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"Zwei Stunden geschlafen": Hockey-Weltmeister in Köln empfangen
Mit Luftballons und Konfettiregen sind die deutschen Hockey-Weltmeister in der Heimat feierlich empfangen worden. Auf dem Vereinsgelände von Rot-Weiss Köln warteten zahlreiche Fans auf Bundestrainer André Henning und die Spieler, die sich am Sonntag im Finale von Wavre zum vierten Mal zum Weltmeister gekrönt hatten.
"Ich habe zwei, drei Stunden geschlafen, aber es hat sich gelohnt", sagte Mannschaftskapitän Tom Grambusch dem SID: "Ich erinnere mich daran, als ich mal vor 20 Jahren an der Stelle stand und nach oben geschaut habe. Natürlich ist das irgendwie schön, dass die Rollen sich jetzt getauscht haben."
Den historischen Triumph am Sonntagnachmittag - als erste Nation überhaupt verteidigte Deutschland seinen Titel erfolgreich zum zweiten Mal - habe er "noch nicht in Gänze realisiert", erklärte Grambusch und verriet: "So richtig daran geglaubt haben wir nach dem Belgien-Spiel." Mit dem 1:0 in der Gruppenphase gegen den Mitfavoriten hatte die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.
Der viel diskutierte Umbruch der Mannschaft habe dem Team letztlich sogar geholfen, sagte Grambusch: "Wir hatten insgesamt relativ wenig Druck, weil wir viele neue Spieler hatten. Wir waren kein Favorit, konnten uns ganz in Ruhe in dieses Turnier reinsneaken und reinarbeiten. Und das hat wunderbar funktioniert."
R.Adler--BTB