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Dressur-EM: Werth auch in der Kür Dritte - Verboomen siegt
Wieder kein Einzel-Gold: Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth hat bei dem Dressur-Europameisterschaften auch in der Kür den Sieg verpasst muss weiter auf ihren insgesamt 23. Titel warten. Eine gute Leistung und starke 88,046 Prozent reichten für Werth und ihre elfjährige Stute Wendy im französischen Crozet nicht, auch der zweite individuelle Titel ging an den Belgier Justin Verboomen und Zonik Plus.
Dass es für Werth ein harter Kampf um Gold wird, war zu erwarten. Im Grand Prix Special hatte sich Verboomen bereits durchgesetzt und mit seinem ersten EM-Titel für zusätzliche Spannung vor der Kür gesorgt. Dort überragte er mit 89,964 Prozent erneut und setzte sich haarscharf gegen die Mannschafts-Weltmeisterin Cathrine Laudrup-Dufour (Dänemark/89,821) mit Freestyle und Werth durch.
Seit Rotterdam 2019 wartet Werth auf ihr zehntes individuelles EM-Gold. Schon bei Verboomens erstem Triumph am Freitag hatte Werth Bronze gewonnen. Im Grand Prix sicherte sie der Mannschaft Gold und baute damit ihren Rekord auf insgesamt 22 Titel aus.
Die deutsche EM-Debütantin Katharina Hemmer konnte an ihren sehr guten vierten Platz im Special nicht anknüpfen. Mit ihrem in der Kür noch recht unerfahrenen Denoix belegte sie Platz elf. Team-Olympiasieger Frederic Wandres kam mit Bluetooth auf den starken fünften Rang, Ingrid Klimke war mit Vayron beim EM-Abschluss nicht mehr dabei.
A.Gasser--BTB