-
SPD will Bafög-Reform ohne Leistungserhöhung "nicht akzeptieren"
-
French Open: Sabalenka scheitert spektakulär an Schnaider
-
Gericht: Hitler-Video in Whatsapp-Status nicht zwangsweise strafbar
-
Nach Schuss auf Polizist in Dortmund: Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts
-
Irans Mannschaft erhält mexikanische Visa für Fußball-WM - aber noch keine für die USA
-
Mehr als 30 Medien wollen Plündern ihrer Inhalte durch KI verhindern
-
Rheinschleuse gerammt: Eigner und Steuerfrau müssen 1,7 Millionen Euro zahlen
-
Acht ausgebüxte Kühe blockieren in Nordhessen Notaufnahme
-
Meldedaten manipuliert: Männer in Berlin zu hohen Geldstrafen verurteilt
-
Einbürgerungsrekord: 332.500 Ausländer bekommen 2025 den deutschen Pass
-
Studie: Ende der "Rente mit 63" entlastet Staat - Linke warnt vor Einschnitten
-
WM: Iran erhält mexikanische Visa
-
Bundesregierung: AfD-Politiker fügen Deutschland mit Russland-Reise Schaden zu
-
Empörung über Tod eines weißen Studenten in Polizeigewahrsam: Starmer verurteilt Randale
-
Vertrag verlängert: Boss Hellmann bleibt der Eintracht treu
-
Iranische Angriffe: Ein Toter und 63 Verletzte am Flughafen von Kuwait
-
Vor Papst-Besuch in Spanien: Anti-Stierkampf-Aktivistinnen protestieren im Vatikan
-
Zahl antisemitischer Vorfälle in Nordrhein-Westfalen erreicht 2025 Höchststand
-
KI und Cloud: EU-Kommission will Europa unabhängiger von den USA machen
-
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mitarbeitern von Brandenburger Staatskanzlei
-
Kaufprämie sorgt für kräftigen Anstieg der E-Auto-Neuzulassungen
-
Ukraine greift St. Petersburg vor Start von Wirtschaftsforum an - Kreml plant "Reaktionen"
-
Eltern von bei Flut im Ahrtal getöteter Frau scheitern mit Klageerzwingung
-
Behörden: Rekordwert von 101 Hitzetoten in Spanien im Mai
-
Demokrat Becerra bei Vorwahl zum Gouverneursamt in Kalifornien vorn
-
Gesundheitsministerium: 63 Verletzte bei iranischem Angriff auf Flughafen von Kuwait
-
Winterbilanz: Alpen verzeichnen erneut deutlichen Schneemangel
-
Neuverschuldung: Deutschland entgeht wegen Verteidigungsausgaben EU-Defizitverfahren
-
15-Jähriger soll Anschlag auf Synagoge geplant haben: Mit Kugelbombe verletzt
-
Paris: Qualifikantin Chwalinska sensationell im Halbfinale
-
Mehrheitlich Frauen: Dänische Ministerpräsidentin stellt neue Regierung vor
-
CBS entlässt langjährigen Korrespondenten von Nachrichtensendung "60 Minutes"
-
Mann vergewaltigt Zwölfjährige in Rheinland-Pfalz - zweite Ermittlung eingestellt
-
Kuwait: Ein Toter durch iranische Angriffe - Schäden an diplomatischen Vertretungen
-
93-Jährige in Bremen von Müllwagen überrollt und getötet
-
Bahnrad-EM 2027 in Berlin
-
Zoll entdeckt in Wilhelmshaven acht Tonnen Kokain in Wert von 500 Millionen Euro
-
Frankreichs Verbraucherschutz verhängt 22-Millionen-Euro-Strafen für Shein
-
DEL erteilt Lizenz: Rückkehr der Krefeld Pinguine perfekt
-
Anklage gegen mutmaßliche PKK-Funktionäre in Dresden
-
Ukrainische Drohnen treffen St. Petersburg vor Beginn von internationalem Wirtschaftsforum
-
Norwegische Prinzessin wegen schwer kranker Mutter Mette-Marit heimgekehrt
-
Buchhandlungspreis: Eil-Entscheidung zugunsten linker Buchhandlung rechtskräftig
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird wiedereröffnet - Fernzüge zunächst langsamer
-
Breites Bündnis fordert Nachhaltigkeitsstrategie für das Gesundheitswesen
-
Anlagebetrüger erbeuten rund 200.000 Euro von 60-Jährigem aus Baden-Württemberg
-
Eisbären Berlin: Dubois folgt auf Meistertrainer Aubin
-
Nach zehn Jahren: Kapitän O'Sullivan verlässt Meister Magdeburg
-
Keine Fußball-Euphorie vor WM - aber bessere Stimmung als vor Turnier in Katar
-
Bundesgerichtshof: Via Uber gebuchte Mietwagen müssen nach Fahrt sofort zurückkehren
Empörung über Tod eines weißen Studenten in Polizeigewahrsam: Starmer verurteilt Randale
Der britische Premierminister Keir Starmer hat Ausschreitungen im südenglischen Southampton nach dem Tod eines von der Polizei festgehaltenen Studenten scharf verurteilt. Es gebe "keine Rechtfertigung" für diese Gewalt, sagte Starmer am Mittwoch im Unterhaus in London. Die Beteiligten an der Randale werde "die volle Härte des Gesetzes" treffen, kündigte er an.
Bei den Ausschreitungen in Southampton am Dienstagabend waren Polizisten mit Flaschen, Steinen und Mülltonnen beworfen worden. Zwei Menschen wurden festgenommen. Die Protestierenden waren erzürnt darüber, dass der von einem Sikh mit einem Messer attackierte und schwer verletzte weiße Student Henry Nowak von der Polizei in Handschellen gelegt worden war - anstatt dass sie dem am Boden liegenden 18-Jährigen Hilfe leistete.
Diesen Umgang mit Nowak zeigt ein Video, das im Zuge des Prozesses gegen den 23-jährigen Sikh Vickrum Digwa publik geworden war. Nowak war kurz nach der Attacke im Dezember gestorben, nachdem er mehrmals "I can't breathe" ("Ich kann nicht atmen") gerufen hatte.
Digwa wurde am vergangenen Montag zu einer Haftstrafe von mindestens 21 Jahren verurteilt. Er hatte mit einem zeremoniellen Messer der Religionsgemeinschaft der Sikh auf Nowak eingestochen. Der 23-Jährige führte vergeblich ins Feld, er selbst sei das Opfer und sei rassistisch beleidigt worden.
Der Chef der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Nigel Farage, und der bekannte rechtsextreme Aktivist Tommy Robinson, prangerten den Vorfall als Beispiel für eine "Zwei-Klassen-Praxis" der britischen Polizei an, bei der Weiße schlechter behandelt würden als Angehörige ethnischer Minderheiten. Robinson sagte bei einer Kundgebung in Southampton, "wäre Nowak nicht weiß gewesen, wären ihm nicht Handschellen angelegt worden".
Starmer und seine Labour-Regierung bestreiten, dass eine solche "Zwei-Klassen-Praxis" existiert. Der Premier sagte aber auch, dass ihn das Video von Nowaks Festnahme "krank" mache und der Vorfall "ernsthafte Fragen" aufwerfe.
Die britische Polizei kündigte am Mittwoch an, dass sie ihre Anti-Rassismus-Richtlinien überprüfen werde. Die Polizeileitungen hörten sich die "legitimen Besorgnisse" hinsichtlich der Formulierungen von einigen dieser Regeln an und würden gegebenenfalls Änderungen vornehmen, erklärte der Vorsitzende des nationalen Gremiums der Polizeichefs (NPCC), Gavin Stephens.
Die Anti-Rassismus-Richtlinien waren im vergangenen Jahr veröffentlicht worden. Zielsetzung des Regelwerks ist es, den Umgang der Polizei vor allem mit Schwarzen zu verbessern, bei denen laut den Statistiken eine mehr als doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit der Festnahme besteht als bei Weißen.
M.Odermatt--BTB