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Merz will sich von schlechten Umfragewerten "nicht beirren" lassen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will trotz schwacher Beliebtheitswerte seiner schwarz-roten Bundesregierung seinen politischen Kurs fortführen. Die Umfragen "sind mir nicht egal, aber ich lasse mich davon jetzt nicht beirren", sagte Merz am Donnerstagabend im "Heute Journal" des ZDF. "Wir werden jetzt hier einen ganz klaren Kurs nach vorn einschlagen", sagte er am Tag nach dem Koalitionsausschuss, auf dem unter anderem eine Bürgergeldreform und zusätzliche Mittel für den Straßenbau beschlossen wurden.
Die Beliebtheitswerte der Koalition waren zuletzt deutlich gefallen. Im ARD-"Deutschlandtrend" für den Oktober zeigten sich null Prozent der Befragten "sehr zufrieden" und 20 Prozent "zufrieden" mit der Arbeit der Regierung. 43 Prozent waren aber "weniger zufrieden" und 34 Prozent "gar nicht zufrieden".
"Wir sind in dieser Koalition unter schwierigsten Bedingungen gestartet", sagte Merz nun mit Blick auf den Beginn seiner Amtszeit im Mai. "Viele Entscheidungen sind in der Bevölkerung umstritten" - das sei in einer Demokratie aber normal. "Ich stelle mich der Diskussion", sagte Merz.
H.Seidel--BTB