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Lastwagen stürzt in Nordrhein-Westfalen von Brücke auf Bahngleise
Ein Lastwagen ist im nordrhein-westfälischen Rhein-Erft-Kreis von einer Brücke auf darunter liegende Bahngleise gestürzt. Der Unfall ereignete sich am Freitag in der Nähe des Bahnhofs Horrem in Kerpen, wie die Polizei in Bergheim mitteilte. Der offenbar unter Drogen stehende Lastwagenfahrer erlitt schwere Verletzungen. Es wurde mit einer mehrstündigen Störung im Bahn- und Straßenverkehr gerechnet.
Weil weist Plan für Ende der Staatsleistungen an Kirchen zurück
Der Vorstoß von Politikern der Ampel-Koalition für ein Ende der Staatsleistungen an die Kirchen stößt beim niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) auf Gegenwehr. "Ich kann nur dazu raten, diese Pläne nicht weiterzuverfolgen", sagte er am Freitag der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Länder seien sich in dieser Frage "sehr einig", zeigte sich Weil überzeugt.
Familienfehde womöglich Motiv für tödliche Schüsse in Frankfurter Hauptbahnhof
Im Fall eines im Hauptbahnhof von Frankfurt am Main erschossenen 27-Jährigen gibt es Hinweise auf eine Familienfehde als Tatmotiv. Es gebe aber noch keine gesicherten Ermittlungserkenntnisse über vermeintliche Tatkonstellationen in der Türkei, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Am Dienstagabend war der Mann an einem Bahnsteig mitten im Hauptbahnhof der hessischen Großstadt erschossen worden.
Mord an Ehefrau mit Armbrust und Messer: Lebenslange Haft für Mann in Sachsen
Wegen Mordes an seiner getrennt lebenden Ehefrau mit einer Armbrust und einem Messer hat das Landgericht im sächsischen Zwickau einen 46-Jährigen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht sah es in seinem Urteil vom Freitag als erwiesen an, dass der Angeklagte im Juli 2023 seine Ehefrau in der früheren gemeinsamen Wohnung in Plauen mit geladener Armbrust abgepasst, ihr zunächst gezielt mit einem Bolzen ins Gesicht geschossen und ihr anschließend mit einem Messer mehrere tödliche Stichverletzungen am Hals zugefügt hatte.
Wanderin stirbt bei Unfall in bayerischen Alpen - Sturz in 60 Meter Tiefe
Eine Wanderin ist bei einem Unfall in den bayerischen Alpen etwa 60 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Das Unglück ereignete sich bei Urschlau in den Chiemgauer Alpen, wie die Polizei in Rosenheim am Freitag mitteilte. Angehörige meldeten die Frau am Donnerstagabend als vermisst, nachdem sie nicht am vereinbarten Treffpunkt angekommen war.
Dramatischer Brand mit Verletzten auf Borkum: Familie springt aus Wohnhaus
Bei einem dramatischen Brand in einem Wohnhaus auf der Nordseeinsel Borkum sind in der Nacht zum Freitag mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Nach Angaben von Feuerwehr und Polizei waren unter den Verletzten auch ein Vater und eine Mutter, die sich selbst durch Sprünge aus einem Fenster und von einem Balkon vor den Flammen retteten.
52-Jähriger stirbt in München bei Arbeitsunfall durch Sturz aus zweitem Stock
Ein 52-Jähriger ist bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in München durch einen Sturz aus dem zweiten Stock gestorben. Der Mann erlag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte. Demnach war der Mann am Donnerstag im Stadtteil Allach mit Verschalungsarbeiten beschäftigt.
Bauarbeiter in München von einstürzendem Gerüst erschlagen - drei Verletzte
Ein Bauarbeiter ist auf einer Großbaustelle in München von einem einstürzenden Gerüst erschlagen worden. Er wurde unter den Bauteilen eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte. Drei weitere Bauarbeiter wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Gericht: Thüringer AfD muss Medien Zugang zu Wahlparty gewähren
Die Thüringer AfD muss mehreren zunächst nicht zu ihrer Wahlparty zur Landtagswahl zugelassenen Journalisten nun doch Zugang gewähren. Eine Zivilkammer des Landgerichts Erfurt gab damit in einem einstweiligen Verfügungsverfahren am Mittwoch mehreren Medien Recht, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag bestätigte.
Sechster Vulkanausbruch auf isländischer Halbinsel Reykjanes seit Dezember
Auf der isländischen Halbinsel Reykjanes hat sich zum sechsten Mal seit Dezember ein Vulkanausbruch ereignet. "Am Sundhnuksgigaröd hat eine Eruption begonnen", teilte die Meteorologiebehörde IMO in der Nacht zu Freitag mit. Der Ausbruch begann demnach am Donnerstagabend um 21.26 Uhr (Ortszeit, 23.26 Uhr MESZ) nach einer Erdbebenserie, darunter ein Beben der Stärke 4,0. Der Fischerort Grindavik wurde wie bei vorherigen Eruptionen evakuiert.
Nach Flucht aus Maßregelvollzug in Bayern: Einer von vier Männern gefasst
Die Polizei hat einen von vier aus einer Klinik des Maßregelvollzugs in Bayern geflohenen Männern gefasst. Der 28-Jährige wurde am Donnerstagabend in Österreich festgenommen, wie das Polizeipräsidium in Straubing am Freitag mitteilte. Der Flüchtige sei von Einsatzkräften der österreichischen Polizei in der Steiermark widerstandslos festgenommen werden und befinde sich derzeit in einer österreichischen Justizvollzugsanstalt.
Dreiste Telefonbetrüger: Seniorin übergibt Gold vor Gerichtsgebäude in Hannover
Direkt vor dem Gebäude des Amtsgerichts Hannover haben dreiste Telefonbetrüger Beute gemacht. Eine Seniorin übergab einem Unbekannten eine größere Menge Gold, wie das Amtsgericht am Freitag mitteilte. Demnach wurde das Gericht nicht zum ersten Mal als Übergabeort nach einem Schockanruf genutzt.
Mindestens 13 Tote bei schweren Überschwemmungen in Bangladesch
Bei schweren Überschwemmungen in Bangladesch sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Katastrophenschutzministerium am Freitag mitteilte, wurden die meisten Todesfälle aus Städten an der Südostküste des südasiatischen Landes gemeldet. Insgesamt sind demnach 4,5 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe betroffen. Fast 190.000 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht.
Brand in Wohnhaus auf Borkum mit mehreren Verletzten - Familie springt aus Fenster
Bei einem Brand in einem Wohnhaus auf der Nordseeinsel Borkum sind mehrere Menschen teils schwer verletzt worden. Eine Familie rettete sich durch Sprünge aus einem Fenster vor den Flammen, wie die Feuerwehr im niedersächsischen Leer am Freitag mitteilte. Insgesamt wurden drei Menschen schwer verletzt. Zwei weitere Menschen wurden mittelschwer und vier leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften im Einsatz.
Unbekannte zünden drei Kinderwagen in Hausflur in Wismar an - sieben Verletzte
Unbekannte haben in einem Hausflur in Mecklenburg-Vorpommern drei Kinderwagen angezündet. Sieben Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Rostock am Freitag mitteilte. Am Donnerstagabend wurden die Einsatzkräfte in Wismar alarmiert. Die brennenden Kinderwagen wurden gelöscht, allerdings hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits im gesamten Flur des Mehrfamilienhauses eine Qualmwolke ausgebreitet.
Lebenslange Haft wegen Ermordung von Mitpatientin in nordrhein-westfälischer Klinik
Weil sie in einer nordrhein-westfälischen Klinik eine Mitpatientin tötete, ist eine 56-jährige Frau vom Landgericht Kleve zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Schuldig gesprochen wurde die Angeklagte am Donnerstag wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Die Frau hatte ihrer schlafenden Mitpatientin laut Anklage Essigessenz in den Mund geflößt und ihr anschließend ein Kopfkissen auf das Gesicht gedrückt.
Umstrittener Influencer Andrew Tate nach neuen Vorwürfen unter Hausarrest
Der bereits wegen Vergewaltigung und Menschenhandels angeklagte britische Influencer Andrew Tate ist im Zuge neuer Ermittlungen in Rumänien unter Hausarrest gestellt worden. Der 37-Jährige und sein Bruder Tristan Tate wurden am Donnerstag in Hausarrest genommen, nachdem ihr Haus am Mittwoch durchsucht worden war.
Bericht: Koalition arbeitet an Gesetz für Ende der Staatsleistungen an Kirchen
Politiker der Ampel-Koalition arbeiten einem Bericht zufolge an einem Gesetzentwurf, um die Staatsleistungen an die Kirchen zu beenden. Die Fachpolitiker wollten den Entwurf im Herbst vorlegen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe). Sie wollten ihn so gestalten, dass er ohne Zustimmung des Bundesrats in Kraft treten kann. Die Länder lehnen das Vorhaben demnach ab.
Verschleierung und Bart-Pflicht: Taliban erlassen "Tugend"-Gesetz in Afghanistan
Die in Afghanistan herrschenden Taliban haben ein "Tugend"-Gesetz zur Durchsetzung der bereits durch die Sittenpolizei überwachten strengen Verhaltensregeln eingeführt. Das Gesetz, das unter anderem Verschleierungsvorschriften für Frauen und ein Verbot von Homosexualität enthält, wurde vom obersten Anführer der Taliban, Hibatullah Achundsada, bestätigt, wie das Justizministerium am Mittwoch mitteilte. Es war bereits Ende Juli im Amtsblatt veröffentlicht worden.
Drohnenflüge über Industrieanlagen in Brunsbüttel lösen Spionagealarm aus
Nach wiederholten unautorisierten Drohnenflügen über einem Industriegebiet an der Elbmündung im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel gehen die Behörden von Geheimdienstaktionen aus. Es werde wegen "des Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken" ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Flensburg am Donnerstag mit. Medienberichten zufolge überflogen die mutmaßlich militärische Drohnen seit dem 8. August ein Industrieareal, in dem sich unter anderem ein schwimmendes Flüssiggasterminal sowie Chemiebetriebe befinden.
EU sendet Löschflugzeuge gegen Waldbrände auf Madeira
Die Europäische Union leistet Portugal Hilfe im Kampf gegen Waldbrände auf der Urlaubsinsel Madeira. Zwei Löschflugzeuge aus Spanien trafen am Donnerstag auf Madeira ein, wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Onlinedienst X mitteilte. "Dies ist praktizierte EU-Solidarität", schrieb sie.
Bundespolizei registriert deutlich weniger unerlaubte Einreisen im Juli
Die Bundespolizei hat im Juli deutlich weniger unerlaubte Einreisen registriert. Wie die Behörde am Donnerstag mitteilte, verzeichnete sie im vergangenen Monat 7123 Fälle. Dies waren 550 weniger als im Juni und 3591 weniger als im Vorjahresmonat. Während der ersten Juli-Hälfte hatte es wegen der Fußball-Europameisterschaft noch an allen deutschen Grenzen Kontrollen gegeben.
Verwaltungsgericht Leipzig setzt Meldepflicht für Klimakleber außer Kraft
Das Verwaltungsgericht Leipzig hat erneut die Meldepflicht für Klimakleber außer Kraft gesetzt. Im konkreten Fall müssen sich zwei Aktivisten der Gruppe Letzte Generation vorläufig nicht täglich bei der Polizei melden, wie das Gericht am Donnerstag entschied. (3 L 485/24 und 3 L 486/24)
Fast vier Jahre Haft für Erzieher in Nordrhein-Westfalen wegen Kindesmissbrauchs
Weil er ein Kind sexuell missbrauchte, ist ein Erzieher im nordrhein-westfälischen Detmold zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht verhängte am Donnerstag eine Freifreiheitsstrafe von drei Jahren und acht Monaten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Verurteilt wurde der Mann in drei Fällen wegen sexuellen Missbrauchs in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen, ein weiterer Fall wurde als schwere Missbrauchstat gewertet.
Über drei Jahre Haft für Brüder wegen Millionenbetrugs mit Coronatests in Hessen
Das Landgericht Darmstadt hat zwei Brüder aus Hessen wegen eines Millionenbetrugs mit Coronaschnelltests zu jeweils mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Einer soll für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis, der andere für drei Jahre und zwei Monate, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Beide Angeklagte wurden wegen Betrugs in sieben Fällen schuldig gesprochen.
Bergsteigerin in Bayern tödlich verunglückt
Eine Bergsteigerin ist in Bayern tödlich verunglückt. Die 23-Jährige erlag ihren Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Kempten am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich das Unglück bereits in der vergangenen Woche am Donnerstag am Tegelberg. Die Frau gehörte zu einer vierköpfigen Reisegruppe, die auf dem Tegelbergsteig unterwegs war.
Gesunkene Jacht vor Sizilien: Tech-Unternehmer Lynch unter den geborgenen Toten
Der britische Technologieunternehmer Mike Lynch ist nach dem Untergang einer Luxusjacht vor Sizilien unter den insgesamt sechs geborgenen Todesopfern. Nach Angaben der italienischen Küstenwache wurde am Donnerstagmorgen die Leiche des letzten noch vermissten Mannes an Land gebracht. Eine Frau wurde demnach weiter vermisst, Spezialtaucher setzten unter anderem einen Unterwasser-Roboter ein. 15 Menschen waren in dem Unwetter, das am Montag zum Untergang der "Bayesian" führte, gerettet worden.
Angriff auf Volkshochschuldozent in Wedel: Verdächtige Brüder in Untersuchungshaft
Etwa einen Monat nach einer Messerattacke auf einen Volkshochschuldozenten im schleswig-holsteinischen Wedel sitzen vier bereits seit längerem unter Verdacht stehende Brüder nun in Untersuchungshaft. Wie die Polizei in Bad Segeberg am Donnerstag mitteilte, erließ ein Richter nach "umfangreichen polizeilichen Ermittlungen" auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen die Beschuldigten im Alter zwischen 17 und 21 Jahren. Ihnen wird versuchter heimtückischer Mord zur Last gelegt.
Finanzhof ruft wegen hoher Aussetzungszinsen für Steuerzahler Verfassungsgericht an
Der Bundesfinanzhof (BFH) in München hält die Zinsen nach einem ausgesetzten Vollzug von Steuerbescheiden für verfassungswidrig hoch. Mit einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss legte er daher dem Bundesverfassungsgericht einen entsprechenden Streitfall vor. 2021 hatten die Karlsruher Richter den früher gleichen Zinssatz von sechs Prozent auf Steuernachzahlungen für verfassungswidrig erklärt. (Az.: VIII R 9/23)
Unglück in Nordrhein-Westfalen: In Fluss gestürzter Zweijähriger stirbt in Klinik
Ein in Nordrhein-Westfalen in einen Fluss gestürzter Zweijähriger ist an den Folgen des Geschehens gestorben. Nach Polizeiangaben vom Donnerstag wurde der Junge nach dem Vorfall in Werdohl am Dienstag noch wiederbelebt. Er starb jedoch in der Nacht zum Donnerstag im Krankenhaus.
Ermittlungen nach Fund von Leiche in Müllcontainer vorerst beendet - Umstände unklar
Mehr als acht Monate nach dem Fund einer männlichen Leiche in einem Müllcontainer im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen sind die Ermittlungen vorerst abgeschlossen. Die Umstände des gewaltsamen Todes des 22-Jährigen ließen sich bislang nicht aufklären, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bielefeld am Donnerstag mitteilten. Der 22-Jährige war im Januar tot in einem Presscontainer gefunden worden, der zuvor an einem Klinikum in Bad Oeynhausen gestanden hatte.
Gesunkene Luxusjacht vor Sizilien: Taucher suchen nach letzter vermisster Person
Nach dem Untergang einer Luxusjacht vor Sizilien haben Spezialtaucher am Donnerstagmorgen mit Hilfe eines Unterwasser-Roboters nach der letzten vermissten Person gesucht. Zudem wurde eine weitere Leiche an Land gebracht, wie AFP-Reporter berichteten. Damit stieg die Zahl der Todesopfer des Unglücks auf sechs. 15 Menschen waren in dem Wetterchaos, das am Montag zum Untergang der "Bayesian" führte, gerettet worden.