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US-Richterin verhindert Abspaltung der Google-Werbeplattform
Die US-Regierung hatte aus Wettbewerbsgründen die Abspaltung der Google-Werbeplattform Ad Manager verlangt, eine Bundesrichterin hat dies aber nun verhindert. Die Richterin Leonie Brinkema erklärte am Mittwoch, stattdessen solle es strengere Auflagen für Google geben. Sie räumte dem Konzern und der Regierung eine Frist von 30 Tagen ein, um sich zu einigen.
Die US-Regierung hatte vor dem Gericht in Alexandria im Bundesstaat Virginia ein Kartellverfahren gegen Google angestrengt, um das "Monopol" des Konzerns bei Online-Werbetechnologien zu beenden. Nach Regierungsangaben kontrolliert Google insbesondere den Markt für sogenannte Bannerwerbung auf Internetseiten, Konkurrenten hätten damit keine Chance.
Google bot an, den Verkauf seiner Werbeprodukte mit einer Selbstverpflichtung abzuwenden und Informationen mit Werbetreibenden und Verlagen auf seinen Plattformen zu teilen. Die US-Regierung hielt dies jedoch nicht für ausreichend.
Den Kartellprozess gegen Google hatte noch die Vorgängerregierung unter dem demokratischen US-Präsidenten Joe Biden eingeleitet. Er ist Teil des Versuchs, die Marktmacht von Google zu begrenzen.
Im September 2025 hatte ein weiteres US-Gericht zugunsten des Konzerns entschieden. Danach kann Google seinen Webbrowser Chrome behalten. Das Unternehmen muss zur Wahrung des Wettbewerbs bei der Online-Suche aber umfassende Auflagen erfüllen.
L.Janezki--BTB