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Deutschland sagt weitere 250 Millionen Euro für Energieversorgung in Ukraine zu
Deutschland stellt der Ukraine weitere 250 Millionen Euro zur Sicherung ihrer von Russland angegriffenen Energieversorgung zur Verfügung. Mit dem Geld sollten "akute Reparaturbedarfe" im kommenden Winter finanziert werden, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin. Hintergrund ist, dass Russland bei seinen Angriffen oftmals gezielt ukrainische Kraftwerke zerstört. Der Ausfall der Wärmeversorgung macht den Menschen in dem Land vor allem im Winter schwer zu schaffen.
Die deutschen Mittel flössen in den Energieunterstützungsfonds, in den seit 2022 auch zahlreiche weitere internationale Geber einzahlten, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. "Die Ukraine ist weiterhin schweren russischen Angriffen auf Menschen und zivile Infrastruktur ausgesetzt", erklärte Ressortchefin Katherina Reiche (CDU). "Gerade die Energieversorgung bleibt eine Frontlinie dieses Krieges."
Aus dem Energieunterstützungsfonds finanziert die Ukraine Ersatzteile und Ausrüstung für zerstörte Energieinfrastruktur. Durch die gezielte Finanzierung von Maßnahmen zur Dezentralisierung werde das Energiesystem darüber hinaus "stabiler und resilienter gegenüber weiteren Angriffen", erklärte das Ministerium.
Mit den nun zugesagten Mitteln steige die deutsche Hilfe für den Energieunterstützungsfonds seit 2022 auf rund 810 Millionen Euro, erklärte das Ministerium weiter. Deutschland bleibe damit der mit Abstand größte Geber des Fonds, der seit Februar 2022 insgesamt über 2,4 Milliarden Euro gesammelt habe.
D.Schneider--BTB