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Rudern: Männer-Achter verpasst Finale - Frauen qualifiziert
Herber Dämpfer bei der Ruder-WM in Shanghai: Der deutsche Männer-Achter hat nach einer enttäuschenden Leistung das angepeilte Finale verpasst. Die Frauen sorgten derweil für eine positive Überraschung und zogen in den Endlauf ein.
Im stark besetzten Vorlauf mit dem Olympiazweiten Niederlande und den Bronzemedaillengewinnern von Paris aus den USA reichte es für Deutschlands Männer nur zu Platz drei. Da die dritt- und viertplatzierten Teams im anderen Vorlauf eine bessere Zeit erzielten, muss sich das Team um Schlagmann Theis Hagemeister und Steuermann Jonas Wiesen mit dem B-Finale am Samstag begnügen.
Nach Platz vier bei den Olympischen Spielen hatte sich der Deutschland-Achter unter dem neuen Trainer Mark Emke zuletzt auf einem guten Weg gesehen und sogar den Sieg im Vorlauf als Ziel ausgegeben. Der Weltcupsieg in Luzern, wo man unter anderem die USA hinter sich ließ, hatte für zusätzliches Selbstvertrauen gesorgt - nun folgte aber die Enttäuschung.
Deutlich besser lief es bei den Frauen. Der deutsche Achter musste sich in seinem Vorlauf nur Großbritannien geschlagen geben und ließ unter anderem die USA hinter sich. Schlagfrau Nora Peuser führte das Boot damit etwas überraschend ins Finale am Samstag (9.05 Uhr).
L.Janezki--BTB