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Klinsmann: DFB-Auswahl bei WM "immer im Favoritenkreis"
Nur Geheim- oder doch Mitfavorit? Geht es nach Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, kann sich die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada klare Titelchancen ausrechnen. "Für Deutschland gibt es keine Geheimfavoritenrolle, weil wir automatisch als viermaliger Weltmeister immer im Favoritenkreis sind, ob wir wollen oder nicht", sagte der 61-Jährige dem Bayrischen Rundfunk im Rahmen des Legends Cup des FC Bayern in München.
Dem Kader von Julian Nagelsmann bescheinigte Klinsmann "sehr, sehr viel Qualität", während er zudem die Bindung zwischen Trainer und Spielern lobte. Gute Voraussetzungen für den großen Wurf - in Übersee sei es "absolut möglich, Weltmeister zu werden".
Gleichwohl mahnte Klinsmann zur Vorsicht. Als besondere Herausforderung habe er das neue Format samt aufgeblähtem Teilnehmerfeld ausgemacht. "Es wird eine brutale Strecke, 48 Mannschaften, mit einem Spiel mehr als in den ursprünglichen Weltmeisterschaften - das heißt fünfeinhalb Wochen Turnier plus Vorbereitung." Ein Marathon, auf den sich die DFB-Auswahl einstellen müsse.
Bei der XXL-WM (11. Juni bis 19. Juli) trifft Deutschland in der Vorrunde in der Gruppe E auf WM-Neuling Curacao, die Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) und Ecuador.
F.Müller--BTB