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Überhitzungsgefahr bei Haustieren: Branchenverband appelliert an Halter
Angesichts der Extremhitze in Deutschland mahnt der Zentralverband der deutschen Heimtierbranche zu Schutzmaßnahmen für Hund & Co.. Hunde, Katzen, Vögel und Kleinsäuger könnten ihre Körpertemperatur nur in gewissen Grenzen regulieren, erklärte der Verband am Mittwoch in Wiesbaden. Meerschweinchen und Kaninchen etwa reagierten empfindlich auf Temperaturen von mehr als 25 Grad, sie bräuchten schattige Rückzugsorte und Frischwasser.
Spaziergänge mit Hunden sollten in kühlere Morgen- und Abendstunden verlegt werden, da auch sie nicht schwitzen könnten. Zudem drohten Pfotenverbrennungen auf heißem Asphalt. Laut Verband sind auch Hunde dringend auf Schatten, kühle Liegeplätze und Frischwasser angewiesen. Ebenso sollten Vogelkäfige nicht in der prallen Sonne oder direkt vor Fenster stehen. Ventilatoren sollten nicht direkt darauf gerichtet sein.
Sollten Tiere apathisch wirken, taumeln, extrem hecheln, krampfen oder Anzeichen von Atemnot zeigen, sollten ihre Halter dem Branchenverband zufolge in jedem Fall umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Dann handle es sich um einen Notfall. Als Erstmaßnahmen sollten die Tiere in solchen Situationen vorsichtig in kühlere und dunklere Umgebung gebracht werden.
In Deutschland und weiten Teilen Westeuropas herrscht derzeit eine extreme Hitzewelle, die noch mehrere Tage anhalten soll. Vorausgesagt sind hierzulande laut Wetterdienst flächendeckend Temperaturen von weit über 30 Grad, im Westen und Südwesten sollen sie bis 41 Grad steigen.
G.Schulte--BTB