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China warnt vor Rückkehr zu "Mentalität des Kalten Krieges"
Der chinesische Regierungschef Li Qiang hat vor einer Rückkehr zu einer "Kalter-Kriegs-Mentalität" gewarnt. Die Welt befinde sich in einer neuen Ära "der Turbulenzen und der Transformation", sagte Li am Freitag in seiner Rede bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. "Unilateralismus und die Mentalität des Kalten Krieges tauchen wieder auf", warnte er.
Die internationale Ordnung, die in den vergangenen 80 Jahren aufgebaut worden sei, und das "einstmals effektive internationale System" würden "ständig gestört" und herausgefordert. Die Menschheit befinde sich "ein weiteres Mal an einem Scheidweg", sagte Li.
Ohne die USA unter Präsident Donald Trump beim Namen zu nennen, kritisierte er "einseitige und protektionistische Maßnahmen wie Zollerhöhungen" und die Errichtung von Handelsbeschränkungen. China dagegen habe "seine Tür zur Welt fortwährend weiter geöffnet".
Im Zuge einer aggressiven Zollpolitik hatte Trump in den vergangenen Monaten die Zölle für zahlreiche Handelspartner teils massiv erhöht.
F.Pavlenko--BTB