-
Dark Romance: Wenn der Stalker zum romantischen Helden wird
-
Gewinnspiel: Zwei Karten für Circus Roncalli in Linz
-
Kritik an Luxemburger Verkehrsplanung: Weniger Grün trotz Versprechen
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Umsatz und Beschäftigung in der Fahrradbranche leicht rückläufig
Trotz einer stabilen Nachfrage sind Umsatz und Beschäftigung in der Fahrradbranche im vergangenen Jahr leicht gesunken. Die Zahl der direkt in der Branche Beschäftigten sank von 76.700 auf 74.300, der Umsatz ging um zwei Prozent zurück, wie der Branchenverband Zukunft Fahrrad am Mittwoch mitteilte. Probleme der Händler und Hersteller sind demnach "gestiegene Kosten durch geopolitische Verwerfungen, Preisrückgänge und teilweise noch überfüllte Lager".
Damit verzeichnete die Branche den zweiten Rückgang bei Beschäftigung und Umsatz in Folge. Das Niveau liege aber weiterhin über den Vor-Corona-Jahren, betonte der Verband.
In der Herstellung von Fahrrädern ging der Umsatz um zwei Prozent zurück, im Handel sogar um zehn Prozent. Dafür setzten Fahrradwerkstätten mehr mit ihren Dienstleistungen um. Auch das Geschäft mit wiederaufbereiteten gebrauchten Rädern legte zu.
Mittelfristig sieht die Branche eine Gefahr im "Wettbewerbsdruck aus China": Hersteller aus Fernost würden "mit verdeckten Subventionen, Wechselkurs-Manipulationen und Angeboten unterhalb der Herstellungskosten in den Markt" drängen, erklärte Verbandschef Wasilis von Rauch. Dies drücke die Preise und "gefährdet die führende Position der deutschen und europäischen Fahrradwirtschaft".
Zudem fordert von Rauch mehr Investitionen in sichere Fahrradinfrastruktur. Zukunft Fahrrad verweist auf die Mobilitätsstudie des Bundesverkehrsministerium, derzufolge Frauen, Kinder, Jugendliche sowie ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen weniger Fahrrad fahren als noch vor einigen Jahren. "Das liegt auch an der mangelnden sicheren Infrastruktur, in die dringend investiert werden muss", erklärte der Verband.
H.Seidel--BTB