-
Dark Romance: Wenn der Stalker zum romantischen Helden wird
-
Gewinnspiel: Zwei Karten für Circus Roncalli in Linz
-
Kritik an Luxemburger Verkehrsplanung: Weniger Grün trotz Versprechen
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Frankreich: Politiker würdigen verstorbenen früheren Premierministers Balladur
Der verstorbene frühere französische Premierminister Édouard Balladur ist von zahlreichen Politikern seines Landes gewürdigt worden. "Er trug Frankreich im Herzen. Er war sein anspruchsvoller und besonnener Diener", erklärte Präsident Emmanuel Macron am Montagabend auf X. Premierminister Sébastien Lecornu lobte den "reformerischen Geist" Balladurs, der "für viele in seinem politischen Lager ein Bezugspunkt bleiben wird".
Balladur war nach Angaben seiner Familie am Montag im Alter von 97 Jahren in Paris gestorben. Es ist eine Trauermesse im engsten Familienkreis geplant.
Der konservative Politiker war von März 1993 bis Mai 1995 letzter Premierminister unter dem sozialistischen Präsidenten François Mitterrand. Während seiner Amtszeit setzte er sich für die Privatisierung staatlicher Unternehmen ein.
Im ersten Wahlgang bei der Präsidentenwahl 1995 galt er zunächst als Favorit, wurde dann aber nur Dritter und schaffte es nicht in die Stichwahl. Diese gewann dann sein Parteifreund Jacques Chirac gegen den Sozialisten Lionel Jospin. Balladurs Scheitern besiegelte das Ende seiner nationalen Ambitionen. Die Rivalität zu Chirac beförderte die Spaltung des konservativen Lagers.
Der ehemalige Präsident Nicolas Sarkozy beklagte den Verlust eines Mannes, "der für mich ein Vorbild, ein Mentor und ein Freund war". "Ich hätte meine politische Laufbahn nicht ohne sein Vertrauen und ohne seine Freundschaft einschlagen können", fügte Sarkozy hinzu.
Die Sozialistische Partei erinnerte daran, dass Balladur für Reformen eintrat, gegen die die Linke kämpfte. Dies hindere sie jedoch nicht daran, "den Staatsdiener, den Mann der Überzeugungen und den Republikaner anzuerkennen, der er war".
Die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen betonte, dass Balladur "jenseits der politischen Differenzen stets Achtung vor der demokratischen Debatte" gezeigt habe.
O.Krause--BTB