-
Nach heißen Tagen und Gewitter: Hoffnung auf Entspannung bei Wetterlage
-
Gebrauchtwagen: Bundesweite Suche spart Tausende Euro
-
Zeitung: Unbekanntes Flugobjekt an Flughafen Leipzig möglicherweise Sprengsatz
-
Schwimm-EM: Wellbrock auch über fünf Kilometer Europameister
-
Interesse an Firmengründungen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Weitere Menschen evakuiert
-
Jährliches Manöver: Taiwan probt für chinesischen Angriff
-
17 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew - Luftwaffe fängt keine Rakete ab
-
Ifo-Institut: Geschäftserwartungen in der Autoindustrie gehen "steil nach oben"
-
Nach CSD-Anschlag: Neuer Baum und Regenbogenbank in Berliner Tiergarten
-
Hyundai Ioniq 6 N: Fahrspaß statt bloßer Beschleunigung
-
Grimaldo-Nachfolger: Bayer verpflichtet Spanier Gutiérrez
-
Klingbeil pocht auf "Brandmauer" zur AfD und Prüfung von Verbot
-
Audi stoppt E-Türgriffe: Warum der Q9 wieder auf Mechanik setzen könnte?
-
Mitglied von internationaler Schleuserbande im Saarland festgenommen
-
Wilde Szenen vor der Kabine: Neymar eskaliert nach Pokalsieg
-
Widerstand in SPD gegen verpflichtenden Zivildienst
-
Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht
-
Netanjahu: Israel hat Trumps Plan für Gazastreifen nicht zugestimmt
-
CDU-Fraktionschef Frei erteilt Zusammenarbeit mit Linke Absage
-
Selenskyj: Abwehrraketen hätten in der Nacht in der Ukraine "Leben retten können"
-
Großes jährliches Militärmanöver in Taiwan begonnen
-
Immer mehr Rentnerinnen und Rentner ab 65 Jahren haben noch einen Job
-
Statistik: Zahl der Bafög-Empfänger erneut gesunken
-
Nordkorea will wegen Aufrüstung Japans "zusätzliche militärische Optionen" schaffen
-
Mann und Hund in Nordrhein-Westfalen von Zug erfasst und getötet
-
Wolfsburg will kein "FC Bayern der 2. Liga" sein
-
Neugebauer mit "viel Zuversicht" Richtung EM
-
Behörden: 15 Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Masters in Montréal: Hanfmann weiter, Altmaier raus
-
Tennis: Alcaraz sagt auch für Cincinnati ab
-
Trump: Iran muss Hormus-Straße "sehr bald" öffnen oder wird "sehr hart getroffen"
-
Behörden: Zwei Tote und dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Kompany stärkt Jugendspieler: "Können nichts falsch machen"
-
Deutlich mehr Firmengründungen in Deutschland im vergangenen Jahr
-
Urteil in Prozess um rechte Gruppe Letzte Verteidigungswelle in Hamburg erwartet
-
Möglicher neuer Zivildienst: ASB und DRK stellen konkrete Forderungen
-
Vor Präsidenten-Besuch: Bewaffneter auf Trump-Golfplatz festgenommen
-
Jüdische Organisation: Deutlich mehr antisemitische Angriffe in Großbritannien
-
Customer Service Transformation beginnt vor der Technik
-
Wieder Explosionen in Kiew - Luftwaffe warnt vor ballistischen Raketen
-
Möglicher neuer Zivildienst: Arbeiter-Samariter-Bund stellt konkrete Forderungen
-
SpaceX schreibt rote Zahlen: Raumfahrtkonzern enttäuscht nach Rekordbörsengang
-
Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen
-
Schwimm-EM: Hentschel und Turmduo verpassen Medaille
-
Neuer US-Geheimdienstkoordinator Clayton vereidigt
-
Schwimm-EM: Avila Sanchez und Eikermann verpassen Medaille
-
Vulkanausbruch in Guatemala: Höchste Warnstufe und hunderte Evakuierte
-
Feuerwehrleute und Hubschrauber bekämpfen Brand in Naturschutzgebiet in Niederlanden
-
Steinmeier-Nachfolge: Linke regt Staatsoberhaupt aus Zivilgesellschaft an
Olympia-Eröffnung: Streit um Buden-Antiquariate am Seine-Ufer
Die Pläne für die spektakuläre Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris auf der Seine und an deren Ufern stoßen in der französischen Metropole nicht auf ungeteilte Gegenliebe. Die weltberühmten Bouquinistes links und rechts des Flusses wollen mit ihren historischen Buden-Antiquariaten für Bücher und Malereien entgegen der Vorgaben des städtischen Sicherheitskonzepts nicht von ihren angestammten Plätzen weichen.
Das Seine-Ufer wird durch die erstmalige Ausrichtung einer Olympia-Eröffnungsfeier außerhalb eines Stadion zur Hochsicherheitszone. Dazu sollen alle Freiluft-Buchhändler vorübergehend ihre festinstallierten Stände räumen. Die Pariser Stadtverwaltung beruft sich bei ihren Vorbereitungen auf Bestimmungen des nationalen Gesetzbuches zur inneren Sicherheit, um "einen Ort oder eine Veranstaltung, die dem Risiko eines terroristischen Anschlags ausgesetzt sind", zu sichern.
Die Eröffnungsfeier werden auf den Tribünen entlang der Seine gut 100.000 Zuschauer mit Tickets verfolgen. Darüber hinaus erwarten die Organisatoren Hunderttausende weiterer Besucher am Flussufer.
Doch die Bouquinistes, die seit 2019 auch zum Immateriellen Kulturerbe in Frankreich gehören, sträuben sich. Jerome Callais als Vertreter von fast 90 Prozent aller betroffenen Händler bestätigte der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass die von ihm repräsentierte Gruppierung "keine Absicht hat umzuziehen" und sich als Störenfried behandelt fühle.
Callais wies auch auf die stadtkulturelle Bedeutung der Bouquinistes hin: "Wir sind seit 450 Jahren da und ein wichtiges Erkennungszeichen von Paris. Dass wir verschwinden sollen für eine Feier von Spielen, die eine Feier von ganz Paris sein soll, erscheint uns etwas verrückt."
Inzwischen hat die Pariser Präfektur einen weiteren Schlichtungsversuch unternommen. Die Stadt bietet darin den als "Teil der Identität des Seine-Ufers" umschmeichelten Händlern die Übernahme sämtlicher Kosten für die Entfernung, Modernisierung und Neuinstallierung der Buden nach der Feier an den angestammten Plätzen an. Darüber hinaus soll für Olympia "in der Nähe der Seine" als Ausweichmöglichkeit "ein Dorf der Buchhändler" entstehen. Schließlich sichert die Verwaltung den Bouquinistes auch Unterstützung bei der Bewerbung um die Aufnahme in das Immaterielle Weltkulturerbe zu.
M.Odermatt--BTB