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Nullnummer in Pilsen: Freiburg kommt dem Achtelfinale näher
Serie ausgebaut, das Achtelfinale fest im Blick: Der SC Freiburg ist in der Fußball-Europa-League auch im fünften Spiel ohne Niederlage geblieben. Bei Viktoria Pilsen kam der Bundesligist am Donnerstagabend zu einem 0:0. In der Ligaphase hat Freiburg nunmehr elf Punkte gesammelt und hält sich damit im Spitzenfeld der Tabelle.
Gegen den tschechischen Vizemeister zeigte der Sport-Club eine wechselhafte Vorstellung, der Punktgewinn war letztlich schmeichelhaft. Durch das Remis setzte auch Pilsen seinen Erfolgslauf in Europa fort, wie Freiburg ist das Team noch ohne Niederlage und darf weiter auf die direkte Qualifikation für die Runde der besten 16 hoffen.
Freiburgs Trainer Julian Schuster rotierte nach dem 2:6 in der Bundesliga bei Bayern München kräftig durch. Der 40-Jährige veränderte seine Elf auf sechs Positionen; Max Rosenfelder, Jordy Makengo und Eren Dinkci fehlten wegen muskulärer Probleme. Die Breisgauer präsentierten sich von Beginn an konzentriert, taten sich aber schwer, gegen tiefstehende Tschechen Torchancen zu kreieren. Die Abschlüsse von Christian Günter (13.) und Junior Adamu (18.) waren nicht mehr als Annäherungsversuche.
Beide Mannschaften versuchten, Fehler zu vermeiden, so nahm die Partie kaum Schwung auf. Gegen Ende der ersten Halbzeit schaltete Pilsen dann mehrere Gänge hoch und drängte energisch auf die Führung. SC-Keeper Noah Atubolu verhinderte unter anderem gegen Cheick Souaré (36.) und Prince Adu (43.) den Rückstand, der Treffer von Rafiu Durosinmi wurde wegen Abseits aberkannt (38.).
Mit geschärften Sinnen kam Freiburg aus der Kabine und hielt nun wieder besser dagegen. Dennoch blieb Pilsen insgesamt die aktivere Mannschaft und war der Führung näher. Amar Memic ließ in der 61. Minute das 1:0 liegen. Auf der Gegenseite lenkte Keeper Florian Wiegele den gefährlichen Schuss des eingewechselten Johan Manzambi an den Pfosten (74.).
T.Bondarenko--BTB