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Ärzteschaft warnt vor drohender "Bruchlandung" bei elektronischer Patientenakte
Angesichts geringer Nutzerzahlen seit Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) im April warnen Ärzteverbände vor einem Scheitern des Vorhabens. "Der elektronischen Patientenakte für alle droht eine Bruchlandung. Die Zahl der aktiven Nutzer ist ernüchternd", sagte der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier, der "Rheinischen Post" vom Dienstag. Grundsätzliche Kritik an dem Projekt kam aus den Reihen der Zahnärztinnen und Zahnärzte.
Der Hausärzteverband drang vor allem auf eine aktivere Rolle der Krankenkassen, insbesondere auf eine bessere Aufklärung von Patientinnen und Patienten. "Wenn die Verantwortlichen weitermachen wie bisher, dann wird eines der wichtigsten versorgungspolitischen Projekte der letzten Jahre langsam, aber sicher scheitern", warnte Beier.
Für Patienten wäre das eine schlechte Nachricht, "denn eine gut umgesetzte elektronische Patientenakte hätte zweifellos das Potenzial, die Versorgung spürbar zu verbessern und zu vereinfachen", fügte Beier hinzu. "Notwendig wäre eigentlich eine große und koordinierte Informationskampagne gewesen", kritisierte er bisherige Versäumnisse. "Stattdessen haben die Krankenkassen sich darauf beschränkt, vereinzelt Briefe mit allgemeinen Informationen zu versenden", kritisierte er. Die Kassen würden bei der Aufklärung ihrer Versicherten "die Hände in den Schoß" legen.
Beier sagte jedoch auch, die Patientenakte sei in ihrer aktuellen Form "schlichtweg nicht alltagstauglich". Er verwies auf den komplizierten Registrierungsprozess und störanfällige Technik. Es vergehe kaum eine Woche, in der die Praxen keine Probleme mit dem Zugriff auf Patientenakte hätten.
Pläne für eine elektronische Patientenakte gibt es seit mehr als 20 Jahren, seit 2021 wurde sie auf freiwilliger Basis angeboten. Nach einer mehrmonatigen Testphase wurde die Patientenakte dann im April bundesweit eingeführt. In der Akte kann die gesamte Krankengeschichte von Patientinnen und Patienten elektronisch gespeichert werden - von Behandlungen und Operationen über Vorsorgeuntersuchungen, Röntgenbilder bis zu verschriebenen Medikamenten.
Patientinnen und Patienten können der Einrichtung ihrer elektronischen Krankenakte widersprechen. Zwar taten dies bislang nur wenige, jedoch nutzt auch nur ein Bruchteil der Versicherten das Angebot aktiv. Nur ein geringer Anteil ließ die Akte bisher für den eigenen Zugriff freischalten.
Die Bayerische Landeszahnärztekammer bezeichnete das Angebot der elektronischen Patientenakte als "nutzlos". Dass bislang nur sehr wenige gesetzlich Krankenversicherte diese nutzten, sei "kein Wunder", erklärte Kammer-Präsident Frank Wohl. Bisher gebe es weder einheitliche Kategorien zur Befüllung der Akte, etwa "Befund", "Bericht" oder "Arztbrief", noch eine Volltextsuche.
Derzeit gleiche die digitale Patientenakte einem "elektronischen Schuhkarton voller Zettel", kritisierte Wohl. Ärztinnen und Ärzte könnten sich außerdem nicht auf eine Vollständigkeit der Daten verlassen. Das Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko der Akte sei angesichts von Datenschutzlücken zudem derzeit "denkbar ungünstig".
I.Meyer--BTB