-
Vor erwarteten Friedensverhandlungen in Pakistan: USA und Iran erhöhen den Druck
-
Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf
-
Baskenland: Lipowitz bei Königsetappe knapp hinter Seixas
-
Handfester Koalitionskrach um Entlastungen - Merz zählt Reiche an
-
Streit um Energiepolitik: Merz kritisiert Reiche
-
Epstein-Skandal: Weiter Rätselraten über Melania Trumps Auftritt
-
Vance zu Iran-Friedensgesprächen nach Pakistan aufgebrochen
-
Kronprinzessin Mette-Marit zeigt sich erstmals mit Sauerstoffgerät
-
Also doch: Schlotterbeck verlängert beim BVB
-
Pentagon und Vatikan weisen Bericht über "bittere Standpauke" für Papst-Gesandten zurück
-
Feuerpause im Ukraine-Krieg zum orthodoxen Osterfest geplant - neue russische Angriffe
-
Iran-Krieg: US-Inflation springt im März auf 3,3 Prozent
-
Wehrfähige müssen Reisen nicht mehr genehmigen lassen - weiter Kritik an Gesetz
-
Reiche für Direktzahlung zur Unterstützung von Pendlern in der Spritpreiskrise
-
"Schwere Zuhälterei": Schwede soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben
-
Tagelange Demonstrationen in Irland: Regierung lädt zu Treffen zur Spritpreiskrise
-
Eberl kontert Kahn: Musiala soll zur WM
-
Urteil in Bayern: Anlasslose Grenzkontrollen von Frau in 2022 und 2023 rechtswidrig
-
Erfolg gegen Shootingstar Fonseca: Zverev im nächsten Halbfinale
-
"Arbeitsgespräch" bei Klingbeil: "Wertvoller Input" für Koalitionsausschuss
-
Ungarn: Orban kämpft mit scharfen Vorwürfen an die Opposition gegen eine mögliche Niederlage
-
Reiche greift Klingbeil an: Koalitionsstreit über Lösungen in Energiepreiskrise
-
In Frankreich nimmt Prostitution Minderjähriger deutlich zu
-
Warten in Islamabad: USA und Iran sollen über Ende des Krieges verhandeln
-
Stefano Gabbana tritt als Unternehmenschef zurück - behält aber "kreative Rolle"
-
Ausfließendes Öl legt Schiffsverkehr in Hafen von Antwerpen größtenteils lahm
-
FC Bayern: Karl fällt auf unbestimmte Zeit aus
-
Kambodschas König Sihamoni hat Prostatakrebs - Behandlung in Peking geplant
-
Preise an den Zapfsäulen im Tagesdurchschnitt weiter gesunken
-
Reiche will Rente an Lebenserwartung koppeln und lehnt höhere Spitzensteuer ab
-
Macron spricht mit Papst Leo XIV. über Nahost und Missbrauchsfälle
-
Rotes Kreuz warnt vor humanitärer Katastrophe im Libanon
-
Ministerin Reiche kritisiert SPD-Vorschläge für Entlastung der Bürger scharf
-
US-Bundesrichter kippt neue Restriktionen für Journalisten im Pentagon
-
Erneuter Großfund in Hamburger Hafen: Ermittler fangen 1,6 Tonnen Kokain ab
-
Bundeswehr: Wehrfähige müssen Auslandsreisen nicht mehr genehmigen lassen
-
Chinas Staatschef bezeichnet Wiedervereinigung mit Taiwan als unausweichlich
-
Extreme Bedingungen: Artemis-Crew nach Mond-Umrundung auf dem Rückweg zur Erde
-
Kircher: Zwayers WM-Nominierung "höchst verdient"
-
74,00 m: Richter kratzt am deutschen Diskus-Rekord
-
Verbraucherschützer: Entlastung bei Stromkosten kommt bei Haushalten kaum an
-
Energiepreise: Kritik an Merz aus der SPD - AWO: Geringverdiener entlasten
-
Iran-Krieg: Trump nennt kritische rechte Kommentatoren "dumme Leute"
-
Wahl in Ungarn: Orban wirft Gegnern Kooperation mit ausländischen Geheimdiensten vor
-
Prozess in Schweden: Mann soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben
-
Attacke mit Pyrotechnik auf israelisches Restaurant in München
-
Selenskyj fordert Wiederherstellung der Ölsanktionen gegen Russland
-
Wegner fordert schnelle Entlastungen bei Spritpreisen
-
Energiepreisschock: Inflation steigt im März auf 2,7 Prozent
-
44-Jähriger in Nordrhein-Westfalen bei Unfall mit Pyrotechnik tödlich verletzt
Merz auf IAA: "Die Bundesregierung steht an der Seite der Automobilindustrie"
Zur Eröffnung der Automesse IAA hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) der Branche Unterstützung bei der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für mehr Wettbewerbsfähigkeit zugesagt. "Die Bundesregierung steht an der Seite der Automobilindustrie", sagte der Kanzler in seiner Rede am Dienstag in München. Er bekannte sich dabei zu Klimaschutz und dem Ziel einer "möglichst klimaneutralen Automobilindustrie" - es müsse aber etwa beim Umstieg zur E-Mobilität mehr Flexibilität und weniger Verbote geben.
Merz ging dabei nicht ausdrücklich auf die Debatte um das De-facto-Verbot neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in der EU ab 2035 ein. Er betonte aber den "Grundsatz der Technologieoffenheit", um Klimaschutz "möglichst kosteneffizient zu erreichen". Er bekräftigte auch, er werde "zu einem industriepolitischen Dialog über die Zukunft der Automobilindustrie einladen". Deutschland solle "wieder ein Wirtschaftsstandort werden, auf den die Welt mit Bewunderung schaut".
Die Auto-Branche stehe vor großen Herausforderungen und "muss sich durchgreifend verändern und anpassen". Dafür wolle die Regierung "die richtigen politischen Rahmenbedingungen" setzen, versicherte Merz. Der Kanzler verwies auf bereits beschlossene Maßnahmen wie den Investitionsbooster für die Industrie, die geplante Senkung der Körperschaftsteuer und Steuervorteile bei der Anschaffung betrieblicher Elektrofahrzeuge.
"Das eigene Auto ist und bleibt ein Stück Freiheit", sagte der Kanzler weiter. Dies gelte nicht nur im ländlichen Raum, sondern auch in den Städten. Zugleich sei "die Automobilindustrie die Schlüsselindustrie für den Wohlstand unseres Landes". Merz sprach sich für "innovative Batterieproduktion" auch in Deutschland aus und dafür, dass "autonome Fahrzeuge auch in Deutschland im täglichen Betrieb auf die Straße kommen." Dabei müsse es eine angemessene Risikoabwägung geben, keine "Null-Risiko-Strategie".
Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hatte zuvor mehr politische Rückendeckung für die Autobauer angemahnt. Das Angebot der deutschen Hersteller sei "international wettbewerbsfähig", ihr Produktionsstandort sei es allerdings "immer weniger", kritisierte sie in der ARD. Nötig seien unter anderem niedrigere Energiepreise, ein Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos sowie Steuersenkungen.
In ihrer Rede zur Eröffnung der IAA, die vom VDA ausgerichtet wird, forderte Müller zudem die EU-Kommission zu einer "Kurskorrektur" auf. So müsse bei der CO2-Flottenregulierung nachgesteuert werden, die den Herstellern Vorgaben für den CO2-Ausstoß der von ihnen verkauften Fahrzeuge macht.
Müller bekannte sich zu einem "Umbau zur CO2-neutralen Mobilität", forderte aber wie Merz auf mehr Flexibilität. So sei für 2035 offen, "wie der Antriebsmix aussieht", drang sie zumindest auf eine Lockerung der rechtlichen Vorgaben. Müller wies darauf hin, dass inzwischen 40 Prozent der in Deutschland hergestellten Autos Elektrofahrzeuge sind. Diese würden aber "nicht überall auf der Welt gleich nachgefragt", auch in Deutschland seien "die Verbraucher noch nicht ausreichend überzeugt".
"Dieses Verbrennerverbot ist falsch", bekräftigte CSU-Chef Markus Söder zur IAA-Eröffnung seine Haltung zu den EU-Vorschriften für 2035. "Der Verbrenner hat noch eine Zukunft", sagte er. Auch wenn sich langfristig wohl die Elektromobilität durchsetzen werde, brauche es mehr Zeit, um dies in Europa zu organisieren.
"Natürlich ist Klimaschutz ein überragendes Ziel, aber wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und der Erhalt von Arbeitsplätzen auch", betonte der bayerische Ministerpräsident. "Wir müssen die CO2-Ziele anpassen an die Realität, sie sind so nicht umsetzbar", forderte Söder in seinem Grußwort.
Die IAA wird von den Herstellern als Bühne für neue Modelle und die Präsentation technischer Innovationen genutzt. Unter anderem stellt VW sein neues elektrisches Einsteigermodel, den ID.Polo vor.
Die deutschen Autobauer sehen sich auf dem Weltmarkt scharfer Konkurrenz insbesondere aus China ausgesetzt. Der Absatz von Neuwagen liegt immer noch unterhalb des Niveaus vor der Corona-Krise.
H.Seidel--BTB