-
Dark Romance: Wenn der Stalker zum romantischen Helden wird
-
Gewinnspiel: Zwei Karten für Circus Roncalli in Linz
-
Kritik an Luxemburger Verkehrsplanung: Weniger Grün trotz Versprechen
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Minister: Israel plant Umsiedlung von Bevölkerung des Gazastreifens
Israel hat nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz Pläne zur Umsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen. Die USA müssten allerdings noch klären, wohin die Bewohner umgesiedelt werden könnten, sagte Katz am Mittwoch. "Ohne diese Migration gibt es letztendlich keine wirkliche Lösung für den Gazastreifen", sagte der Minister. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu besuchte derweil Soldaten im Gazastreifen.
Die israelische Regierung sei "bereit, sie herauszuholen - auf dem Seeweg, auf dem Luftweg, auf jedem erdenklichen Weg", fuhr Katz auf einer von der israelischen Nachrichtenwebsite Ynet und der Zeitung "Jediot Ahronot" veranstalteten Konferenz fort. Die US-Botschaft verwies auf Anfragen nach einer Stellungnahme an das Außenministerium in Washington.
US-Präsident Donald Trump hatte zu Beginn seiner zweiten Amtszeit mit der Forderung Empörung ausgelöst, dass alle zwei Millionen Palästinenser den Gazastreifen verlassen sollten. Er sprach damals davon, den Küstenstreifen, der nach dem Überfall der islamistischen Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel durch israelische Angriffe verwüstet wurde, in ein Luxus-Urlaubsziel umzugestalten. Nach heftigem Widerstand unter anderem aus Ägypten rückte Trump schließlich davon ab.
Zu einem im vergangenen Oktober von den USA vorgelegten 20-Punkte-Plan für den Gazastreifen gehörte auch der Verzicht auf Zwangsumsiedlungen. Katz sagte jedoch, Trump habe die Idee lediglich auf Eis gelegt, während er nach Ländern suche, die Palästinenser aufnehmen könnten. "Der Plan wurde nicht aufgegeben; er wird ständig diskutiert, auch jetzt noch, und ich glaube, es gibt keine andere Lösung zum Wohle aller", sagte er.
Der israelische Verteidigungsminister sagte ohne Quellenangabe, 80 Prozent der Menschen im Gazastreifen wollten den Küstenstreifen verlassen, doch die Hamas hindere sie daran. Die Zwangsumsiedlung von Zivilisten in besetzten Gebieten ist gemäß den Genfer Konventionen ein Kriegsverbrechen.
Israels Ministerpräsident Netanjahu besuchte derweil am Mittwoch Soldaten im Gazastreifen und schloss deren Rückzug aus dem Palästinensergebiet aus. "Wir kontrollieren das Gebiet. Wir ziehen uns nicht zurück. Wir halten diese Linie", sagte er in der Nähe der sogenannten Gelben Linie. Diese trennt die Gebiete unter der Kontrolle der israelische Armee und der Hamas voneinander. Es war Netanjahus erster Besuch in dem Küstenstreifen seit Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas im Oktober vergangenen Jahres.
"Wir kontrollieren 60 Prozent des Streifens und wir hören nicht auf, denn wir eliminieren die Terroristen, die uns Tag für Tag bedrohen", fuhr Netanjahu fort. "Wir tun alles, um unser Ziel zu erreichen - die Entwaffnung der Hamas und die Entmilitarisierung des Gazastreifens. Der Gazastreifen wird keine Bedrohung mehr für Israel darstellen", sagte der israelische Ministerpräsident. "Es gibt noch Arbeit zu erledigen - und wir werden sie zu Ende bringen."
L.Janezki--BTB