-
Iranische Führung veröffentlicht neue Botschaft von Modschtaba Chamenei
-
Sieg gegen Kolumbien: Erfolgreiche US-Tour für Frankreich
-
Berlin, Paris, Rom und London besorgt über israelische Pläne für Todesstrafe
-
MotoGP: Bezzecchi feiert fünften Sieg in Serie
-
Chiles ultrarechte Regierung will Enteignung von Colonia Dignidad nicht enteignen
-
Pakistan sieht wachsende Unterstützung für seine Vermittlungsbemühungen im Iran-Krieg
-
Empörung in Ukraine über Äußerung von Rheinmetall-Chef - Unternehmen beschwichtigt
-
Israelische Polizei untersagt Lateinischem Patriarchen Zugang zur Grabeskirche
-
Nagelsmann: WM für Nmecha in Gefahr
-
"FAZ": Deutschland wird weniger Geld aus mehrjährigem EU-Haushalt erhalten
-
Gericht im Kongo bestätigt Wiederwahl von 82-jährigem Präsidenten Sassou Nguesso
-
Nübel steht gegen Ghana im Tor
-
Drei Tote bei Nürnberg: Vatet tötet mutmaßlich Frau und Kind und sich selbst
-
Palmsonntag: Israelische Polizei untersagt Lateinischem Patriarchen Zugang zu Grabeskirche
-
Familienministerin Prien will "begleitetes Trinken" ab 14 Jahren abschaffen
-
Besuch von al-Scharaa: CDU betont deutsches Interesse - Linke und Grüne warnen
-
Signal an Evenepoel: Lipowitz Dritter bei Katalonien-Rundfahrt
-
Gericht im Kongo bestätigt Wiederwahl von 82-jährigem Amtsinhaber
-
Nach Bearman-Crash: Sicherheitsdebatte in der Formel 1
-
Sozialistischer Politiker Grégoire zum neuen Bürgermeister von Paris gewählt
-
Bericht: USA bereiten Bodenoffensive im Iran vor - Huthi-Miliz greift in den Krieg ein
-
Verstappen lässt Formel-1-Zukunft offen: "Lohnt es sich?"
-
Geiger stark bei Horngacher-Abschied - Wellinger mit Traumnoten
-
Prognose für Wal vor Wismar laut Experte "deutlich verschlechtert"
-
Autofahrer in England rammt Gruppe von Fußgängern - sieben Verletzte
-
CDU-Außenpolitiker Hardt: Syriens Wiederaufbau "in deutschem Interesse"
-
Hoeneß: "... dann ist Harry 250 Millionen wert"
-
Hohe Spritpreise: Bahn verzeichnet zu Ostern höhere Nachfrage
-
Nach Regierungswechsel in Nepal: Ex-Premier und zwei Ex-Minister festgenommen
-
Großbrand in Disco während Feier mit 750 Besuchern - Drei Verletzte
-
Ostern: Bahn verzeichnet höhere Nachfrage als erwartet
-
"Es geht uns gut": Maduro wendet sich erstmals seit Entmachtung an seine Anhänger
-
Linkspartei kritisiert Antrittsbesuch von Syriens Übergangspräsident in Berlin
-
Antonelli historisch: Shootingstar gewinnt auch in Japan
-
NBA: Spurs begraben letzte Playoff-Hoffnungen der Bucks
-
75 Tage vor WM-Start: Aztekenstadion wiedereröffnet
-
Nordkorea testet im Beisein von Machthaber Kim neuen Raketenantrieb
-
Zwei Seider-Assists reichen nicht: Niederlage für Detroit
-
Gegen Ghana: Nagelsmann lässt weiter einspielen
-
March Madness: Basketball-Talent Kharchenkov im Final Four
-
US-weite Großdemonstrationen gegen Trump: Über acht Millionen Teilnehmer
-
Wirtz hofft auf schnelle Musiala-Rückkehr
-
Die Sport-Höhepunkte am Sonntag, 29. März
-
"Bild": Vor Wismar gestrandeter Wal ist wieder frei
-
Medienbericht: US-Verteidigungsministerium bereitet Bodenoffensive im Iran vor
-
Digitalminister Wildberger warnt vor drohendem Jobverlust durch Künstliche Intelligenz
-
Hunderte Israelis protestieren gegen Iran-Krieg
-
WWF: Mehr als 500 Gemeinden in Deutschland an Earth Hour beteiligt
-
Amphibisches Angriffsschiff "USS Tripoli" in Golfregion eingetroffen
-
Nagelsmanns Kaderbekanntgabe findet am 12. Mai statt
Zwei Drittel der Deutschen sehen Erde durch menschliches Handeln vor Kipppunkt
Rund zwei Drittel der Deutschen sehen die Erde angesichts der Klima- und Umweltkrise durch menschliches Handeln vor einem "Kipppunkt". 66 Prozent äußerten diese Befürchtung in einer am Freitag veröffentlichten internationalen Umfrage des Instituts Ipsos. Fast neun von zehn Befragten äußerten sich in Deutschland besorgt über den Zustand der Natur. Eine deutliche Mehrheit befürwortet daher weitere Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz.
Einbezogen in die Befragung von Ipsos für die Initiative Earth4all sind weltweit 22 Staaten, darunter die meisten G20-Staaten. Beteiligt an Earth4all sind federführend der Club of Rome, außerdem das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und rund 100 weitere Verbände und Institutionen.
Insgesamt 72 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, Handlungen von Regierungen und Unternehmen, die Natur und Klima langfristig und unumkehrbar schädigen, unter Strafe zu stellen. In Deutschland sagten dies 68 Prozent, am größten waren die Mehrheiten in den einbezogenen Entwicklungs- und Schwellenländern.
In Deutschland sagten außerdem 89 Prozent, sie seien besorgt über den Zustand der Natur heute. 87 Prozent äußerten sich besorgt über den Zustand der Erde, der künftigen Generationen hinterlassen werde. 66 Prozent zeigten sich überzeugt, dass innerhalb der kommenden zehn Jahre gehandelt werden müsse, um die CO2-Emissionen zu verringern. Frauen finden dies eher als Männer (70 Prozent gegenüber 62 Prozent).
56 Prozent äußerten die Auffassung, dass die Kosten durch weitere Umweltzerstörung deutlich höher sind als die für einen ökologischen Umbau; 13 Prozent stimmten dem nicht zu. 54 Prozent der Deutschen sind laut Umfrage zudem der Meinung, dass Klima- und Umweltschutz den Menschen im eigenen Land viele Vorteile bringen kann. Dies ist im internationalen Vergleich in der Umfrage der zweitniedrigste Wert.
International gaben durchschnittlich 71 Prozent der Befragten an, es sei dringliches Handeln zum Schutz von Natur und Klima innerhalb der nächsten zehn Jahre erforderlich, also fünf Prozentpunkte mehr als in Deutschland. Vor einem "Kipppunkt" sehen die Erde insgesamt 69 Prozent der Befragten, drei Prozentpunkte mehr als in Deutschland. International ist die Sorge um Umwelt und Klima in der Regel bei Frauen höher als bei Männern.
Die Befragung erfolgte zwischen dem 5. März und dem 8. April 2024. Befragt wurden je 1000 Bürgerinnen und Bürger pro Land im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, in einigen Ländern auch nur bis zu 55 beziehungsweise bis zu 75 Jahren.
Die Veröffentlichung der Umfrage erfolgte am selben Tag wie die Bekanntgabe des EU-Klimadienstes, wonach die vergangenen drei Monate weltweit die heißesten aller Zeiten waren. Auch das Gesamtjahr 2024 dürfte demnach voraussichtlich das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Im Juni und August lag die globale Erwärmung demnach über der Marke von 1,5 Grad verglichen mit dem vorindustriellen Niveau. Dieser Wert sollte laut den Vereinbarungen des Pariser Klimaschutzabkommens eigentlich nicht überschritten werden.
O.Krause--BTB