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EU-Chefdiplomatin Kallas: "Hybride" Angriffe Russlands werden EU nicht abschrecken
EU-Außenkommissarin Kaja Kallas hat die Unterstützung der EU für die Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen die Russland unterstrichen. Mit "einer Welle zunehmend kinetischer hybrider Angriffe" wolle Moskau "uns Angst machen, damit wir die Unterstützung für die Ukraine einstellen", sagte Kallas am Dienstag bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister im irischen Wicklow. "Das wird ihnen nicht gelingen", fügte sie hinzu.
Während Russland die Luftangriffe auf die Ukraine verstärkt, wächst im Westen die Angst vor einer Zunahme "hybrider" russischer Angriffe. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte kürzlich mit Blick auf den Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen, dass Deutschland "stärker ins Fadenkreuz hybrider Angreifer gerückt" sei, und drohte mit Konsequenzen.
Berichten zufolge betrachtet die Bundesregierung einen russischen Geheimdienst als Drahtzieher des versuchten Sprengstoffanschlags auf den Leipziger Flughafen. Die Bundesregierung will ihre Erkenntnisse am Dienstagnachmittag bei einer Pressekonferenz von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) präsentieren - und ebenso ihre geplanten Strafmaßnahmen. Bislang hatte es die Bundesregierung vermieden, Russland oder ein anderes Land als Urheber des gescheiterten Anschlags zu benennen.
D.Schneider--BTB