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FC Bayern: "Eher Entwarnung" nach Verletzung von Kimmich
Fußball-Rekordmeister Bayern München hat nach den anfänglichen großen Sorgen um Joshua Kimmich vorsichtig Entwarnung gegeben. Der Dauerbrenner musste im Bundesliga-Topspiel gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag verletzt ausgewechselt werden, nachdem er in der 42. Minute ohne Gegnereinwirkung zu Boden gegangen war. Kimmich, der von Leon Goretzka ersetzt wurde, war für das Spiel ohnehin fraglich gewesen.
Vereinspräsident Herbert Hainer sagte eine gute Stunde nach dem 4:0 (1:0) gegen die Eintracht, er könne "eher Entwarnung" geben: "Die Ärzte sagen, es scheint wohl nicht ganz so schlimm zu sein." Sportvorstand Max Eberl berichtete, "Jo ist schon angeschlagen ins Spiel gegangen, aber er wollte unbedingt. Jo muss man mit dem Kopf unter dem Arm runtertragen, wenn er nicht mehr kann."
Eberl ergänzte, die Auswechslung wegen einer vermeintlichen Muskelverletzung sei "eine Vorsichtsmaßnahme" gewesen: "Es sieht jetzt so aus, dass es nichts Schlimmeres ist, trotzdem muss jetzt natürlich Pflege her." Kimmich werde außerdem einer MRT-Untersuchung unterzogen, "um zu schauen, ob es wirklich nichts Schlimmes ist".
Die Auswechslung von Jamal Musiala kurz nach dessen Treffer zum 3:0 (82.) sei dagegen "eher reine Vorsichtsmaßnahme" gewesen, ergänzte Eberl. "Der sitzt quietschfidel in der Kabine."
Kimmich hatte bis zu seiner Auswechslung in dieser Saison noch keine Minute verpasst. Ein Ausfall würde die Münchner dementsprechend schwer treffen, zumal wegweisende Wochen bevorstehen. Am kommenden Freitag (28. Februar) steht beim VfB Stuttgart das nächste wichtige Ligaspiel auf dem Programm, in der Champions League kommt es zu den Achtelfinal-Duellen mit Meister Bayer Leverkusen (5. und 11. März).
O.Bulka--BTB