-
US-Flugzeughersteller Boeing bestätigt Bestellung von 200 Maschinen durch China
-
Womöglich ältester Hund der Welt im Alter von 30 Jahren in Frankreich gestorben
-
Libanon und Israel verlängern Waffenruhe um 45 Tage - Trotzdem heftige Gefechte
-
Tödlicher Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo - Todesfall in Uganda
-
Funkstille beendet: Merz telefoniert mit Trump
-
Neuauflage des EM-Finals: Deutschland unterliegt starken Dänen
-
Erneut Vergewaltigungsprozess gegen Harvey Weinstein geplatzt
-
US-Außenministerium: Libanon und Israel verlängern Waffenruhe um 45 Tage
-
John Travolta überraschend mit Goldener Ehrenpalme in Cannes ausgezeichnet
-
NHL-Profi Sturm kommt nicht: "Er hat abgesagt"
-
Schauspielerin Angelica Domröse mit 85 Jahren gestorben
-
USA stoppen Entsendung von 4000 Soldaten nach Polen
-
Selenskyj droht Moskau nach Tod von 24 Menschen bei russischen Angriffen mit Vergeltung
-
Kubicki setzt sich im FDP-Machtkampf durch - Tandem mit Höne geplant
-
Ohne Sturm und Reichel: Auftaktpleite für DEB-Team
-
Cannes-Festival: Iranischer Regisseur Farhadi verurteilt Tod von Zivilisten im Iran-Krieg
-
FDP-Vorsitz: Höne macht Weg für Kubicki frei
-
Vingegaard gewinnt erste Giro-Bergankunft und halbiert Rückstand
-
FC Bayern: Neuer verlängert bis 2027
-
Trumps China-Reise bleibt hinter Erwartungen zurück
-
Völler zeigt Verständnis für Hoeneß-Kritik
-
DAK: Warkens Pflegereform könnte Heimbewohner bis zu 20.000 Euro mehr kosten
-
Womöglich "Timmy": Behörden untersuchen toten Wal vor dänischer Insel Anholt
-
Bericht: USA wollen kubanischen Ex-Präsidenten Raúl Castro anklagen
-
Zverev sagt Start beim Heimturnier in Hamburg ab
-
Merz ruft junge Menschen zu Einsatz in Parteien auf - Nein zu Wahl ab 16 im Bund
-
Disziplinarmaßnahme: Riera bestätigt Geldstrafe gegen Burkardt
-
NHL-Profi Sturm kommt nicht - DEB-Team komplett
-
Bericht: Ehepaar Beckham erstmals im britischen Club der Milliardäre
-
Funkstille beendet: Merz telefoniert mit Trump - Kanzler betont Einigkeit bei Iran
-
Belgien mit Frankfurts Theate zur WM
-
Merz betont Notwendigkeit von Kompromissen in Koalition und übt Selbstkritik
-
Spionagefall um Drohnenunternehmer: Verdächtiger aus Spanien ausgeliefert
-
61-Jährige mit falschen Gewinnversprechen um mehr als eine Million Euro betrogen
-
Trump und Xi preisen Ergebnisse ihres Gipfels - Genaue Ergebnisse bleiben unklar
-
Merz würde seinen Kindern "nicht empfehlen, nach Amerika zu gehen"
-
US-Anklage wegen Bestechung gegen indischen Unternehmer wird wohl fallen gelassen
-
Justizministerin Hubig kündigt strengere Regeln für Ticketzweitmarkt an
-
Dänemarks Königin Margrethe II. unterzieht sich Eingriff wegen verengter Herzkranzgefäße
-
Millionenbetrug mit Solaranlagen: Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage
-
Bezahlkarte für Geflüchtete: AWO kritisiert neue Hürden statt mehr Teilhabe
-
Klöckner will Regenbogenflagge weiter nicht an Christopher Street Day hissen
-
Kiew gedenkt mit Trauertag Opfer von schwerem russischen Angriff mit 24 Toten
-
Dramatische Rettungsaktion nach Handyortung: Polizist rettet Autofahrer aus Neckar
-
Minister Backhaus: Noch keine gesicherten Informationen zu totem Wal in Dänemark
-
Kompany: Keine Einmischung in Nagelsmanns Pläne
-
Drogenbeauftragter Streeck fordert hartes Vorgehen gegen illegales Glücksspiel
-
Nach Abstieg der Tennis-Frauen: Beltz sieht keine "Krise"
-
Energieintensive Industrie: Produktion geschrumpft und zehntausende Jobs gestrichen
-
Uschi Glas hadert mit verpassten Chancen in Autorenkino aus 60er und 70er Jahren
Rothirsch ist Wildtier des Jahres 2026
Der Rothirsch ist zum Wildtier des Jahres 2026 gewählt worden. Der "König des Offenlandes" habe sich in einer Abstimmung gegen die Mitbewerber Hermelin und Goldschakal durchgesetzt, teilte die Deutsche Wildtierstiftung am Mittwoch in Hamburg mit. Fachleute warnen aufgrund einer Verinselung der Artbestände vor einer schwindenden genetischen Vielfalt und einem beginnenden Aussterbeprozess.
Der Rothirsch gilt demnach als größtes Landsäugetier, das regelmäßig in Deutschland lebt. In Deutschland leben etwa 220.000 Rothirsche, wobei der Artname männliche und weibliche Tiere einschließt. Hirschkühe, Kälber und Jungtiere leben in Rudeln zusammen, auch die Hirsche bilden außerhalb der Brunftzeit Rudel.
Rothirsche bevorzugen den Angaben zufolge halboffene Landschaften, werden dort jedoch zunehmend bedrängt und bejagt. Sie ziehen sich deshalb meist in Wälder zurück, wo sie täglich bis zu 20 Kilogramm Pflanzen fressen und damit ihren unfreiwillig besiedelten Lebensraum verändern.
Dadurch komme es neben Konflikten mit der Forstwirtschaft auch zu positiven Effekten. Rothirsche schaffen kleine Lichtungen, von denen sonnenliebende Kräuter und Gräser sowie Schmetterlinge, Wildbienen und Waldameisen profitieren. Das jährlich abfallende Geweih der Hirsche diene zudem Eichhörnchen und anderen Nagetieren als Nahrung.
Junge Rothirsche verbreiten zudem Pflanzensamen über weite Strecken und scheiden diese aus. Die Wanderungen junger Hirsche sorgen zudem für einen genetischen Austausch, enden aber oft an Autobahnen, Bahntrassen oder Kanälen.
Zudem wird die Art nach Stiftungsangaben von behördlich vorgeschriebenen Grenzen der Artverbreitung bedrängt. So dürfen Rothirsche in Baden-Württemberg nur vier Prozent der Landesfläche besiedeln. Auf den übrigen Flächen seien Jäger gesetzlich verpflichtet, bis auf wenige Ausnahmen jeden Rothirsch zu erlegen.
"Um dem Rothirsch zu helfen, müssen seine Lebensräume wieder besser miteinander vernetzt werden", erklärte Andreas Kinser von der Deutschen Wildtierstiftung. "Das schaffen wir unter anderem, indem mehr Grünbrücken über Autobahnen gebaut werden und wandernde Tiere grundsätzlich nicht gejagt werden dürfen."
Eine wichtige Rolle würden auch neue Lebensräume spielen. "Zwischen weit auseinanderliegenden Vorkommen müssen sich kleine Populationen etablieren dürfen, die als Trittsteine zur Vernetzung dienen", erklärte Kinser. Nur wenn dem Rothirsch wieder mehr Raum gegeben werde, könne es gelingen, "diese faszinierende Tierart langfristig in Deutschland zu erhalten", betonte Kinser.
S.Keller--BTB