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Frankfurts Debütant Ebnoutalib: "Sehr, sehr krasses Gefühl"
Dino Toppmöller fand es schlicht "sensationell", Younes Ebnoutalib sprach emotional von einem "sehr, sehr krassen Gefühl": Nach dem wilden 3:3 (1:1) von Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund war der besondere Debütant glücklich und gelöst. "Ich freue mich einfach und bin dankbar", sagte der gebürtige Frankfurter Ebnoutalib bei Sky: "Hier in meiner Heimatstadt beim Debüt das Tor zu schießen - ich bin einfach nur glücklich."
Ebnoutalib war kurz vor dem Jahreswechsel vom Zweitligisten SV Elversberg nach Frankfurt gekommen, bei seinem ersten Bundesligaspiel veredelte er einen schönen Konter nach einem traumhaften Zuspiel von Arnaud Kalimuendo zum zwischenzeitlichen 2:2 (71.). Sein Trikot schenkte er nach Schlusspfiff seinem Bruder Ilias, der auf der Tribüne mitfieberte und für die zweite Mannschaft von Hannover 96 in der Regionalliga Nord spielt.
Frankfurts Trainer Toppmöller lobte Ebnoutalib in höchsten Tönen. "Younes hat ein gutes Gespür für Positionierung im Rücken des Gegners, einen guten Tiefgang. Dass er den so mit der Sohle mitnimmt und reinschießt, das ist für ihn ein ganz besonderer Tag", sagte der Coach: "Vor allem hier vor der Kurve das Tor zu schießen, das ist schon eine schöne Sache, hat er sich verdient."
Er habe den 22-Jährigen am Donnerstag im Abschlusstraining informiert, dass Ebnoutalib in der Startelf stehen werde, berichtete Toppmöller: "Ich habe ihm gesagt, er soll einfach Spaß haben. Er hat sich gut freigeschwommen, war in den Zweikämpfen präsent. Das ist das, was ich gesagt habe. Dass er ein unangenehmer Spieler ist."
T.Bondarenko--BTB