-
Senatswahlen in Frankreich: Rechtspopulisten gewinnen Sitze hinzu
-
Rad-WM: US-Amerikaner McNulty düpiert die Favoriten
-
Hisbollah-Chef Kassem: Israel kann Miliz nicht "brechen"
-
Stichwahlen in Niedersachsen: Hannovers Oberbürgermeister Onay in Amt bestätigt
-
Trump erwartet Fortsetzung der indirekten Gespräche mit dem Iran in nächsten Tagen
-
Serbischer Präsident Vucic erklärt seinen Rücktritt
-
Hannovers Oberbürgermeister Onay bei Stichwahl in Amt bestätigt
-
Volksabstimmung: Schweizer wollen keine striktere Linie bei Neutralität ihres Landes
-
Klopps Heimpremiere mit Debütant Conté
-
Powerbank in Brand: Lufthansa-Maschine landet außerplanmäßig in Lyon
-
"Fundamentale Unterschiede": Keine Annäherung bei Treffen Wadephuls mit Lawrow
-
CDU-Außenpolitiker kritisiert Treffen von Wadephul und Lawrow
-
Laver Cup: Zverev sichert Sieg für Team Europa
-
Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"
-
Großbritannien: Fünf Festnahmen wegen Verdachts auf Vorbereitung einer "Terrortat"
-
อเล็กซ์ โบดี และศาสตราจารย์ ดร. ดีเทอร์ ลาซิก ลงนามสัญญาสำหรับ ALPHA WHEY และ BODI เครื่องดื่มให้พลังงาน
-
Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern
-
JU-Chef Winkel will Migranten weniger Sozialleistungen zahlen
-
एलेक्स बोडी और प्रो. डॉ. डायटर लाज़िक ने ALPHA WHEY और BODI एनर्जी ड्रिंक के लिए एक अनुबंध पर हस्ताक्षर किए
-
Alex Bodi och prof. dr. Dieter Lazik tecknar avtal om ALPHA WHEY och BODI Energidryck
-
Alex Bodi a prof. dr. Dieter Lazik podepsali smlouvu týkající se produktů ALPHA WHEY a BODI Energetický nápoj
-
Alex Bodi i prof. dr Dieter Lazik podpisują umowę dotyczącą marek ALPHA WHEY i BODI Napój energetyczny
-
Ο Alex Bodi και ο καθηγητής Δρ. Dieter Lazik υπογράφουν σύμβαση για τα προϊόντα ALPHA WHEY και BODI Ενεργειακό ποτό
-
Neuer Rekord: Schon im September mehr Solarstrom produziert als im Gesamtjahr 2025
-
أليكس بودي والبروفيسور الدكتور ديتر لازيك يوقعان عقدًا بشأن منتجي «ألفا ويل» و«بودي إنيرجي درينك»
-
アレックス・ボディ氏とディーター・ラジク教授が「ALPHA WHEY」および「BODI エナジードリンク」に関する契約を締結
-
알렉스 보디와 디터 라지크 교수가 ALPHA WHEY 및 BODI 에너지드링크에 관한 계약을 체결했습니다.
-
亞歷克斯·博迪(Alex Bodi)與迪特爾·拉齊克(Dieter Lazik)教授簽署關於 ALPHA WHEY 及 BODI 能量飲料的合約
-
Alex Bodi și prof. dr. Dieter Lazik semnează un contract pentru ALPHA WHEY și BODI Băutură energizantă
-
Алекс Боді та проф. д-р Дітер Лазік уклали договір щодо ALPHA WHEY та Боді Енергетичний напій
-
Алекс Боди и проф. д-р Дитер Лазик заключили договор о выпуске продуктов ALPHA WHEY и BODI Энергетический напиток
-
Halbzeitbilanz von Oktoberfest: 3,8 Millionen Besucher und 936 Polizeieinsätze
-
Erste Begegnung seit Kriegsbeginn: Wadephul trifft russischen Außenminister Lawrow
-
Brantner und Banaszak kandidieren erneut als Grünen-Vorsitzende
-
Großbritannien: Ernster Vorfall nahe Luftwaffenbasis - Mehrere Festnahmen
-
Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst
-
Schweizer lehnen strengere Auslegung von Neutralität ab
-
"Ein reines Kürzungspaket": SPD droht mit Blockade der Pflegereform
-
EM-Vorbereitung: DHB-Frauen unterliegen Spanien im zweiten Test
-
Papst Leo XIV. in Frankreich: Große Messen und Gespräch mit Missbrauchsopfern
-
Nordirland: 2000 Menschen blockieren umstrittene Parade des Oranier-Ordens
-
Prognosen: Schweizer lehnen strengere Auslegung von Neutralität ab
-
Aus Lastwagen und Kran abgezapft: Dieseldiebe erbeuten 6000 Liter in Bremen
-
Missbrauch in der Kirche: Papst Leo XIV. mahnt zu "höchster Wachsamkeit"
-
Hälfte des Senats in Frankreich wird neu gewählt
-
Nach Wahl in Berlin: SPD stimmt für Sondierungen mit Linkspartei und Grünen
-
Drama in Berlin: Assefa verpasst Weltrekord
-
Schweizer stimmen über strengere Auslegung von Neutralität ab
-
Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes
-
Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und acht Schwerverletzte in Bayern
Prozess um tödlichen Schuss: Anklage wirft Alex Baldwin Verantwortungslosigkeit vor
Im Prozess gegen Alec Baldwin wegen des tödlichen Schusses auf eine Kamerafrau hat die Staatsanwaltschaft dem US-Filmstar Verantwortungslosigkeit vorgeworfen. Baldwin habe am Set "mit einer echten Waffe gespielt und die grundlegendsten Sicherheitsregeln für den Waffengebrauch gebrochen", sagte Staatsanwältin Erlinda Ocampo Johnson am Mittwoch in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexiko. Die Verteidigung wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer "unfassbaren Tragödie".
Baldwin, dem fahrlässige Tötung vorgeworfen wird, erschien gemeinsam mit seiner Frau Hilaria und seinem Bruder Stephen zu den Eröffnungsplädoyers. Dem 66-Jährigen drohen bis zu 18 Monate Haft, nachdem die Kamerafrau Halyna Hutchins im Oktober 2021 beim Dreh des Westerns "Rust" durch eine Kugel aus einem von Baldwin gehaltenen Revolver tödlich getroffen worden war. Regisseur Joel Souza wurde durch dieselbe Kugel verletzt.
Der Vorfall ereignete sich bei einer Probe für eine Szene, in der Baldwin in seiner Rolle als alternder Gesetzesloser von zwei Polizisten in die Ecke getrieben wird und seine Waffe zückt. Baldwin habe für die Szene die größte verfügbare Waffe verlangt, das Waffentraining nicht ernsthaft absolviert, die Waffe regelmäßig entsichert und auf Menschen gerichtet, sagte Johnson.
Der unter anderem für seine Imitation von Ex-US-Präsident Donald Trump bekannte Schauspieler sei ein einflussreicher Hollywood-Star, der sich "verantwortungslos" verhalten habe, fügte die Anklägerin hinzu. "Die Sicherheitsregeln bei einem Filmdreh verlangen von Schauspielern wie dem Angeklagten, mit jeder Waffe so umzugehen, als ob sie geladen wäre und die Waffe nie auf andere Menschen zu richten."
Baldwins Anwalt Alex Spiro argumentierte dagegen, die üblichen Sicherheitsbestimmungen für den Umgang mit Waffen seien bei Filmdrehs hinfällig. "Sie haben alle schon Schießereien in Filmen gesehen", argumentierte er gegenüber den Geschworenen und nahm Bezug auf Kino-Klassiker wie "Apocalypse Now" und "Sundance Kid". Diese Filme hätten gedreht werden können, weil für Sicherheit gesorgt werde, bevor der Schauspieler die Waffe in die Hand bekomme, fügte Spiro hinzu.
Spiro betonte, Baldwin sei gesagt worden, dass die Waffe nicht geladen sei. Zudem habe Baldwin die Anweisung erhalten, den Revolver auf Hutchins' Kamera zu richten. Er kritisierte zudem, die Polizei habe die tödliche Kugel nie gefunden.
Baldwin hatte stets seine Unschuld beteuert. Der Schauspieler beharrte zudem darauf, er habe den Abzug nicht betätigt. Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI ergaben der Anklagebehörde zufolge, dass die Waffe ohne Druck auf den Auslöser nicht hätte betätigt werden können. Die Verteidigung führte ins Feld, dass die Waffe durch die Untersuchungen des FBI beschädigt worden sei und es so nicht möglich sei, Fehlschlüsse der Untersuchung nachzuweisen.
Wie es überhaupt dazu gekommen war, dass der Colt mit scharfer Munition geladen war, konnte in den Ermittlungen bisher nicht aufgeklärt werden. Scharfe Munition an Filmsets ist in den USA verboten.
"In diesem Prozess wird es keinen einzigen Zeugen oder irgendeinen Beweis geben dafür, dass Alec wusste oder hätte wissen müssen, dass die Waffe eine scharfe Kugel enthielt", sagte Spiro. Er wies damit indirekt der Dreh-Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed und Regieassistent David Halls die Verantwortung zu. Gutierrez-Reed war im April wegen fahrlässiger Tötung zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Halls hatte sich der Fahrlässigkeit schuldig bekannt, wodurch er eine Gefängnisstrafe vermeiden konnte.
Bei dem nun stattfindenden Prozess gegen Baldwin rief die Staatsanwaltschaft am Mittwoch als erste Zeugen Polizisten auf, die zum Filmset gerufen worden waren. Dabei wurden im Gericht Aufnahmen ihrer Körper-Kameras gezeigt, darunter erschütternde Szenen der letzten Lebensmomente von Halyna Hutchins.
In den kommenden Tagen werden Aussagen unter anderem von Halls und Souza erwartet. Ob Baldwin vor Gericht sprechen wird, ist noch nicht klar. Der Prozess soll voraussichtlich am Freitag kommender Woche abgeschlossen werden, danach beginnen die Beratungen der Geschworenen.
M.Furrer--BTB