-
Leichtathletik-EM: Bremm stürmt zu 5000-m-Silber
-
Russische Anti-Kriegs-Partei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen
-
Tränen bei Lückenkemper: Aus im Halbfinale
-
30 Jahre nach Mord an Tupac Shakur: Prozess in Las Vegas begonnen
-
Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
Erste deutsche Medaille: Mabry holt EM-Bronze
-
Mehr als 70 Prozent Englands von Dürre betroffen
-
Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien - Katastrophenfall ausgerufen
-
Trump fordert Entschädigungen vom Iran
-
Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen
-
Schwimm-EM: Märtens holt mit Staffel erste Becken-Medaille
-
Kosovo-Schutztruppe KFOR will Präsenz an Schlüsselpositionen zurückfahren
-
Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - Absage an Bundeswehr-Einsatz
-
Präsident von Ceuta will Migranten bis zu ihrer Ausweisung internieren
-
Mindestens 18 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez lässt Eizellen einfrieren
-
Feuerwehren in Südeuropa im Einsatz gegen Waldbrände
-
"Bild": Konkrete DNA-Spur im Fall von Leipziger Drohnen-Attacke ermittelt
-
Verletzte bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
Stuttgart holt Stürmer Pejcinovic aus Wolfsburg
-
OVG: Waffenentzug bei AfD-Mitgliedern in Sachsen-Anhalt rechtskräftig bestätigt
-
Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln
-
Binnenschiffer: Rhein könnte bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein
-
Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern
-
Anschlag auf italienischen Journalisten: Mutmaßlicher Auftraggeber festgenommen
-
Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - aber Absage an Bundeswehr-Einsatz
-
"Lust am Fußball verloren": Karius erinnert sich an dunkle Zeit
-
Medien: Kane vor Vertragsverlängerung
-
Erneut Waldbrand nahe Athen ausgebrochen - Waldbrand in Südfrankreich unter Kontrolle
-
Linke befürchtet durch Regierungspolitik drastische Zunahme von Armut
-
Schon fast 1000 Übergriffe: DB Regio kündigt Tonaufnahmen bei Bodycams an
-
Drohnenabwehr an Flughäfen: Regierung weist Forderung nach Bundeswehreinsatz zurück
-
Erste vertriebene syrische Kurden kehren in Gebiet an der Grenze zur Türkei zurück
-
Explosion bei Böllerclub in Wohnhaus: Acht Verletzte in Nordrhein-Westfalen
-
13 Tote und 75 Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff in Zentralrussland
-
E-Mail-Anbieter: Weniger Spam im ersten Halbjahr - dafür aber gezielter
-
Gewaltverbrechen an 19-Jähriger: Mordanklage gegen Jugendlichen in Mannheim
-
FC Bayern: Saibari erstmals im Training
-
Schwimm-EM: Starker Start für Märtens
-
Uefa und zwei weitere Fußballdachverbände erhöhen mit Brief Druck auf Infantino
-
Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 140 weitere Verdachtsfälle
-
13 Tote bei ukrainischem Drohnenangriff in Zentralrussland
-
Leichtathletik-EM: Starke Mabry erreicht Finale als Beste
-
Goldener Schuh: Verleihung für Kane am 19. August
-
Leichtathletik-EM: Starke Mabry erreicht Finale
-
Kampf gegen Geldwäsche: Klingbeil will Beschlagnahme von Vermögen erleichtern
-
Drohnenabwehr an Flughäfen: Ministerpräsident Günther für Einsatz der Bundeswehr
-
30-Jähriger nach Streit an Bahnhof Zoo erschossen: Täter in Berlin flüchtig
-
Sonnenfinsternis: Forscher untersuchen Auswirkungen auf Navigation und Funksysteme
-
Wegen Patientenmorden verurteilter Krankenpfleger: Rund 120 weitere Verdachtsfälle
Tausende Fans erweisen Fußball-Idol Pelé in Brasilien die letzte Ehre
Tausende Fans haben dem verstorbenen brasilianischen Fußball-Idol Pelé am Montag in Santos die letzte Ehre erwiesen. Der Sarg des am 29. Dezember im Alter von 82 Jahren gestorbenen Stürmer-Stars wurde am Montag im Stadion seines langjährigen Vereins FC Santos aufgebahrt. 24 Stunden lang sollten die Fans die Gelegenheit haben, sich persönlich vom "König" des Fußballs zu verabschieden.
Tausende Fans und Würdenträger zogen langsam durch das Stadion, darunter auch der Präsident des Weltfußballverbandes Fifa, Gianni Infantino. Er kündigte an, dass die Fifa alle Länder der Welt auffordern werde, ein Stadion nach dem Stürmerstar zu benennen.
"Pelé ist unsterblich. Er ist eine weltweite Fußball-Ikone", betonte der Fifa-Präsident. Auch die Präsidenten des brasilianischen und des südamerikanischen Fußballverbands nahmen am Montag an der Totenwache teil.
Die Warteschlange vor dem Stadion erstreckte sich am frühen Nachmittag über zwei Kilometer. Die meisten Fans trugen die schwarz-weißen Vereinsfarben des FC Santos, den Pelé weltbekannt gemacht hatte.
Der 16-jährige Christian Abreu stand schon frühmorgens vor dem Stadion an. "Ich konnte ihn nie spielen sehen, aber er ist die Legende der tausend Tore. Er ist ein Mythos, er ist riesig für mich", sagte Abreu.
Im Stadion wurden die Fans von großen Bannern empfangen, die Pelé etwa als "König" feierten, sowie von Pelés Song "Mein Vermächtnis", der über die Lautsprecher lief. "Dank euch bin ich Pelé", singt der Stürmerstar in dem Lied. "Mein Vermächtnis ist für euch."
Aus dem mehr als 500 Kilometer entfernten Rio de Janeiro waren Carlos Mota und sein zwölfjähriger Sohn Bernardo angereist. "Meine gesamte Kindheit wurde davon beeinflusst, was Pelé für Brasilien getan hat, von seinen Weltmeisterschaftssiegen. Er war ein nationales Idol", sagte der 59-jährige Mota der Nachrichtenagentur AFP. "Ich habe meinem Sohn immer gesagt, dass es drei unbestreitbare Fakten gibt: Der Ball ist rund, das Gras ist grün und Pelé ist der Größte aller Zeiten."
Die 75-jährige Rentnerin Vera Lucia hatte sich aus São Paulo aufgemacht, um in der langen Schlange vor Pelés Sarg anzustehen. "Ich bin einfach am Boden zerstört", sagte sie. "Wir haben es als Familie geliebt, seine Spiele anzusehen."
Schwarz gekleidete Sargträger hatten Pelés Sarg in das Stadion getragen, angeführt von seinem Sohn Edinho. Pelés Witwe, seine dritte Frau Marcia Cibele Aoki, weinte vor seinem offenen Sarg. Er war von weißen Blumengestecken umringt.
Am Flughafen von São Paulo wurden laut Medienberichten die Sicherheitsmaßnahmen angesichts der erwarteten Fußballer, Politiker und Prominenten verstärkt, die an der öffentlichen Totenwache in Santos teilnehmen wollten.
Nach dem Ende der Totenwache soll der Sarg am Dienstag in einem Trauerzug durch die Straßen der brasilianischen Hafenstadt gefahren werden. Pelés Beisetzung soll dann im Familienkreis stattfinden.
Pelé, der mit bürgerlichen Namen Edson Arantes do Nascimento hieß, gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten. Er ist der einzige Fußballer, der drei Mal Weltmeister wurde - 1958, 1962 und 1970. Im fußballverrückten Brasilien wurde er als "O Rei", der König, verehrt. Insgesamt erzielte der Stürmer in seiner 21-jährigen Karriere sagenhafte 1281 Tore in 1365 Spielen als Profi.
C.Kovalenko--BTB