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Den deutschen Skirennläufern ist ein vielversprechender Start in den Olympia-Winter gelungen. Beim Weltcup-Riesenslalom in Sölden schafften es vier DSV-Starter ins Finale, bester war am Ende Anton Grammel. Bei widrigen Bedingungen fuhr der 27-Jährige auf den elften Platz und sicherte sich damit die halbe Norm für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen (6. bis 22. Februar 2022).
Sieger im ersten Rennen der neuen Saison war zum dritten Mal der Überflieger der vergangenen Jahre: Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt (Schweiz) gewann sein 46. Rennen im Weltcup vor dem Olympiasieger von 2022, Marco Schwarz aus Österreich (+0,24 Sekunden). Dritter wurde der Norweger Atle Lie McGrath (+0,27).
Zufrieden durften aber auch die Deutschen sein. Dass sich vier DSV-Starter in einem Riesenslalom für das Finale qualifizieren, ist eine Seltenheit. Zuletzt war dies im Januar in Schladming gelungen, davor 20 Jahre lang nicht. Zu dem Quartett in Sölden gehörte auch Alexander Schmid, der bei seinem Comeback nach einem Kreuzbandriss auf Rang 27 fuhr.
Neben Grammel überzeugte vor allem Fabian Gratz (28). Der Niedersachse fuhr mit der viertbesten Laufzeit im Finale von Rang 27 auf Rang 19 nach vorne, besser war er noch nie. Jonas Stockinger erzielte als 19. sein zweitbestes Ergebnis im Weltcup. Beide verpassten die Teil-Norm für Olympia (einmal unter den ersten acht, zweimal unter den ersten 15) nur um Hundertstel.
Slalom-Spezialist Linus Straßer (45.) und Weltcup-Debütant Hannes Ammann aus Mindelheim (50.) hatten das Finale um mehr als eine Sekunde verpasst.
M.Furrer--BTB