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Medien: Nagelsmann besitzt Ausstiegsklausel für WM-Vorrundenaus
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat für den Fall eines enttäuschenden Abschneidens bei der Fußball-WM 2026 offenbar vorgesorgt. Der neue Vertrag des 37-Jährigen (bis 2028) soll wieder eine spezielle Klausel enthalten, durch die Nagelsmann seinen Kontrakt bei einem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der Vorrunde des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko vorzeitig auflösen könnte. Das berichtet die Sport Bild. Bei den vergangenen beiden WM-Endrunden war das DFB-Team in der Gruppenphase gescheitert.
"Über Vertragsinhalte sprechen wir nicht. Der Vertrag ist in jeder Hinsicht leistungsbezogen und fair für beide Seiten", sagte DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig auch mit Blick auf mögliche weitere Ausstiegsklauseln für andere Vereine. Nagelsmann, der die DFB-Auswahl seit September 2023 trainiert, hatte seinen Vertrag in der Vorwoche vorzeitig um zwei Jahre verlängert - laut Sport Bild nur mit einer leichten Gehaltserhöhung auf sieben Millionen Euro pro Jahr.
"Auf dem Trainermarkt gilt: Die Nachfrage nach Top-Trainern ist deutlich höher als das Angebot. In einer solchen Lage nicht zu pokern oder wirtschaftliche Themen in den Vordergrund zu stellen, spricht für Julian Nagelsmann", betonte Rettig. Nagelsmann habe gesagt: "Ich habe Bock auf diese Aufgabe. Er wollte nichts von anderen Anfragen oder Möglichkeiten wissen, sondern er brennt für seine Aufgabe beim DFB."
Für Nagelsmann, der mit seinem Team beim Heim-Turnier im Vorjahr im Viertelfinale am späteren Europameister Spanien gescheitert war, steht vor der WM aber noch die entscheidende Phase der Nations League an. Dort geht es im Viertelfinale gegen Italien (20. und 23. März), die Tickets für das Rückspiel in Dortmund waren Verbandsangaben zufolge am Dienstag bereits nach einer Stunde vergriffen. Im Erfolgsfall würde der DFB das Final Four der Nationenliga im Sommer ausrichten.
E.Schubert--BTB