-
200.000 Euro: Milliardär hilft Heraskewytsch
-
Vier Festnahmen nach gewaltsamem Tod eines Ultrarechten in Frankreich
-
Moskau und Kiew verhandeln wieder - Auch deutsche und europäische Vertreter dabei
-
"Wir standen auf seinen Schultern": Obama würdigt gestorbenen Bürgerrechtler Jackson
-
Sieben Präsidenten in zehn Jahren: Perus Parlament berät erneut über Amtsenthebung
-
Vorsprung ausgebaut: Lochner dicht vor Gold
-
Glyphosat-Klagen: Monsanto schließt Milliarden-Vergleich
-
Monsanto schließt Milliarden-Vergleich zu Glyphosat-Klagen
-
Wende im Bieterkampf: Warner Bros gibt Paramount noch eine Woche Zeit
-
USA und Iran: Fortschritte bei zweiter Runde von Atomgesprächen in Genf
-
Drohnen-Deal: Pistorius teilt Sorge wegen Einfluss von Peter Thiel
-
IG Metall stellt Strafanzeige gegen Tesla-Geschäftführer in Grünheide
-
US-Bürgerrechtsikone Jesse Jackson mit 84 Jahren gestorben
-
Wahlplakat mit Hitlergruß: AfD-Landtagsabegordneter zu Geldstrafe verurteilt
-
Zehntausende demonstrieren im Kosovo gegen Haager Prozess gegen Ex-Präsident Thaci
-
Pistorius: Irans Vorgehen in Straße von Hormus birgt "Spannungspotenzial"
-
Bericht: Bundesregierung will mit Milliardenfonds kritische Infrastruktur schützen
-
DSV-Staffel abgeschlagen Vierter - Frankreich holt Gold
-
Unter eigener Flagge: Sechs Russen bei Winter-Paralympics dabei
-
Autobahn GmbH: Keine Tunnelsperrungen durch Streik
-
Moskau und Kiew verhandeln wieder - Erneute massive Angriffe auf Ostukraine
-
Schädlicher Weichmacher im Urin von Kindern und Jugendlichen nachgewiesen
-
Drohgebärden zur zweiten Runde der Atomgespräche zwischen USA und Iran in Genf
-
Grüne fordern Merz zu mehr Unterstützung für Ukraine auf
-
Trotz starkem Start: DEB-Team müht sich ins Viertelfinale
-
Tennis: Bundestrainer Beltz übernimmt deutsches Frauenteam
-
Geiger und Co. nach Absturz wieder ohne Medaille
-
Verfassungsschutz in Niedersachsen stuft AfD zu Beobachtungsobjekt hoch
-
Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine haben in Genf begonnen
-
AfD-Verwandtschaftsaffäre: Union offen für Gesetzesverschärfung
-
US-Bürgerrechtsikone Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren gestorben
-
Social-Media-Verbot für Kinder: CDU ringt vor Parteitag um einheitliche Linie
-
"Like a Virgin"-Songwriter Billy Steinberg gestorben
-
Prien kündigt Gesetzentwurf zu Freiwilligendiensten in diesem Jahr an
-
ZDF entschuldigt sich für nicht gekennzeichnete KI-Bilder im "heute journal"
-
Studie: Hälfte der Ukraine-Geflüchteten in Arbeit - aber strukturelle Grenzen
-
Irans Staatsfernsehen: Straße von Hormus wird während Manövers teilweise geschlossen
-
Zähe Blutsauger: Kalter Winter schadet Zecken nicht
-
Jobabbau in der Industrie hält an - Stimmung von Unternehmen leicht verbessert
-
Mietpreisbremse verletzt kein Grundrecht: Beschwerde scheitert in Karlsruhe
-
Verfassungsschutz in Niedersachsen stuft AfD zum Beobachtungsobjekt hoch
-
Illegale Produkte und Suchtfaktor: EU ermittelt gegen Onlinehändler Shein
-
WM-Quali: DFB-Frauen mit Wamser, Schüller und Kleinherne
-
Tarique Rahman als neuer Regierungschef von Bangladesch vereidigt
-
Mindestens 17 Tote bei Anschlägen und Schusswechseln im Nordwesten Pakistans
-
Stärkung von Freiwilligendiensten: Grüne fordern bessere Finanzierung
-
Ifo: Politik muss Schrumpfen der Bevölkerung bis 2070 stärker einbeziehen
-
Stärkerer Anstieg der Lebensmittelpeise treibt Inflation zu Jahresbeginn
-
Macron nahestehende Diplomatin wird Leitung von Pariser Kulturinstitut übernehmen
-
Rostock: Neunjähriger Hobbydetektiv klärt Ladendiebstahl auf
Deutsche Computerspielbranche wächst stark - Heimatmarktanteil aber gering
Die deutsche Computerspielbranche ist zuletzt stark gewachsen. Die Zahl der Unternehmen verdoppelte sich einem am Donnerstag vom Branchenverband Game und dem Bundesforschungsministerium in Berlin vorgelegten Bericht zufolge zwischen 2018 und 2024 annähernd auf 1200. Der Umsatz der Games-Branche stieg im selben Zeitraum um 22 Prozent auf 3,73 Milliarden Euro, die Beschäftigtenzahl um 20 Prozent auf fast 15.000.
Der Marktanteil deutscher Unternehmen beim Spieleverkauf im eigenen Land blieb mit 5,5 Prozent im Jahr 2024 jedoch überschaubar, wie aus der im Auftrag von Game erstellten Analyse hervorgeht. Zwar war Deutschland mit einem Gesamtumsatz von rund 5,5 Milliarden Euro der weltweit fünftgrößte Absatzmarkt für Computerspiele, auf deutsche Entwicklungen entfielen davon 2024 nach Angaben des Branchenverbands aber nur 300 Millionen Euro.
44 Prozent oder annähernd die Hälfte der Branchenumsätze wurden demnach 2024 im Entwicklungsbereich erzielt, außerdem waren die Umsätze stark konzentriert. Drei Prozent der Unternehmen erzielten fast 80 Prozent des gesamten Branchenumsatzes. Knapp 90 Prozent der Umsätze wurden darüber hinaus von Firmen mit ausländischen Mutterkonzernen erzielt - eine deutliche Steigerung gegenüber 2018 (damals 65 Prozent).
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) wertete die Entwicklung in der Spielebranche als Beleg für die Wirksamkeit der vor einigen Jahren begonnenen staatlichen Förderung. "Unser Ziel ist, Deutschland zu einem führenden Standort für die Games-Branche zu entwickeln", erklärte sie am Donnerstag. Der Sektor sei "zentraler Innovationstreiber und wichtiger Qualifizierungssektor". Jeder Fördereuro bringe vielfache Wertschöpfung.
Der Branchenverband sprach von "starken wirtschaftlichen Entwicklungen", die sich "auch dank" der 2020 begonnenen Förderung durch die Regierung vollzogen hätten. Der weiterhin geringe Marktanteil deutscher Firmen sei unter anderem das Resultat von "über viele Jahre international wenig konkurrenzfähigen Wettbewerbsbedingungen". Deutschland habe aufgeholt, bleibe aber weiterhin hinter den internationalen führenden Standorten.
Große Hoffnungen setzt die Branche demnach in die von Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag angekündigte zusätzliche steuerliche Förderung für Computerspielfirmen. Diese könne zu einem "echten Booster für den Games-Standort Deutschland werden", erklärte der Spitzenverband Game.
"Die Games-Branche liefert, wenn die Rahmenbedingungen stimmen", betonte Verbandsgeschäftsführer Felix Falk. "Doch der eigentliche Turbo wurde noch gar nicht gezündet." Durch die nun geplante zusätzliche steuerliche Förderung erhöhe sich die Wettbewerbsfähigkeit deutlich. Die deutschen Unternehmen hätten dadurch "die Chance, zur Weltspitze aufzuschließen".
Wie aus dem Branchenbericht weiter hervorgeht, werden aktuell rund 1200 Firmen dem "erweiterten Kernmarkt" der Spielebranche zugerechnet. Etwa 900 davon sind als Entwicklungs- und Publishingunternehmen direkt mit der Konzeption und Vermarktung von Spielen befasst. Dazu kommen 500 Firmen des sogenannten angrenzenden Marktes, etwa Agenturen und Verlage.
Die Branche ist demnach stark fragmentiert und relativ jung. 77 Prozent der Firmen haben weniger als zehn Mitarbeitende, rund 80 Prozent wurden nach 2010 gegründet. Die meisten Unternehmen haben ihren Sitz in Berlin (22 Prozent), Bayern (19 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (17 Prozent).
I.Meyer--BTB