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Uber streicht weltweit jede zehnte Stelle und stellt Betrieb in Nigeria und Uganda ein
Der Fahrdienstleister Uber reduziert die Zahl seiner Mitarbeiter weltweit um rund zehn Prozent. Die Stellenstreichungen seien Teil einer "umfassenden organisatorischen Veränderung", erklärte Uber-Chef Dara Khosrowshahi am Mittwoch in einer Mitteilung an die Belegschaft.
Uber beschäftigt derzeit rund 34.000 Mitarbeiter und ist in mehr als 70 Ländern tätig. Der Stellenabbau zielt nach Unternehmensangaben darauf ab, die Plattform "einfacher und schneller" zu machen.
Uber wurde 2009 gegründet und vermittelt als Konkurrenz zu klassischen Taxi-Unternehmen Fahrten über seine App. Der Dienstleister expandierte rasch und bietet inzwischen auch Essenslieferungen an.
Das Unternehmen kündigte am Mittwoch außerdem an, sich aus Nigeria und Uganda zurückzuziehen. Anfang des Jahres hatte der Fahrdienstleister bereits seinen Betrieb in Tansania eingestellt. In Nigeria, wo Uber mit Anbietern wie Bolt und InDrive konkurrierte, dürfte der Rückzug von Uber die Existenzgrundlage vieler Fahrer gefährden, die auf die Plattform angewiesen waren.
Das bevölkerungsreichste Land Afrikas ächzt inmitten der von Präsident Bola Tinubu eingeleiteten Wirtschaftsreformen unter hohen Lebenshaltungskosten. Die Kosten für Autofahrer in Nigeria waren bereits zuvor durch die Abschaffung der Treibstoffsubventionen in die Höhe geschossen. Viele Uber-Fahrer beklagten sich seit Langem, dass die Fahrpreise in der App zu niedrig seien.
M.Ouellet--BTB