-
Dark Romance: Wenn der Stalker zum romantischen Helden wird
-
Gewinnspiel: Zwei Karten für Circus Roncalli in Linz
-
Kritik an Luxemburger Verkehrsplanung: Weniger Grün trotz Versprechen
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Inácio trifft doppelt: BVB siegt im Volkspark - Nwaneri kommt
Borussia Dortmund hat seine Auftakthürde im DFB-Pokal ohne Probleme gemeistert. Die hoch veranlagte Rasselbande von Trainer Niko Kovac siegte in seiner Erstrundenpartie beim Oberligisten HEBC aus Hamburg mit 5:0 (4:0) und schloss den kniffeligen Deadline-Day auch sportlich vernünftig ab.
Ein Eigentor von Janek Wrede (33.) leitete den Torreigen vor einer Rekordkulisse im Hamburger Volksparkstadion ein. Danach trafen Daniel Svensson (36.), Samuele Inácio per Doppelpack (41. und 45.+2) sowie Fabio Silva (59.) für den BVB.
Die Nachricht des Tages aus Borussen-Sicht verkündete der Vizemeister aber schon unmittelbar vor der Partie: Drei Tage nach der schlimmen Knieverletzung von Giannis Konstantelias (Kreuzbandriss) ist Ersatz gefunden, der 19-Jährige Ethan Nwaneri wechselt auf Leihbasis für eine Saison vom FC Arsenal nach Dortmund. "Für uns war Ethans Verpflichtung die sportlich nun bestmögliche Lösung", sagte Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken.
Borussen-Coach Kovac nutzte die Partie am Dienstagabend gegen den Fünftligisten, um Spielpraxis zu verteilen. Drei Tage nach dem 2:0-Sieg zum Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV veränderte er seine Startformation auf sieben Positionen. So durfte im Tor etwa Alexander Meyer anstelle von Gregor Kobel ran, Serhou Guirassy bekam ebenso eine Pause wie Joane Gadou. Konstantinos Karetsas wurde erst spät eingewechselt.
Es dauerte - vielleicht auch aufgrund der vielen Wechsel - bis Dortmund seiner haushohen Favoritenrolle gerecht wurde. Während es vorne zunächst an Präzision fehlte, versteckten sich die Hamburger keineswegs und verzeichneten in der Anfangsphase sogar zwei Abschlüsse. Mit zunehmender Spielzeit riss der BVB die Partie immer mehr an sich und erspielte sich etliche Torchancen. Pluspunkte sammelte auch der 18 Jahre alte Inácio, der gegen den HSV noch mit seinem Blitzrot und anschließendem Flaschenwurf für Schlagzeilen gesorgt hatte.
Der Hamburg-Eimsbütteler-Ballspiel-Club, der immerhin eine halbe Stunde lang von der großen Sensation träumte, hatte trotz der deutlichen Niederlage allen Grund zur Freude: Die 45.917 Zuschauer bedeuteten eine neue Bestmarke bei DFB-Pokal-Spielen mit Fünftliga-Beteiligung. Weil der heimische Professor-Reinmüller-Platz mit seinen 2500 Plätzen viel zu klein gewesen wäre, war der Hamburger Stadtteilklub in den Volkspark umgezogen.
K.Thomson--BTB