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"Wird mich beschäftigen": Nübels wilde Achterbahn der Gefühle
Am Ende eines dramatischen Abends in Braunschweig feierten die Fans des VfB Stuttgart lautstark ihren Pokalhelden. "Nübel, Nübel", schallte es aus dem Gästeblock nach dem verrückten 8:7 im Elfmeterschießen der Schwaben in der ersten Runde des DFB-Pokals bei der Eintracht. "Ich weiß nicht, wie gut ich einschlafen kann", sagte Keeper Alexander Nübel am ARD-Mikrofon: "Das Spiel wird mich noch ein bisschen beschäftigen."
Schließlich war es ausgerechnet Nübel, der zunächst mit seinem Patzer die Führung des Zweitligisten ermöglicht und einen wilden Pokal-Fight eingeleitet hatte. Nach 120 Minuten ging es beim Stand von 4:4 in das Duell vom Punkt - wo der 28-Jährige mit drei Paraden zum Matchwinner aufstieg.
Zufrieden war der Torhüter des VfB dennoch nicht. "Generell wieder viele Gegentore kassiert, das kann nicht sein", monierte Nübel: "Das tat auch sehr, sehr weh." Schlussendlich sei er aber "natürlich glücklich, dass wir weitergekommen sind".
Und so wendeten die Schwaben nach den Niederlagen im Supercup gegen Bayern München und zum Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin (jeweils 1:2) den nächsten herben Dämpfer in der noch jungen Saison auf den letzten Drücker noch ab. Jetzt wolle er "den Kopf frei kriegen - und dann wieder bessere Spiele zeigen", sagte Nübel bei Sky. Die nächste Chance dazu bietet sich am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach.
L.Dubois--BTB