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Sinner gewinnt ATP-Turnier in Peking
Carlos Alcaraz hatte in Tokio vorgelegt, Jannik Sinner zog in Peking nach: Die beiden Ausnahmespieler dominieren weiter auf der Tennistour. Sinner (24) gewann sein Finale beim ATP-Turnier in der chinesischen Hauptstadt am Mittwoch gegen den 19-jährigen Learner Tien (USA) problemlos 6:2, 6:2 und holte damit nach den Australian Open und Wimbledon seinen dritten Titel der Saison.
Insgesamt war es der 21. Turniersieg für den Italiener. Alcaraz (22) hatte am Dienstag im Finale von Tokio (6:4, 6:4 gegen Taylor Fritz) seinen 24. Titel geholt. In der Weltrangliste führt der Spanier mit knapp 600 Punkten vor Sinner. Auf Platz drei folgt mit 5000 Punkten Abstand Alexander Zverev (Hamburg), der in Peking im Viertelfinale ausgeschieden war.
Sinner war in diesem Jahr drei Monate lang wegen eines Dopingvergehens aus dem vergangenen Jahr gesperrt. Mit Alcaraz lieferte er sich nach seiner Sperre ein Dauerduell: Bei den French Open verlor er im Finale trotz klarer Führung, in Wimbledon revanchierte er sich, bei den US Open schlug Alcaraz zurück. Beide sind als bislang einzige für die ATP Finals im November in Turin qualifiziert. Dort geht Sinner als Titelverteidiger an den Start.
Weiter geht es für Sinner beim Masters in Shanghai. Zu einem Duell mit Alcaraz wird es dort allerdings nicht kommen. Nach seinem Erfolg in Japan sagte der Spanier seinen Start ab.
J.Bergmann--BTB