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"Weg frei machen": Rüdiger tritt aus DFB-Team zurück
Abwehr-Routinier Antonio Rüdiger macht Schluss in der DFB-Elf. "Nach einiger Zeit des Nachdenkens ist für mich der Zeitpunkt gekommen, meine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden und den Weg für die junge Generation frei zu machen", schrieb der 33-Jährige Innenverteidiger von Real Madrid am Dienstag rund zwei Monate nach dem WM-Aus auf Instagram.
"Auch wenn der große Titel bei den letzten Turnieren ausblieb und wir manche schmerzhafte Niederlage hinnehmen mussten, war diese Zeit für mich ein extrem besonderes Kapitel, das mich für immer prägen wird", schrieb er weiter und bedankte sich bei seinen Teamkollegen, dem Trainer- und Betreuerteam sowie den Fans. "Für mich beginnt jetzt ein neues Kapitel, in dem ich mich voll und ganz auf meinen Verein konzentrieren werde."
Rüdiger feierte sein Debüt in der DFB-Elf am 13. Mai 2014 beim 0:0 gegen Polen unter dem späteren Weltmeister-Trainer Joachim Löw. 2017 gewann er in Russland den Confed Cup, insgesamt absolvierte er 86 Länderspiele und erzielte dabei drei Tore. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada rückte Rüdiger durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck in den Fokus, beim Sechzehntelfinal-Aus gegen Paraguay (3:4 i.E.) stand er 110 Minuten auf dem Platz. "Das tut sehr weh", schrieb er anschließend.
Bei den Königlichen hatte Rüdiger seinen auslaufenden Vertrag im Juni um ein Jahr bis 2027 verlängert. Am Wochenende stand er beim 4:0-Sieg erstmals in dieser Saison in der Startelf von Trainer José Mourinho.
R.Adler--BTB