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Frühes Aus: Frustrierendes IndyCar-Debüt für Mick Schumacher
Mick Schumacher hat in der nordamerikanischen IndyCar-Serie einen höchst frustrierenden Einstand erlebt. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher schied zum Saisonauftakt in St. Petersburg/US-Bundesstaat Florida im Dallara Honda seines RLL-Teams bereits in der ersten Runde als Folge eines Unfalls unverschuldet aus.
Für Schumacher, der nach seinem Aus im ersten Qualifying von Position 21 ins Rennen gestartet war, steht in seiner neuen sportlichen Heimat schon am Samstag (7. März) in Phoenix/Arizona das zweite Saisonrennen auf dem Programm. Der 18. und letzte Lauf des Jahres findet am 6. September im kalifornischen Laguna Seca statt.
Das Rennen in St. Petersburg auf einem temporären Stadtkurs über 2,897 km war für Schumacher bereits in der vierten Kurve am ersten Bremspunkt der Strecke gelaufen. Der frühere Formel-1-Pilot konnte mit seinem Boliden nach einem Unfall zweier vorausfahrender Rivalen nicht mehr rechtzeitig ausweichen.
Schumacher ist nach seinen vorherigen Engagements in der Königsklasse des Motorsports sowie zuletzt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) der erste IndyCar-Pilot aus Deutschland seit 21 Jahren. Zuvor letzter Deutscher in der Serie war 2005 Timo Glock. Würde Schumacher in den nächsten Wochen die Qualifikation für die 500 Meilen von Indianapolis (24. Mai) schaffen, wäre der 26-Jährige sogar der erste deutsche Teilnehmer an dem legendären Rennen seit mehr als 100 Jahren.
H.Seidel--BTB