-
44-Jähriger in Nordrhein-Westfalen bei Unfall mit Pyrotechnik tödlich verletzt
-
Myanmar: Ex-Junta-Chef Min Aung Hlaing legt Amtseid als Präsident ab
-
Iran-Krieg: Geschäftsklima der Reisebranche deutlich verschlechtert
-
Weltcupfinale: Debütant Treffinger im Grand Prix Sechster
-
Fünf Scorerpunkte: Überragender Seider führt Detroit zum Sieg
-
US Masters: McIlroy unterstreicht Siegambitionen zum Start
-
US-Kreise: Israel und Libanon wollen nächste Woche in Washington verhandeln
-
Stevens warnt Schalke: "Je länger es dauert, desto schwieriger"
-
NBA: Lakers beenden Niederlagenserie
-
Ginter nach Gala zur WM? "Mache, was ich kann"
-
Eintägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen
-
"Nochmal 90 Minuten durchs Feuer": Mainz will ins Halbfinale
-
Dreesen: Kompany "ist das Auge des Sturms"
-
Südamerikaner unterstützen mögliche Infantino-Wiederwahl
-
Kubas Präsident will nicht unter US-Druck zurücktreten
-
Rehlinger fordert staatliche Preisobergrenzen und Mehrwertsteuersenkung
-
Frankreichs Präsident Macron zu Besuch bei Papst Leo XIV.
-
Finanzminister Klingbeil trifft Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände
-
AfD-Fraktion berät auf Klausurtagung über Wirtschaft und Soziales
-
Pentagon weist Bericht über "bittere Standpauke" für Vatikan-Gesandten zurück
-
Forderung der USA: Venezuela genehmigt Investitionen privater Bergbaukonzerne
-
Modschtaba Chamenei: Der Iran hat den Krieg "nicht gesucht"
-
Kreise: Israel und Libanon wollen nächste Woche in Washington verhandeln
-
Trump warnt Teheran vor Erheben von Mautgebühren in Straße von Hormus
-
Selenskyj: Ukraine ist bereit für Oster-Feuerpause
-
Ausnahmeregelung: Genehmigungspflicht für Auslandsreisen soll wegfallen
-
Frühe Traumtore: Mainz stößt Tür ins Halbfinale weit auf
-
Der Breisgau träumt: Freiburg erlebt magische Nacht
-
Melania Trump: "Epstein hat mich nicht Donald Trump vorgestellt"
-
US-Kongress: Erneut Antrag gegen Trumps Kriegsbefugnisse gekippt
-
Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben
-
Französischer Rechtspopulist Bardella zeigt sich mit italienischer Prinzessin
-
US-Botschafter weist Vorwurf der Wahl-Einmischung in Ungarn zurück
-
Israel geht weiter hart gegen gegen Hisbollah vor - Sorge um Feuerpause im Iran-Krieg
-
Baskenland: Lipowitz weiter Dritter - Seixas erneut stärker
-
Merz: Abzug von US-Truppen war in Gespräch mit Trump kein Thema
-
Zwayer als einziger deutscher WM-Schiedsrichter nominiert
-
Außenminister: China will Beziehungen zu Nordkorea ausbauen
-
Künstliche Intelligenz: US-Botschafter für die EU fordert engere Zusammenarbeit
-
Ermittler: Rechtsextremistin Liebich in Tschechien festgenommen
-
Entwicklungshilfe weltweit geschrumpft wie nie - Deutschland verfehlt UN-Ziel
-
Iran-Krieg: IWF-Chefin erwartet Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf
-
Bundesregierung nimmt Gespräche mit Iran wieder auf
-
Merz stellt weitere Entlastungen in Aussicht - aber keine konkreten Ankündigungen
-
Staatsschutzprozess gegen mutmaßlichen syrischen Kämpfer in Jena gestartet
-
Strahlenalarm in Baden-Württemberg: Weitere Analyse schließt Polonium aus
-
Zeitung: Razzia in den Räumen der unabhängigen russischen "Nowaja Gaseta"
-
Studie: Deutsche Rüstungsbranche kann Nachfrage der Bundeswehr nicht bedienen
-
Russische Justiz stuft Menschenrechtsorganisation Memorial als "extremistisch" ein
-
Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig
Frankreichs Premier Lecornu will bis Anfang Oktober neue Regierung ernennen
Der neue französische Regierungschef Sébastien Lecornu will bis Anfang Oktober seine Regierung vorstellen, wenn das Parlament seine Arbeit aufnimmt. Er wolle weiter am Haushaltsentwurf arbeiten, und "die Minister, die in die Regierung eintreten wollen, müssen ihn unterstützen", sagte Lecornu am Freitag in einem Interview mit der Zeitung "Le Parisien".
Bei der Haushaltsplanung wolle er "bei Null anfangen", um seine Beratungen mit Gewerkschaften und Arbeitgebern mit zu berücksichtigen, sagte der am 9. September ernannte Lecornu. Es gebe im Land "hohe soziale Erwartungen, daher kommt es nicht in Frage, einen Haushalt zu erstellen, der Sparmaßnahmen und sozialen Rückschritt vorsieht", betonte er. Sein Amtsvorgänger François Bayrou hatte mit seinem Vorschlag für einen radikalen Sparhaushalt mit Einsparungen in Höhe von 44 Milliarden Euro die Opposition gegen sich aufgebracht.
Der neue Premier strebt nach eigenen Angaben ein Staatsdefizit von 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2026 an und will im Jahr 2029 zu den von der EU erlaubten drei Prozent zurückkehren.
Er werde einen Haushaltsentwurf vorlegen, "in dem bestimmte Steuern erhöht, andere jedoch gesenkt werden", kündigte Lecornu nun in einem seiner ersten Interviews an. Zwei Forderungen der Sozialisten wie eine Rückkehr zur Vermögenssteuer und die sogenannte Zucman-Steuer in Höhe von zwei Prozent auf die reichsten Haushalte hatte Lecornu bereits abgelehnt.
Auch eine Aussetzung der seit 2023 geltenden Rentenreform, mit der das Rentenalter von 62 auf 64 Jahre angehoben wurde, lehnte Lecornu in dem Interview erneut ab. Damit werde "keines der Probleme gelöst", sagte er.
Lecornu war am 9. September von Präsident Emmanuel Macron ernannt worden, nachdem sein Vorgänger François Bayrou wegen seines angekündigten Sparhaushalts gestürzt worden war. Seitdem ist die Regierung nur noch geschäftsführend im Amt. Lecornu berät seitdem mit Vertretern aller Parteien und der Sozialpartner, um einen neuen Haushaltsentwurf für 2026 durch das Parlament zu bekommen.
Für den 2. Oktober haben die Gewerkschaften zu einem weiteren Protesttag aufgerufen. Bei zwei früheren Protesten am 10. und 18. September, die schon vor Bayrous Sturz geplant gewesen waren, waren Hunderttausende auf die Straßen gegangen, um gegen die Sparpläne zu protestieren. Der Unmut richtet sich zunehmend auch gegen Macron und dessen unternehmerfreundliche Wirtschaftspolitik.
Angesichts der dramatischen Staatsverschuldung in Höhe von etwa 114 Prozent des BIP und einem einem Defizit von 5,8 Prozent muss Frankreich im kommenden Jahr jedoch mit drastischen Einschnitten bei den öffentlichen Ausgaben rechnen. Die Rating-Agentur Fitch hatte kürzlich erst Frankreichs Bonität heruntergestuft.
P.Anderson--BTB