panzerabwehrraketen zu verhindern, die eine geschätzte Reichweite von etwa zehn Kilometern haben.
Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Damals feuerte die vom Iran finanzierte Hisbollah-Miliz als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei Raketen auf das Nachbarland ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen über die Grenze.
Seit Beginn des Iran-Kriegs wurden jüngsten libanesischen Angaben zufolge 1530 Menschen bei israelischen Luftangriffen getötet, unter ihnen 130 Kinder. Mehr als 4800 Menschen wurden der aktuellen Bilanz des Gesundheitsministeriums zufolge zudem verletzt. Mehr als eine Million Menschen sind in dem Land auf der Flucht.
Israels Armeechef Ejal Samir hatte am Sonntag gesagt, die israelische Armee greife die Hisbollah "entschlossen, umfassend und an mehreren Fronten an". Es seien "mehr als 1000 Hisbollah-Terroristen eliminiert" worden. Die Entwaffnung der mit dem Iran verbündeten Miliz sei weiterhin das "oberste Ziel" Israels im Libanon.
I.Meyer--BTB