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Trotz WM-Aus: Volleyballerinnen mit "großem Schritt nach vorne"
Die deutschen Volleyballerinnen blicken trotz des Achtelfinal-Aus bei der WM in Thailand positiv in die Zukunft. "Wir haben als Team schon einen großen Schritt nach vorne gemacht", erklärte Außenangreiferin Lina Alsmeier nach dem 0:3 (22:25, 18:25, 11:25) gegen Olympiasieger Italien: "Wir wollen etwas Neues aufbauen, das haben wir hier schon gezeigt. In den nächsten Jahren werden wir weiterwachsen und stärker werden."
Bei dem Turnier hatte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) eine gute Leistung gezeigt und auch den Italienerinnen, die als Topfavorit auf den Titel gelten, über weite Strecken am Samstag in Bangkok die Stirn geboten. Das Duell mit dem Weltranglistenersten gleich zu Beginn der K.o.-Phase hatten Bundestrainer Giulio Bregoli und sein Team eigentlich vermeiden wollen. Doch im entscheidenden Vorrundenspiel gegen Polen (2:3), Nummer drei der Welt, hatten die Deutschen am Mittwoch einen Überraschungscoup im Kampf um den Gruppensieg knapp verpasst.
"Es ist hart und ein kleines bisschen traurig, dass wir schon aus dem Turnier raus sind", sagte Alsmeier. Das große Ziel bleibt für die deutschen Volleyballerinnen jedoch nach fünf erfolglosen Anläufen in Serie die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028.
Bregoli sieht sein Team auf dem richtigen Weg. "Wir müssen weiter hart arbeiten", sagte der Italiener: "Auch wenn wir nach dieser Niederlage heute natürlich traurig sind, ändert das nichts daran, dass wir mit dem Sommer glücklich sind."
W.Lapointe--BTB