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Razzia bei Schleusern: 38-Jähriger in Tschechien festgenommen
Mit Durchsuchungen sind Ermittler in Bayern und Tschechien gegen eine mutmaßliche Schleuserbande vorgegangen. Ein 38-Jähriger wurde am Dienstag in einer Wohnung im tschechischen Usti nad Labem festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizei am Mittwoch mitteilten. Bundespolizisten durchsuchten zudem zwei Wohnungen und zwei Geschäftsräume in Würzburg. Dabei wurden unter anderem 28.500 Euro Bargeld, Laptops, Handys und Speichermedien beschlagnahmt.
Dem 38-jährigen Beschuldigten wird demnach gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern in acht Fällen zur Last gelegt. Insgesamt 30 Menschen sollen von Juni bis August vergangenen Jahres jeweils von Ungarn über die Slowakei und Tschechien nach Deutschland geschleust worden sein. Der Gruppierung werden zudem in Tschechien weitere Taten zur Last gelegt.
Der nun Festgenommene organisierte den Angaben zufolge im Wesentlichen den Transfer der Ausländer mit erschlichenen ungarischen Visa nach Deutschland. Sie wurden teilweise unter Beteiligung einer tschechischen Logistikfirma nach Deutschland gebracht, wo sie teils in illegale Arbeit vermittelt wurden. Die Ermittlungen dauerten an.
K.Brown--BTB