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RKI: Mittlerweile 16.300 Hitzetote in diesem Sommer
Die Zahl der Hitzetoten in diesem Sommer hat sich weiter erhöht. Sie liegt mittlerweile bei 16.300, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Ausgewertet wurden Daten bis zum 23. August. 2026 ist laut RKI ein Rekordjahr, was hitzebedingte Sterbefälle angeht. Die bislang höchste Zahl an Hitzetoten wurde 2018 mit geschätzt 8900 Fällen registriert.
Allein 9600 der 16.300 Menschen starben laut RKI in diesem Jahr in der besonders heißen 26. Kalenderwoche, also zwischen dem 22. und dem 28. Juni. Damals hatte es Rekordtemperaturen von mancherorts mehr als 41 Grad Celsius gegeben.
Das Ausmaß hitzebedingter Sterbefälle wird mit Hilfe von statistischen Methoden durch den Vergleich der Zahl von Sterbefällen in Sommerwochen mit und ohne Hitze modelliert. Das ist notwendig, weil Hitze allein selten unmittelbar zum Tod führt und daher auf Totenscheinen nicht als Todesursache angegeben werden kann. Entsprechend taucht sie auch nicht in der Todesursachenstatistik auf.
Die Übersterblichkeit im Sommer 2026 wird dem RKI zufolge derzeit auf insgesamt 19.500 geschätzt. Übersterblichkeit bedeutet, dass in einem bestimmten Zeitraum mehr Menschen sterben, als das normalerweise zu erwarten wäre.
J.Horn--BTB