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Sprint: DSV-Männer ohne Chance - Fillon Maillet holt Gold
Die deutschen Biathlon-Männer haben auch im zweiten Einzelrennen bei den Olympischen Winterspielen die erhoffte Medaille deutlich verpasst. Beim Gold-Triumph von Quentin Fillon Maillet belegte Philipp Horn als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV) nur den zehnten Rang. Der 31-Jährige vergab die Chance auf eine bessere Platzierung mit einem Fehler beim letzten Schuss.
Fillon Maillet triumphierte mit fehlerfreier Schießleistung vor den Norwegern Vetle Sjaastad Christiansen (0/+13,7 Sekunden) und Sturla Holm Lägreid (0/+15,9). Horn (1) hatte bereits 1:09,2 Minuten Rückstand. Seine Ausgangsposition für den Verfolger am Sonntag (11.15 Uhr/ZDF und Eurosport) über 12,5 km ist ordentlich.
David Zobel (0/+1:41,8), Justus Strelow (1/1:46,4) und Philipp Nawrath an seinem 33. Geburtstag (3/+1:52,9) haben nach dem Sprint kaum mehr Chancen. Nawrath hatte im Einzel als Fünfter die Medaille noch knapp verpasst. "Das war unfassbar hart, das war ein ganz schöner Kampf", sagte Zobel in der ARD.
Fillon Maillet sorgte im vierten Olympia-Rennen für den bereits dritten Erfolg in Antholz der überragenden französischen Mannschaft. Für ihn persönlich war es bereits das zweite Gold bei diesen Spielen, das vierte seiner Karriere insgesamt.
Mit dem Sprint der Frauen geht es am Samstag (14.45 Uhr/ARD und Eurosport) weiter. Dabei jagt Franziska Preuß weiter ihrem Traum von einer Einzelmedaille bei Olympia hinterher. Im Einzel hatte sie sich nach zwei Schießfehlern zum Schluss mit Rang zehn zufrieden geben müssen.
Nun sei die Strecke "nur halb so lang, da kann man ein Stück weit mehr Risiko gehen und vielleicht schneller angehen", sagte Preuß: "Ich glaube, grundsätzlich passt die Form."
Y.Bouchard--BTB