-
Ostsee-Anrainer vereinbaren gemeinsame Task Force gegen hybride Bedrohungen
-
Keine Perspektive für Andrich: "Rede nicht mit ihm"
-
US-Zentralbankchef Warsh besorgt über Inflation
-
Berlin wird nach Hackerangriff auf Landesbehörden erpresst
-
Gewalttat an Brandenburger Schule: Haftantrag wegen zweier Morde gegen 19-Jährigen
-
WM: Zweimal Gold und einmal Bronze für deutsche Kanuten
-
Spitzen der Koalitonsfraktionen wollen Reformen bis Jahresende umsetzen
-
Norwegen trauert um König Harald V. - Sohn Haakon ist neuer König
-
Auswärtiges Amt zu Trumps Umbenennung: "Für uns heißt es weiter Lake Ontario"
-
Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen
-
Linke-Spitzenkandidatinnen: Ostdeutscher Wahlkampf ist emotional geprägt
-
VW 2.5 TDI: Warum der Fünfzylinder legendär ist und wo die Fallstricke liegen
-
Machbare Aufgaben für Bayer - Ilzer mit Hoffenheim gegen Graz
-
40 Jahre nach Tschernobyl: Selbst gesammelte Pilze bei maßvollem Verzehr unbedenklich
-
Digitales Unternehmensabo: Abendblatt PLUS für Teams
-
Grüne fordern Pflanzung einer Million Bäume und mehr Hitzeschutz
-
Insolvenz der Bäckerei Michely: Fast 100 Jobs in Gefahr
-
Frankreich erhebt Strafen auf Wegwerfmode: Zwölf Euro pro Jacke
-
Auswärtiges Amt: "Niedrige zweistellige Zahl" Deutscher nach Sturzflut im Himalaya vermisst
-
Kriegsverbrecher Mladic soll in Serbien mit Staatsehren beigesetzt werden
-
Lebenslange Haft im Prozess um Sexualmord vor über 30 Jahren in Rheinland-Pfalz
-
Unterlassene Hilfeleistung: Wann Sie helfen müssen und welche Risiken bestehen
-
Englands Stürmerikone Vardy zeigt Bundesliga-Spiele auf YouTube
-
Lage am Arbeitsmarkt weiter schwierig - Arbeitslosigkeit erneut leicht gestiegen
-
Umstrittene Tätowierung an Oberarm: Polizei durfte Bewerber ablehnen
-
Neue Berechnung: Deutschland droht 2026 Klimaziel zu verfehlen
-
Intimacy Choreography: Hannah Dewor setzt auf Konsens in der Tanzbranche
-
Brosius-Gersdorf kritisiert Richterwahl in neuem Buch
-
US-Bundesrichterin blockiert vorerst Trumps Dekret zu Briefwahleinschränkungen
-
Mordanklage nach Amokfahrt in Leipzig: Keine Hinweise auf verminderte Schuldfähigkeit
-
Sepsis: Warum eine Blutvergiftung so gefährlich ist und wie man sie erkennt
-
Streit mit Pentagon: Richterin hebt Sanktion gegen US-KI-Konzern Anthropic auf
-
Thüringen: AfD scheitert erneut mit Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
-
Leihe mit Kaufoption: Atubolu wechselt nach Frankfurt
-
Muslic will noch "jahrelang" Trainer auf Schalke bleiben
-
Von Notz fordert entschiedenes Vorgehen gegen russische Schattenflotte
-
Partielle Mondfinsternis in Deutschland vielerorts von Wolken verdeckt
-
Einspruch: Fall Ansah geht vors deutsche Sportschiedsgericht
-
Deine Cousine startet größte Tour und offenbart Beziehung zu Udo Lindenberg
-
Moritz Aisslingers Chronik des Jahres Null
-
Überflutungsrisiko behindert Rettungseinsätze nach Sturzflut in Nepal und Tibet
-
Terzic nach Fehlstart mit Bilbao: "Trage die Verantwortung"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: ZDF-Umfrage ergibt keine absolute AfD-Mehrheit
-
Transportschäden beim Online-Kauf: Rechte und Pflichten der Verbraucher
-
Überflutungsgefahr: Sucheinsatz im Zentrum von Katastrophengebiet in Tibet ausgesetzt
-
Schröder zur Frauen-WM: "Natürlich drücken wir die Daumen"
-
Frischer Impuls aus der Heimat: Messi kriegt neuen Trainer
-
Zahl der Todesopfer nach Sturzflut in Nepal steigt auf mindestens 469
-
Bayern wollen "zweimal" nach Madrid - BVB reist 6500 Kilometer
-
Wehrle sieht VfB vor "maximaler Herausforderung"
Bundesbank: Vermögensungleichheit in Deutschland bleibt hoch
Die Vermögensungleichheit in Deutschland ist einer Untersuchung zufolge weiterhin hoch. Wie aus Daten der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vom Donnerstag hervorgeht, konzentriert sich das Vermögen vor allem auf die wohlhabendsten zehn Prozent der Haushalte. Sie besitzen demnach etwa 54 Prozent des Nettogesamtvermögens, die untere Hälfte indes lediglich rund drei Prozent.
"Insgesamt zeigt sich die Verteilung sehr stabil, und die Ungleichheit bleibt, auch im innereuropäischen Vergleich, hoch", erklärte die Bundesbank. Sie führte die Umfrage "Private Haushalte und ihre Finanzen" zum fünften Mal durch. Verglichen mit der letzten Untersuchung 2021 ist der Anteil der reichsten zehn Prozent am Gesamtvermögen leicht von rund 56 Prozent zurückgegangen.
Jedoch wiesen die Expertinnen und Experten darauf hin, dass der Anteil der vermögendsten Haushalte unterschätzt werden könnte. "Sehr vermögende" Haushalte gelangen demnach nur selten in die Stichprobe und nehmen in der Folge auch nur selten an den Befragungen teil. Der Wert könnte in Wahrheit also noch höher liegen. Für das dritte Quartal 2023 gibt die Bundesbank auf Grundlage einer Statistik, die versucht, diese Untererfassung auszugleichen, einen Anteil der reichsten zehn Prozent von 60,5 Prozent an - 2021 lag dieser bei 60,4 Prozent.
Auch im internationalen Vergleich ist die Ungleichheit in Deutschland vergleichsweise hoch. Den Vergleich ermöglicht der sogenannte Gini-Koeffizient: Ein Gini-Wert von null Prozent bedeutet, dass alle Bürger über gleich viel Vermögen verfügen; bei 100 Prozent besitzt ein Bürger das gesamte Vermögen. Im Euroraum lag die so gemessene Ungleichheit im dritten Quartal 2024 zwischen 57 und 77 Prozent. "Dabei rangiert Deutschland mit einem Wert von gut 76 Prozent am oberen Rand", erklärte die Bundesbank.
Die Experten weisen allerdings auch daraufhin, dass Ansprüche an gesetzliche Alterssicherungssysteme in der Statistik nicht berücksichtigt werden. Unter Berücksichtigung dieser Daten falle die Ungleichheit in Deutschland geringer aus.
Die Vermögen in Deutschland insgesamt stiegen der Studie zufolge verglichen mit 2021 an - zumindest nominal. Der Anstieg war mit drei Prozent von 316.500 Euro auf einen Mittelwert von 324.800 Euro aber nicht so deutlich wie in den Vorjahren.
Inflationsbereinigt indes ergab sich den Angaben zufolge ein Rückgang von 268.700 Euro auf 239.200 Euro. Auch der Median des Nettovermögens, der die Haushalte in einer ärmere und eine reichere Hälfte teilt, ging inflationsbereinigt deutlich von 90.500 Euro auf 76.000 in 2023 zurück. Die Zeit zwischen der aktuellen Befragung und der letzten Umfrage 2021 war laut Bundesbank "geprägt von hohen Inflationsraten und steigenden Kredit- und Sparzinsen".
Bei der ärmeren Hälfte der Haushalte liegt das Vermögen vor allem auf Giro- oder Sparkonten, Immobilienvermögen indes ist vor allem bei vermögenden Haushalten vorhanden. Betriebsvermögen falle nur bei den reichsten zehn Prozent ins Gewicht.
Der Großteil von 83 der befragten Haushalte gab an, zumindest gelegentlich zu sparen. 47 Prozent legten demnach regelmäßig einen festen Betrag zurück, 13 Prozent der Haushalte gaben an, nicht sparen zu können. Vier Prozent wollen nicht sparen. Der Anteil der verschuldeten Haushalte ging von 41 Prozent auf 39 Prozent zurück.
Die Zahl der an der Umfrage teilnehmenden Haushalte ist verglichen mit 2021 leicht gesunken und lag zuletzt bei 3985. Die Befragungen wurden demnach zwischen Mai 2023 und Februar 2024 durchgeführt.
E.Schubert--BTB