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Türkei offen für Beitritte anderer Länder zu Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien
Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat sich offen für den Beitritt anderer Länder zum neuen Verteidigungspakt mit Pakistan und Saudi-Arabien gezeigt. "Das Bündnis richtet sich gegen keinen Staat und andere Länder in unserer Region können ihm beitreten, wenn sie unsere Grundprinzipien wahren", sagte Fidan nach dem ersten Ministertreffen des Militärbündnisses am Montag in Istanbul auf die Frage, ob zum Beispiel Ägypten beitreten könne.
"Das Bündnis gründet auf internationalen Prinzipien wie der Achtung der Souveränität und territorialen Integrität von Staaten sowie der Nichteinmischung in deren innere Angelegenheiten", führte Fidan weiter aus. Derzeit werde an einem "Fahrplan" für mögliche weitere Beitritte gearbeitet.
Bei dem Ministertreffen kamen die Außen- und Verteidigungsminister der drei Länder sowie deren Militärchefs zusammen. Die mehrheitlich sunnitischen Staaten Saudi-Arabien, Türkei und Pakistan hatten den Pakt unter dem Namen "Gemeinsames Verteidigungsabkommen von Mekka" Anfang August vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs und dessen Folgen gegründet. Im Falle eines Angriffs auf eines der drei Mitglieder sind die übrigen verpflichtet, es zu verteidigen.
Y.Bouchard--BTB